Klimaregion setzt Maßnahmen für mehr Schatten und Aufenthaltsqualität

Lainsitztal. Die Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal unterstützt Gemeinden bei Maßnahmen gegen zunehmende Hitzeperioden und sorgt damit für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Im Rahmen der KLAR! Lainsitztal wurden Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 43.900 Euro umgesetzt. Die Fördersumme betrug 28.600 Euro. Zu den umgesetzten Projekten zählen Raffstores für die Volksschule Weitra, ein Sonnensegel für den Kindergarten Kalvarienberg in Weitra und ein Sonnensegel für den Spielplatz in Harmanschlag sowie fünf neu gepflanzte Bäume beim Informationsblockhaus im Naturpark Nordwald in Bad Großpertholz. Durch diese Maßnahmen werden an heißen und sonnigen Tagen Schatten geschaffen, das Mikroklima verbessert und die Aufenthaltsqualität für Kinder sowie Besucher:innen erhöht. Fördersumme: 28.658 € Investitionsvolumen: 43.902€

Bio- und Energiemesse in Großschönau

Es ist dieses besondere Gefühl, wenn neue Ideen auf echte Möglichkeiten treffen. Wenn man spürt: Hier entsteht Zukunft. Genau das macht die BIOEM aus. Von 4. bis 7. Juni 2026 wird das Waldviertel wieder zum Treffpunkt für alle, die nachhaltiges Bauen, innovative Energie und bewusstes Leben neu denken möchten. Rund 200 Aussteller zeigen, wie sich unsere Lebensräume verändern – und wie wir sie aktiv mitgestalten können. Doch die BIOEM ist mehr als eine Messe. Sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Innovation auf Lebensqualität trifft, an dem Gespräche entstehen und Inspiration wächst. Sanieren ist das neue Bauen. Bestehendes neu denken, Ressourcen sinnvoll nutzen und Gebäude fit für die Zukunft machen – darum geht es auf der BIOEM. Moderne Energielösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Speichersysteme zeigen, wie nachhaltiges Leben heute funktioniert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist der nachhaltige Ressourcenmarktplatz der BIOEM: Er vernetzt Anbieter und Interessierte rund um Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Lösungen – und macht sichtbar, wie wertvoll bestehende Ressourcen für die Zukunft sind. Dazu wird es auch Workshops und Vorträge geben, die praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Sonderthema: Generationengerechtes Bauen & Sanieren Im Mittelpunkt steht der Mensch in allen Lebensphasen. Generationengerechtes Bauen bedeutet, Wohnräume so zu gestalten, dass sie flexibel, barrierearm und langfristig nutzbar bleiben. So entstehen Lebensräume, die Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung vereinen. Fokus: Regionale Energiesicherheit Die BIOEM zeigt, wie unabhängige und regionale Energieversorgung gelingen kann. Innovative Lösungen machen deutlich, wie Haushalte und Gemeinden ihre Energie selbst erzeugen, speichern und effizient nutzen können – ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft. Klimafitter Wald 2.0 Auch der Wald als Lebensraum und Klimafaktor steht im Fokus. „Klimafitter Wald 2.0“ zeigt, wie nachhaltige Bewirtschaftung, widerstandsfähige…

Neue Elternbroschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“

Ein neues Angebot für junge Familien: Mit der Broschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“ unterstützt die KEM Lainsitztal frischgebackene Eltern dabei, den Alltag mit Baby nachhaltig und bewusst zu gestalten. Die Broschüre begleitet Familien durch das erste Lebensjahr ihres Kindes und bietet zahlreiche praxisnahe Tipps zu Themen wie Ernährung, sanfte Babypflege, bewusster Konsum, Energie sparen und klimafreundliche Mobilität. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur zum Klimaschutz beiträgt, sondern auch die Gesundheit fördert, das Wohlbefinden steigert und langfristig Kosten spart. Neben konkreten Alltagstipps enthält die Broschüre auch regionale Angebote aus der Heimatgemeinde für junge Familien und macht damit deutlich: Nachhaltigkeit beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Ab sofort wird die Broschüre in allen Gemeinden der Region Lainsitztal aktiv an junge Eltern weitergegeben. Sie ist Teil der Willkommensgeschenke zur Geburt und erreicht Familien somit genau zu dem Zeitpunkt, an dem viele neue Entscheidungen im Alltag getroffen werden. Mit dieser Initiative setzt die KEM Lainsitztal einen wichtigen Impuls, um Klimaschutz frühzeitig ins Familienleben zu integrieren und Eltern dabei zu unterstützen, ihren Kindern einen nachhaltigen Start ins Leben zu ermöglichen. Hier geht's zur Broschüre: Broschüre "Klimafreundlich ins Leben starten" WISSENSWERTES AUS DER REGION: Aktuelle Angebote der sechs Gemeinde für junge Familien auf einen Blick: Bad Großpertholz Großschönau Moorbad Harbach St.Martin Unserfrau-Altweitra Weitra Ergänzend zur neuen Broschüre lädt die KEM Lainsitztal in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal zu einem passenden Vortrag rund um das Thema „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“. Mirijam Bimingstorfer, Dipl. Montessori Pädagogin, Psychosoziale Beraterin (WKO), für Erziehungs- und Familienberatung und selbst Mutter von 4 Kindern gibt wertvolle Orientierung im oft unübersichtlichen…

Workshop Leerstand in Großschönau

Am 29.4.26 fand ein spannender Workshop "Leerstand als Chance!" in der Marktgemeinde Großschönau mit Gemeinderat, Ortsvorsteher:innen und Mitarbeiterinnen statt. Josef Wallenberger begeisterte mit einer praxisnahen und gemeindebezogenen Präsentation rund um das Thema Leerstand und Ortsentwicklung. Fazit: Auch mit positiver Geburtenbilanz ist es wichtig, Leerstände aktiv zu nutzen, um Wohnraumangebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Wasser clever nutzen

Haushalt und Garten Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen: längere Hitzeperioden, Trockenzeiten und gleichzeitig immer öfter Starkregenereignisse. Wasser wird dadurch zu einer immer wertvolleren Ressource. Umso wichtiger ist es bewusst und sparsam damit umzugehen sowohl im Haushalt als auch im eigenen Garten. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder einen Beitrag leisten. Wasser sparen im Haushalt - Im Alltag lässt sich oft mehr Wasser sparen, als man denkt und das ganz ohne großen Aufwand: Kurz duschen statt baden: Ein kurzer Duschgang verbraucht deutlich weniger Wasser als ein Vollbad. Wasserhahn zudrehen: Beim Zähneputzen oder Einseifen nicht unnötig Wasser laufen lassen. Sparsame Geräte nutzen: Moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler benötigen weniger Wasser, am besten immer im Eco-Programm. Wasch- und Geschirrspülmaschine nur voll beladen starten. Kleine Reparaturen ernst nehmen: Ein tropfender Wasserhahn kann über das Jahr mehrere hundert Liter Wasser verschwenden. Diese kleinen Änderungen im Alltag helfen nicht nur der Umwelt, sondern sparen auch Kosten. Wasser sparen im Garten - Bewässerung clever gestalten Der Garten bietet großes Potenzial Wasser zurückzuhalten, sinnvoll zu nutzen und Verschwendung zu vermeiden: Richtig gießen: Am besten früh morgens oder abends so verdunstet weniger Wasser. Seltener, aber dafür gründlich gießen: Das fördert tiefere Wurzeln und macht Pflanzen widerstandsfähiger. Heimische, klima- und hitzeresistente Pflanzen wählen: Sie kommen mit weniger Wasser aus und sind besser an unsere Bedingungen angepasst. Mulchen (z. B. mit Rindenmulch oder Grasschnitt): Hält die Feuchtigkeit im Boden. Regenwassersammlung und -nutzung Regenwasser ist kostenlos und ideal für den Garten: Gesammeltes Regenwasser aus Regentonnen oder Zisternen ist perfekt für die Gartenbewässerung. Die Sammlung von Regenwasser und Versickerungsmöglichkeiten im Garten oder auf dem eigenen Grundstück (wenig Versiegelung) kann die Kanalisation der Gemeinde…

Vortrag Spielzeugalarm 20.5.2026

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, fand am Gemeindeamt Moorbad Harbach der Vortrag „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“ statt. Referentin war die Dipl. Montessori-Pädagogin und psychosoziale Beraterin Mirjam Bimingstorfer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen rund um geeignetes Spielzeug für Kinder von den ersten Lebensmonaten bis ins Kleinkindalter. Thematisiert wurden unter anderem die Bedeutung von Gütezeichen, Altersempfehlungen, Nachhaltigkeit der Materialien sowie der pädagogische Wert verschiedener Spielsachen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal und der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal organisiert.

Klimaschutz und Energiewende im Fokus der ersten gemeinsamen Regionstour

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste gemeinsame Regionstour der Klima- und Energiemodellregion (KEM) und der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal statt. Zahlreiche Gemeindevertreter der sechs Mitgliedsgemeinden nutzten die Gelegenheit, erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energie und Klimawandelanpassung direkt vor Ort kennenzulernen. Nahwärmeheizwerk Weitra Eine Station führte die Teilnehmer zum Nahwärmeheizwerk Kalvarienberg in Weitra. Die Anlage wurde innerhalb von nur vier Monaten Bauzeit errichtet und im Herbst 2023 in Betrieb genommen. Sie versorgt die Volksschule Weitra, das angeschlossene Hallenbad sowie den Kindergarten Kalvarienberg mit regional erzeugter, erneuerbarer Wärme. Die Energie wird durch zwei Hackgutkessel mit jeweils 199 kW Leistung bereitgestellt. Ein 12.000-Liter-Pufferspeicher sorgt für eine effiziente Wärmeversorgung. Das eingesetzte Hackgut stammt überwiegend aus regionaler Forstwirtschaft und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Durch die Umstellung auf Nahwärme können jährlich rund 70 Tonnen CO₂ sowie etwa 30.000 m³ Erdgas eingespart werden. Die Anlage ist zudem für eine spätere Erweiterung auf weitere kommunale Gebäude ausgelegt. Intelligentes Energiemanagement in der Volksschule Großschönau Ein weiterer Schwerpunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem (EMS) in der Volksschule Großschönau. Das System vernetzt verschiedene Energieerzeuger, Speicher und Verbraucher und ermöglicht eine intelligente Steuerung des Energieeinsatzes im Gebäude. Durch die laufende Erfassung und Analyse von Energiedaten können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauchsanteile erhöht und Energiekosten gesenkt werden. Das EMS trägt damit wesentlich dazu bei, den Einsatz erneuerbarer Energie optimal zu nutzen und die Energieeffizienz kommunaler Gebäude nachhaltig zu steigern. Die Volksschule Großschönau zeigt damit beispielhaft, wie moderne digitale Technologien zur Unterstützung der Energiewende eingesetzt werden können. PV-Fassade und Stromspeicher beim Bauhof Großschönau Den Abschluss der Regionstour bildete die Besichtigung der Photovoltaik-Anlagen beim Bauhof Großschönau. Besonders beeindruckend ist die…

Vortrag „Neue Arten im Garten“

Großschönau. Am 7.5.2026 lud die Klimawandel-Anpassungsmodellregion Lainsitztal zum Vortrag „Neue Arten im Garten – Vielfalt fördern, invasive Pflanzen vorbeugen“ nach Großschönau ein. Referentin und Regionalberaterin von Natur im Garten, Lena Karasek, informierte dabei über die Chancen vielfältiger Gartenbepflanzung sowie über den bewussten Umgang mit invasiven Pflanzenarten. Die Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich über die zunehmende Ausbreitung gebietsfremder Pflanzenarten und deren Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft zu informieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Gärten klimafit, naturnah und gleichzeitig pflegeleicht gestaltet werden können. Vielfältig bepflanzte Gärten sind nicht nur schön anzusehen, sondern bieten auch wertvolle Lebensräume für Tiere und leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass sich manche Pflanzen stark ausbreiten und heimische Arten verdrängen können. Anschaulich erklärte Lena Karasek, welche Pflanzen problematisch werden können, welche naturnahen Alternativen sich anbieten und wie Gartenbesitzer:innen mit einfachen Maßnahmen die Artenvielfalt fördern können. Besonders deutlich wurde dabei, dass der Klimawandel die Ausbreitung invasiver Neophyten zusätzlich begünstigt. Höhere Temperaturen und veränderte Wetterbedingungen schaffen zunehmend ideale Voraussetzungen für diese Pflanzenarten, wodurch heimische Ökosysteme unter Druck geraten. „Es ist wichtig, frühzeitig über invasive Neophyten zu informieren und gemeinsam Maßnahmen zu setzen. Nur so können wir verhindern, dass sich problematische Arten weiter ausbreiten und langfristige Schäden verursachen. Das wird nicht das letzte Angebot zu diesem Thema gewesen sein, in den nächsten Jahren wollen wir das Thema verstärkt in der Kleinregion Lainsitztal aufgreifen.“, betont KLAR!-Managerin Verena Litschauer. Am Bild v.l. KLAR! Obfrau und BGM Elisabeth Wachter, Natur im Garten Beraterin Lena Karasek und KLAR!-Managerin Verena Litschauer

Klimatour durch das Lainsitztal

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste Regionstour der KLAR! und KEM Lainsitztal in der Kleinregion statt. Zahlreiche Gemeindevertreter:innen der sechs Gemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele in der Region in den Bereichen Klimawandelanpassung und Klimaschutz zu informieren. Start in Unserfrau-AltweitraDen Auftakt bildete ein Lokalaugenschein in Altweitra, bei der eine gemeindeeigene wiederaufgeforstete Waldfläche Richtung Ulrichs besichtigt wurden. Im Fokus stand die Anpassung der Waldbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen, insbesondere durch klimaresiliente Baumarten wie Schwarzerlen und Stieleichen. Weiter ging es nach WeitraIn Weitra wurden Projekte zur Verbesserung des Mikroklimas und Entlastung der Kanalisation vorgestellt. Dazu zählte das Gründach des Kindergartens Kalvarienberg und die Retentionsbecken mit Versickerungsmöglichkeit der anfallenden Regenwässer in der neuen Siedlung Reinprechtsfeld. Zudem wurde auch der neu gestaltete Straßenzug Mittergraben mit versickerungsfähigen Parkflächen besichtigt. Letzte Station GroßschönauNeben dem versiegelungsarmen Parkplatz vor dem Gemeindezentrum mit Gasthaus, Ärztin, Tourismusinformation und Volksschule widmete man sich in Großschönau dem Thema Trinkwasserversorgung, bei dem der Hochbehälter besucht wurde. Der siebente Besichtigungspunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem in der Volksschule Großschönau. Als letzte Station wurde der Bauhof Großschönau, mit seiner Fassaden-Photovoltaik-Anlage besichtigt. Der gemeinsame Ausklang fand im Waldviertler Stüberl in Großschönau statt.

Workshop „Optimierung der Stromnutzung in Energiegemeinschaften“

Wir sind auf der Suche nach Teilnehmer:innen! Der Workshop ist zugleich die Einführung in eine weiterführende Anwendungsphase: Entscheiden Sie nach dem Workshop, ob Sie teilnehmen möchten – mit dem Ziel, den Strombezug im eigenen Haushalt mithilfe einer EEG-Statusanzeige zu optimieren.