Gehzeit.Karte Großschönau – Wege neu denken, näher als gedacht

Die Gehzeit.Karte Großschönau soll dazu motivieren, alltägliche Wege öfter zu Fuß zurückzulegen und das Auto auch einmal stehen zu lassen. Denn viele Strecken innerhalb der Gemeinde sind deutlich kürzer als oft angenommen – und lassen sich bequem in wenigen Gehminuten erledigen. Die Karte zeigt auf einen Blick, wie viele Gehminuten die wichtigsten Ziele im Gemeindegebiet voneinander entfernt liegen. Statt Entfernungen in Metern stehen dabei bewusst die tatsächlichen Fußwege im Mittelpunkt – einfach, verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen vor allem zentrale Alltagsziele wie: Post und Gemeindeamt Schulen und wichtige Einrichtungen sowie Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Damit werden auch multimodale Wegeketten sichtbar – also die Kombination aus Zu-Fuß-Gehen und öffentlichem Verkehr. Mehr Bewegung im AlltagZufußgehen ist nicht nur praktisch, sondern auch gesund. Regelmäßige kurze Fußwege fördern Bewegung im Alltag und tragen positiv zu Körper, Geist und Wohlbefinden bei. Die Gehzeit.Karte unterstützt dabei, diese Wege bewusst wahrzunehmen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Vereinfachte Darstellung für mehr ÜbersichtDie Gehzeit.Karte versteht sich nicht als detailgetreues Abbild, sondern als vereinfachte Orientierungshilfe – ähnlich einem U-Bahn-Plan. Sie zeigt die wichtigsten Verbindungen im Gemeindegebiet übersichtlich und leicht verständlich. Die Gehzeit.Karte Großschönau steht als PDF zum Download zur Verfügung und kann jederzeit bequem abgerufen werden. Jetzt entdecken und Großschönau neu ergehen! GehzeitKarte Folder zum Download

Park+Drive in der Gemeinde Großschönau

Die Gemeinde Großschönau setzt als engagierte Mobilitätsgemeinde laufend Maßnahmen, um nachhaltige und alltagstaugliche Mobilitätslösungen im Gemeindegebiet zu fördern. Ein wichtiger neuer Baustein dabei sind die Park+Drive-Sammelplätze, die das Bilden von Fahrgemeinschaften erleichtern und somit einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Individualverkehrs leisten. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal. Park+Drive-Plätze bieten Pendlerinnen und Pendlern eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Pkw gezielt mit anderen zu teilen. Statt jede Strecke einzeln zurückzulegen, treffen sich Fahrgemeinschaften an definierten Sammelpunkten und fahren gemeinsam weiter. Das spart nicht nur Kosten für Treibstoff und Fahrzeugverschleiß, sondern reduziert auch Verkehrsbelastung, Lärm und CO₂-Emissionen. Gerade im ländlichen Raum stellt diese Form der Mobilität eine praxisnahe und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Sie verbindet Effizienz mit Umweltbewusstsein und stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft unter den Pendlerinnen und Pendlern. Standorte der Park+Drive-Sammelplätze in GroßschönauIn der Gemeinde stehen derzeit drei gut erreichbare Park+Drive-Standorte zur Verfügung: Busbucht Engelstein Busbucht Wörnharts Parkfläche beim Friedhof Großschönau Diese Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sie gut erreichbar sind und sich optimal für die Bildung von Fahrgemeinschaften eignen. Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen MobilitätDie Umsetzung der Park+Drive-Plätze wird durch das Land Niederösterreich unterstützt und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Jede gemeinsam zurückgelegte Fahrt bedeutet weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit einen direkten Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus wird durch das Teilen von Fahrten auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Regionalentwicklung. Mit den Park+Drive-Sammelplätzen setzt Großschönau ein klares Zeichen: Gemeinsam fahren, Ressourcen schonen und die Region nachhaltig bewegen. Weiterer Ausbau in den Gemeinden der KEM LainsitztalUm das…

Holzstammtisch am 12.3.2026

Unserfrau-Altweitra. Am 12. März 2026 fand im Dorfhaus Ulrichs bei Weitra der dritte Holzstammtisch der Waldwirtschaftsgemeinschaft (WWG) Weitra statt, der gemeinsam mit der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal organisiert wurde. Waldbetreuer Marcel Rauscher von der WWG Weitra gab den rund 45 interessierten Waldbesitzer:innen Einblicke in wichtige Grundlagen einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ausgangspunkt jeder Maßnahme sei eine Analyse des bestehenden Bestandes und die Festlegung klarer waldbaulicher Ziele – etwa hinsichtlich Baumartenverteilung, Altersstruktur und Anpassung an den Klimawandel. Rauscher zeigte außerdem auf, wie durch gezielte waldbauliche Maßnahmen Kosten gesenkt und Risiken reduziert werden können. Durch gezielte Verkürzung der Umtriebszeit, Senkung der Erntekosten, Risikominimierung mithilfe von Baumartenvielfalt,  Durchforstung, Stammzahlreduktion, Förderung von Zukunftsbäumen sowie Naturverjüngung können Kosten gesenkt und gleichzeitig stabile Bestände aufgebaut werden. Auch eine gute Feinerschließung mit Rückegassen sowie rechtzeitige Kulturpflege spielen dabei eine zentrale Rolle. Zudem stellte Rauscher die Waldbetreuungsangebote der WWG Weitra vor – von waldbaulicher Beratung über verschiedene forstliche Dienstleistungen bis hin zur Einsatzplanung bei der Holzernte für Waldbesitzer:innen. Raphael Katzenschlager, Forstberater der BBK Krems und Waldbauer in Ulrichs, widmete sich im zweiten Teil des Abends der Bewirtschaftung von Laubholzbeständen. Dabei ging er auf die zunehmende Bedeutung von Laubholz im Zeichen des Klimawandels, zukünftige Entwicklungen der Baumartenanteile sowie die wirtschaftlichen Perspektiven verschiedener Baumarten ein. Angesichts zunehmender Schäden durch Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer gewinnen Laubbaumarten an Bedeutung. Während die Fichte künftig geringere Chancen hat, gelten insbesondere Stiel- und Traubeneiche als vielversprechende Baumarten im Waldviertel – vorausgesetzt Standort und Bewirtschaftung passen. Zudem betonte Katzenschlager, dass für die wirtschaftliche Nutzung vor allem die Erzeugung von hochwertigem Starkholz entscheidend ist. Dafür sind frühzeitige Pflegemaßnahmen wie Formschnitt, Astung, die Auswahl von Zukunftsbäumen und gezielte…

Projektauftakt Renaturierung Pertholzer Moor

Bad Großpertholz. Am 11. März 2026 fand die erste Auftaktbesprechung des Kernteams zum großen Renaturierungsprojekt im Pertholzer Moor in der Gemeinde Bad Großpertholz statt. Das Projekt wird durch eine 100-prozentige Förderung des Bundes aus dem Biodiversitätsfonds finanziert. Das rund 2,8 Hektar große Pertholzer Moor ist ein ökologisch wertvolles Hochmoor. Der Großteil der Fläche wird von einem standorttypischen Rotföhren-Moorwald geprägt. Dazwischen befinden sich kleinere offene und feuchte Bereiche mit Übergangs- und Schwingrasenmooren, die zahlreichen spezialisierten Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten. Durch historische Eingriffe hat sich die hydrologische Situation des Moores jedoch deutlich verschlechtert. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Entwässerungsgräben angelegt und Torf abgebaut, zunächst als Brenntorf und später für die Gewinnung von Heilpeloid. Entlang der Entwässerungsgräben sowie in den Randbereichen findet heute kaum noch Torfwachstum statt. Gleichzeitig beginnt sich der Torfkörper in Teilbereichen zunehmend und unumkehrbar zu zersetzen, wodurch typische Moorlebensräume an Ausdehnung verlieren. Neben dem Rückgang wertvoller Lebensräume gehen dadurch auch wichtige Ökosystemleistungen verloren. Intakte Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff, tragen zur Klimaregulation bei und erfüllen eine bedeutende Funktion beim Wasserrückhalt und der natürlichen Filterung von Wasser. Ziel des Projekts ist es daher, durch gezielte Maßnahmen die Hydrologie des gesamten Moorkörpers zu stabilisieren und zu verbessern. Moorwachstum und Torfbildung sollen dadurch indirekt gefördert werden. Geplant ist der Einbau von 42 Lärchenspundwänden, mit denen bestehende Entwässerungsgräben deaktiviert und der Moorwasserspiegel dauerhaft angehoben werden soll. Ergänzend werden Geländeanpassungen in ehemaligen Abbaubereichen vorgenommen, um die Austrocknung und weitere Mineralisierung des verbliebenen Torfes zu stoppen und die Voraussetzungen für eine natürliche Regeneration zu verbessern. Langfristig soll dadurch wieder sekundäres Moorwachstum einsetzen, sodass sich standorttypische Moorlebensräume ausbreiten können. Gleichzeitig werden die Wasserspeicherfunktion…

Effizienter Neubau: Das Dorfzentrum St. Martin

Mit dem neuen Dorfzentrum St. Martin ist ein moderner Mittelpunkt für das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde entstanden. Das Gebäude vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn und schafft einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Nachhaltige Energieversorgung und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept Ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Konzepts des Dorfzentrums ist die Nutzung erneuerbarer Energie. Auf dem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30,96 kWp errichtet. Damit kann ein Teil des benötigten Strombedarfs direkt vor Ort durch Sonnenenergie gedeckt und der Anteil erneuerbarer Energie im Betrieb des Gebäudes erhöht werden. Ergänzend ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 19,32 kWh und integrierter Notstromfunktion geplant. Der Speicher ermöglicht eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms, erhöht die Energieeffizienz und verbessert gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Im Falle eines Stromausfalls kann die Notstromfunktion einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung wesentlicher Einrichtungen leisten. Sicherheit für die Gemeinde Im Erdgeschoss des Dorfzentrums befindet sich die Freiwillige Feuerwehr St. Martin. Die modernen Räumlichkeiten erfüllen aktuelle Sicherheits- und Einsatzstandards und bieten optimale Voraussetzungen für den Bevölkerungsschutz. Die zentrale Lage ermöglicht kurze Einsatzwege und stärkt die Sicherheitsinfrastruktur der gesamten Gemeinde. Regionale Nahversorgung neu gedacht Direkt über der Feuerwehr befindet sich das Dorfg'schäft St. Martin – ein moderner Hybridmarkt, der traditionelle Nahversorgung mit innovativen Dienstleistungskonzepten verbindet. Besucherinnen und Besucher finden hier Lebensmittel, Produkte des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse unter einem Dach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Regionalität: Kurze Lieferketten, die Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten sowie ein wohnortnahes Einkaufsangebot tragen dazu bei, Transportwege zu reduzieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung in der Gemeinde zu sichern. Das Dorfg'schäft verbindet nachhaltigen Konsum mit hoher Versorgungsqualität…

Exkursion und Workshop Weiserflächen

Unserfrau-Altweitra. Im Rahmen der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal fand am 6. März eine Exkursion zu Wildverbissvergleichsflächen im Gemeindegebiet Unserfrau-Altweitra statt. Zahlreiche Waldbäuer:innen, Jäger:innen sowie Vertreter der Jagdorganisationen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Zusammenspiel von Wald und Wild auszutauschen. Die erste Station führte zu einer sogenannten Weiserfläche am Waldgrundstück von Gemeinderat Christian Gruber (KG Heinrichs), die im Zuge der KLAR! vor ein paar Jahren errichtet wurde. Dort wurde in einem Gruppen-Workshopformat über zentrale Fragen zur Wald-Wild-Thematik diskutiert. Die Waldeigentümer – und bewirtschafter setzten sich mit der Frage auseinander, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können, um den Lebensraum für Reh- und anderes Schalenwild zu verbessern – etwa durch strukturreiche Waldränder, Durchforstung, Äsungsflächen/Wildacker/Wildwiese oder vielfältige Waldstrukturen im Wald. Die Gruppe der Jäger beschäftigte sich mit der Frage, welche Beiträge von jagdlicher Seite notwendig sind, damit Naturverjüngung besser aufkommen kann. Dabei wurden unter anderem die optimale Platzierung der Fütterung, Begrünung von Wegen, Standort der Hochstände, sowie eine gute Abstimmung mit den Waldbesitzern diskutiert. Im Anschluss führte die Exkursion weiter zu einer zweiten Weiserfläche nach Oberlembach, auf das Waldgrundstück von Forstwirtschaftsmeister und Jäger Josef Laier, der auch den Nachmittag leitete. Anhand der dortigen Vergleichsflächen wurde anschaulich gezeigt, wie sich der Wald mit und ohne Einfluss von Wildverbiss entwickelt und welche Baumarten sich an diesem Standort natürlich verjüngen können. Die Exkursion mit Workshop-Charakter zeigte einmal mehr, dass eine erfolgreiche Anpassung der Wälder an den Klimawandel nur im Zusammenspiel von Forstwirtschaft und Jagd gelingen kann. Kontrollflächen bieten dabei eine wichtige Grundlage, um Entwicklungen im Wald sichtbar zu machen und einen sachlichen Austausch zu ermöglichen. Besonders wertvoll war der offene Austausch zwischen Hegeringleiter:innen, Jäger:innen, Jagdausschussobmännern,…

Schulung in Großschönau: Nachhaltig einkaufen und umweltfreundlich reinigen im kommunalen Bereich

Großschönau. Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal veranstaltete am 2. März 2026 am Gemeindeamt Großschönau eine Schulung zur nachhaltigen Beschaffung und ökologischen Reinigung im kommunalen Bereich für ihre sechs Mitgliedsgemeinden. Stephan Schachinger vom Nachhaltigen Beschaffungsservice NÖ zeigte praxisnah auf, wie Gemeinden, Schulen und Kindergärten ihre Einkaufsentscheidungen nach ökologischen Kriterien ausrichten können. Dabei wurde erläutert, was nachhaltige Beschaffung im kommunalen Alltag konkret bedeutet: auf Qualität und Langlebigkeit zu setzen, regionale und umweltfreundliche Alternativen zu berücksichtigen sowie langfristig Ressourcen und Budget zu schonen. Doris Pfeiffer von der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ verdeutlichte praxisnah, worauf es bei nachhaltiger Reinigung ankommt: Reinigungsmittel gezielt und umweltschonend einsetzen, deren Verbrauch reduzieren und stets auf eine korrekte Dosierung achten.

Webinar Clevere Energie mit Sektorkopplung

Herzliche Einladung zum Webinar "Clevere Energie mit Sektorkopplung" am 4.3.2026 um 15:00 Uhr. Ein Kooperationsprojekt der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich Akademie und dem Reallabor Wald4tel. Zur Anmeldung: https://reallaborw4.at/veranstaltungen/9206/... Zum Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel

Veranstaltungsreihe mit Reallabor Waldviertel

Das Reallabor Waldviertel lud gemeinsam mit den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) im Waldviertel zu einer spannenden Veranstaltungsreihe rund um das Thema 100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel ein. Interessierte waren herzlich eingeladen, die Vorträge an ausgewählten Public-Viewing-Standorten in unserer Region oder online mitzuerleben.Es erwarteten sie fachliche Impulse, Austausch mit Expert:innen sowie regionale Snacks in gemütlicher Atmosphäre. 3 Termine: 20. November 2025 | 22. Jänner 2026 | 26. Februar 2026 Public Viewing Points in unserer Region:22. Jänner 2026 : Dorfhaus Ulrichs, 3970 Ulrichs 1926. Februar 2026: Nordwaldhof Bauer, 3972 Bad Großpertholz 34 Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Veranstaltungen online mitzuverfolgen – einfach den QR-Code scannen oder unter Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel einsteigen. Weitere Informationen zum Projekt Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel Public Viewing am 20.11.2026, 18:30 Uhr - E-Speicher & bidirektionales Laden im Fokus! Beim Public Viewing wurde diskutiert, wie Heimspeicher, mobile Speicher (E-Autos) und neue bidirektionale Ladefunktionen das regionale Energiesystem stärken können. Klar wurde: Diese Technologien sind ein entscheidender Baustein für ein flexibles, erneuerbares Waldviertel. Sehen Sie hier die Nachschau des Impulsvortrags des Experten DI Kurt Leonhartsberger. https://youtu.be/wIcNPGqhLYE Public Viewing am 22.01.2026, 18:30 Uhr in Ulrichs bei Weitra - Photovoltaik-Produktion: Netzeinspeisung vs. Eigennutzung Die zweite Veranstaltung der Reihe „100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel“ war ein voller Erfolg. Am 22. Jänner 2026 kamen zahlreiche Interessierte im Dorfhaus Ulrichs zusammen, um sich beim waldviertelweiten Public Viewing über das Thema „Photovoltaik-Produktion: Netzeinspeisung versus Eigennutzung“ zu informieren und mit Energieexperte und Obmann der Technologieplattform Photovoltaik Österreich, Hubert Fechner, zu diskutieren. Hubert Fechner gab einen Überblick über aktuelle Technologien…

Die richtige Wärmepumpe finden: Ein Leitfaden für Neubau und Sanierung

Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, dass die natürliche Wärme aus der Umgebung nutzt. Sie entzieht Energie aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser und „pumpt“ diese auf ein nutzbares Temperaturniveau für dein Zuhause.Der große Vorteil ist die Effizienz: Aus 1 Teil Strom werden 3 bis 4 Teile Wärme, weil die Wärmepumpe die vorhandene Umweltwärme nur verschiebt und nicht selbst erzeugt. Dadurch werden keine Rohstoffe verbrannt, es entstehen keine Abgase direkt am Haus und es fällt meist weniger Wartung an als bei klassischen Heizsystemen. Die verschiedenen Arten von Wärmepumpen Je nach Wärmequelle kommen unterschiedliche Systeme infrage. Manche nutzen die Außenluft, andere beziehen ihre Energie aus dem Erdreich oder dem Grundwasser. Erdreich-Wärmepumpe:Diese nutzt die konstante Wärme des Bodens. Dafür werden entweder horizontal verlegte Rohrleitungen (Flachkollektoren) oder vertikale Erdsonden-Bohrungen eingesetzt. Voraussetzung ist ausreichend Grundstücksfläche bzw. eine Bohrgenehmigung. Grundwasser-Wärmepumpe:Hier wird die Wärme direkt aus dem Grundwasser gewonnen – über einen Saug- und einen Schluckbrunnen. Dafür müssen Wasserqualität und -menge am Standort geeignet sein. Luft-Wärmepumpe:Diese Art nutzt die Umgebungsluft und ist besonders einfach zu installieren, weil keine Erdarbeiten nötig sind. Sie ist jedoch etwas weniger effizient und erzeugt beim Betrieb geringe Geräusche, auf die bei der Platzwahl geachtet werden sollte. Wärmepumpe bei einer Sanierung – wann ist sie besonders sinnvoll? Wenn ein Haus saniert wird, stehen oft Maßnahmen wie neue Fenster, Fassadendämmung oder modernisierte Heizflächen an. Genau diese Verbesserungen schaffen ideale Voraussetzungen für eine Wärmepumpe. Ein gut gedämmtes Gebäude verliert weniger Wärme, wodurch die Wärmepumpe deutlich effizienter arbeiten kann – bei angenehmem Raumklima und niedrigen Betriebskosten. Steht ohnehin ein Heizkesseltausch an, ist der Zeitpunkt perfekt, um auf eine Wärmepumpe umzusteigen. Besonders bei älteren…