Vortrag Spielzeugalarm 20.5.2026

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, fand am Gemeindeamt Moorbad Harbach der Vortrag „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“ statt. Referentin war die Dipl. Montessori-Pädagogin und psychosoziale Beraterin Mirjam Bimingstorfer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen rund um geeignetes Spielzeug für Kinder von den ersten Lebensmonaten bis ins Kleinkindalter. Thematisiert wurden unter anderem die Bedeutung von Gütezeichen, Altersempfehlungen, Nachhaltigkeit der Materialien sowie der pädagogische Wert verschiedener Spielsachen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal und der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal organisiert.

Klimaschutz und Energiewende im Fokus der ersten gemeinsamen Regionstour

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste gemeinsame Regionstour der Klima- und Energiemodellregion (KEM) und der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal statt. Zahlreiche Gemeindevertreter der sechs Mitgliedsgemeinden nutzten die Gelegenheit, erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energie und Klimawandelanpassung direkt vor Ort kennenzulernen. Nahwärmeheizwerk Weitra Eine Station führte die Teilnehmer zum Nahwärmeheizwerk Kalvarienberg in Weitra. Die Anlage wurde innerhalb von nur vier Monaten Bauzeit errichtet und im Herbst 2023 in Betrieb genommen. Sie versorgt die Volksschule Weitra, das angeschlossene Hallenbad sowie den Kindergarten Kalvarienberg mit regional erzeugter, erneuerbarer Wärme. Die Energie wird durch zwei Hackgutkessel mit jeweils 199 kW Leistung bereitgestellt. Ein 12.000-Liter-Pufferspeicher sorgt für eine effiziente Wärmeversorgung. Das eingesetzte Hackgut stammt überwiegend aus regionaler Forstwirtschaft und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Durch die Umstellung auf Nahwärme können jährlich rund 70 Tonnen CO₂ sowie etwa 30.000 m³ Erdgas eingespart werden. Die Anlage ist zudem für eine spätere Erweiterung auf weitere kommunale Gebäude ausgelegt. Intelligentes Energiemanagement in der Volksschule Großschönau Ein weiterer Schwerpunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem (EMS) in der Volksschule Großschönau. Das System vernetzt verschiedene Energieerzeuger, Speicher und Verbraucher und ermöglicht eine intelligente Steuerung des Energieeinsatzes im Gebäude. Durch die laufende Erfassung und Analyse von Energiedaten können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauchsanteile erhöht und Energiekosten gesenkt werden. Das EMS trägt damit wesentlich dazu bei, den Einsatz erneuerbarer Energie optimal zu nutzen und die Energieeffizienz kommunaler Gebäude nachhaltig zu steigern. Die Volksschule Großschönau zeigt damit beispielhaft, wie moderne digitale Technologien zur Unterstützung der Energiewende eingesetzt werden können. PV-Fassade und Stromspeicher beim Bauhof Großschönau Den Abschluss der Regionstour bildete die Besichtigung der Photovoltaik-Anlagen beim Bauhof Großschönau. Besonders beeindruckend ist die…

Vortrag „Neue Arten im Garten“

Großschönau. Am 7.5.2026 lud die Klimawandel-Anpassungsmodellregion Lainsitztal zum Vortrag „Neue Arten im Garten – Vielfalt fördern, invasive Pflanzen vorbeugen“ nach Großschönau ein. Referentin und Regionalberaterin von Natur im Garten, Lena Karasek, informierte dabei über die Chancen vielfältiger Gartenbepflanzung sowie über den bewussten Umgang mit invasiven Pflanzenarten. Die Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich über die zunehmende Ausbreitung gebietsfremder Pflanzenarten und deren Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft zu informieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Gärten klimafit, naturnah und gleichzeitig pflegeleicht gestaltet werden können. Vielfältig bepflanzte Gärten sind nicht nur schön anzusehen, sondern bieten auch wertvolle Lebensräume für Tiere und leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass sich manche Pflanzen stark ausbreiten und heimische Arten verdrängen können. Anschaulich erklärte Lena Karasek, welche Pflanzen problematisch werden können, welche naturnahen Alternativen sich anbieten und wie Gartenbesitzer:innen mit einfachen Maßnahmen die Artenvielfalt fördern können. Besonders deutlich wurde dabei, dass der Klimawandel die Ausbreitung invasiver Neophyten zusätzlich begünstigt. Höhere Temperaturen und veränderte Wetterbedingungen schaffen zunehmend ideale Voraussetzungen für diese Pflanzenarten, wodurch heimische Ökosysteme unter Druck geraten. „Es ist wichtig, frühzeitig über invasive Neophyten zu informieren und gemeinsam Maßnahmen zu setzen. Nur so können wir verhindern, dass sich problematische Arten weiter ausbreiten und langfristige Schäden verursachen. Das wird nicht das letzte Angebot zu diesem Thema gewesen sein, in den nächsten Jahren wollen wir das Thema verstärkt in der Kleinregion Lainsitztal aufgreifen.“, betont KLAR!-Managerin Verena Litschauer. Am Bild v.l. KLAR! Obfrau und BGM Elisabeth Wachter, Natur im Garten Beraterin Lena Karasek und KLAR!-Managerin Verena Litschauer

Klimatour durch das Lainsitztal

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste Regionstour der KLAR! und KEM Lainsitztal in der Kleinregion statt. Zahlreiche Gemeindevertreter:innen der sechs Gemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele in der Region in den Bereichen Klimawandelanpassung und Klimaschutz zu informieren. Start in Unserfrau-AltweitraDen Auftakt bildete ein Lokalaugenschein in Altweitra, bei der eine gemeindeeigene wiederaufgeforstete Waldfläche Richtung Ulrichs besichtigt wurden. Im Fokus stand die Anpassung der Waldbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen, insbesondere durch klimaresiliente Baumarten wie Schwarzerlen und Stieleichen. Weiter ging es nach WeitraIn Weitra wurden Projekte zur Verbesserung des Mikroklimas und Entlastung der Kanalisation vorgestellt. Dazu zählte das Gründach des Kindergartens Kalvarienberg und die Retentionsbecken mit Versickerungsmöglichkeit der anfallenden Regenwässer in der neuen Siedlung Reinprechtsfeld. Zudem wurde auch der neu gestaltete Straßenzug Mittergraben mit versickerungsfähigen Parkflächen besichtigt. Letzte Station GroßschönauNeben dem versiegelungsarmen Parkplatz vor dem Gemeindezentrum mit Gasthaus, Ärztin, Tourismusinformation und Volksschule widmete man sich in Großschönau dem Thema Trinkwasserversorgung, bei dem der Hochbehälter besucht wurde. Der siebente Besichtigungspunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem in der Volksschule Großschönau. Als letzte Station wurde der Bauhof Großschönau, mit seiner Fassaden-Photovoltaik-Anlage besichtigt. Der gemeinsame Ausklang fand im Waldviertler Stüberl in Großschönau statt.

Workshop „Optimierung der Stromnutzung in Energiegemeinschaften“

Wir sind auf der Suche nach Teilnehmer:innen! Der Workshop ist zugleich die Einführung in eine weiterführende Anwendungsphase: Entscheiden Sie nach dem Workshop, ob Sie teilnehmen möchten – mit dem Ziel, den Strombezug im eigenen Haushalt mithilfe einer EEG-Statusanzeige zu optimieren.

Gehzeit.Karte Großschönau – Wege neu denken, näher als gedacht

Die Gehzeit.Karte Großschönau soll dazu motivieren, alltägliche Wege öfter zu Fuß zurückzulegen und das Auto auch einmal stehen zu lassen. Denn viele Strecken innerhalb der Gemeinde sind deutlich kürzer als oft angenommen – und lassen sich bequem in wenigen Gehminuten erledigen. Die Karte zeigt auf einen Blick, wie viele Gehminuten die wichtigsten Ziele im Gemeindegebiet voneinander entfernt liegen. Statt Entfernungen in Metern stehen dabei bewusst die tatsächlichen Fußwege im Mittelpunkt – einfach, verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen vor allem zentrale Alltagsziele wie: Post und Gemeindeamt Schulen und wichtige Einrichtungen sowie Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Damit werden auch multimodale Wegeketten sichtbar – also die Kombination aus Zu-Fuß-Gehen und öffentlichem Verkehr. Mehr Bewegung im AlltagZufußgehen ist nicht nur praktisch, sondern auch gesund. Regelmäßige kurze Fußwege fördern Bewegung im Alltag und tragen positiv zu Körper, Geist und Wohlbefinden bei. Die Gehzeit.Karte unterstützt dabei, diese Wege bewusst wahrzunehmen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Vereinfachte Darstellung für mehr ÜbersichtDie Gehzeit.Karte versteht sich nicht als detailgetreues Abbild, sondern als vereinfachte Orientierungshilfe – ähnlich einem U-Bahn-Plan. Sie zeigt die wichtigsten Verbindungen im Gemeindegebiet übersichtlich und leicht verständlich. Die Gehzeit.Karte Großschönau steht als PDF zum Download zur Verfügung und kann jederzeit bequem abgerufen werden. Jetzt entdecken und Großschönau neu ergehen! GehzeitKarte Folder zum Download

Park+Drive in der Gemeinde Großschönau

Die Gemeinde Großschönau setzt als engagierte Mobilitätsgemeinde laufend Maßnahmen, um nachhaltige und alltagstaugliche Mobilitätslösungen im Gemeindegebiet zu fördern. Ein wichtiger neuer Baustein dabei sind die Park+Drive-Sammelplätze, die das Bilden von Fahrgemeinschaften erleichtern und somit einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Individualverkehrs leisten. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal. Park+Drive-Plätze bieten Pendlerinnen und Pendlern eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Pkw gezielt mit anderen zu teilen. Statt jede Strecke einzeln zurückzulegen, treffen sich Fahrgemeinschaften an definierten Sammelpunkten und fahren gemeinsam weiter. Das spart nicht nur Kosten für Treibstoff und Fahrzeugverschleiß, sondern reduziert auch Verkehrsbelastung, Lärm und CO₂-Emissionen. Gerade im ländlichen Raum stellt diese Form der Mobilität eine praxisnahe und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Sie verbindet Effizienz mit Umweltbewusstsein und stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft unter den Pendlerinnen und Pendlern. Standorte der Park+Drive-Sammelplätze in GroßschönauIn der Gemeinde stehen derzeit drei gut erreichbare Park+Drive-Standorte zur Verfügung: Busbucht Engelstein Busbucht Wörnharts Parkfläche beim Friedhof Großschönau Diese Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sie gut erreichbar sind und sich optimal für die Bildung von Fahrgemeinschaften eignen. Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen MobilitätDie Umsetzung der Park+Drive-Plätze wird durch das Land Niederösterreich unterstützt und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Jede gemeinsam zurückgelegte Fahrt bedeutet weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit einen direkten Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus wird durch das Teilen von Fahrten auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Regionalentwicklung. Mit den Park+Drive-Sammelplätzen setzt Großschönau ein klares Zeichen: Gemeinsam fahren, Ressourcen schonen und die Region nachhaltig bewegen. Weiterer Ausbau in den Gemeinden der KEM LainsitztalUm das…

Holzstammtisch am 12.3.2026

Unserfrau-Altweitra. Am 12. März 2026 fand im Dorfhaus Ulrichs bei Weitra der dritte Holzstammtisch der Waldwirtschaftsgemeinschaft (WWG) Weitra statt, der gemeinsam mit der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal organisiert wurde. Waldbetreuer Marcel Rauscher von der WWG Weitra gab den rund 45 interessierten Waldbesitzer:innen Einblicke in wichtige Grundlagen einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Ausgangspunkt jeder Maßnahme sei eine Analyse des bestehenden Bestandes und die Festlegung klarer waldbaulicher Ziele – etwa hinsichtlich Baumartenverteilung, Altersstruktur und Anpassung an den Klimawandel. Rauscher zeigte außerdem auf, wie durch gezielte waldbauliche Maßnahmen Kosten gesenkt und Risiken reduziert werden können. Durch gezielte Verkürzung der Umtriebszeit, Senkung der Erntekosten, Risikominimierung mithilfe von Baumartenvielfalt,  Durchforstung, Stammzahlreduktion, Förderung von Zukunftsbäumen sowie Naturverjüngung können Kosten gesenkt und gleichzeitig stabile Bestände aufgebaut werden. Auch eine gute Feinerschließung mit Rückegassen sowie rechtzeitige Kulturpflege spielen dabei eine zentrale Rolle. Zudem stellte Rauscher die Waldbetreuungsangebote der WWG Weitra vor – von waldbaulicher Beratung über verschiedene forstliche Dienstleistungen bis hin zur Einsatzplanung bei der Holzernte für Waldbesitzer:innen. Raphael Katzenschlager, Forstberater der BBK Krems und Waldbauer in Ulrichs, widmete sich im zweiten Teil des Abends der Bewirtschaftung von Laubholzbeständen. Dabei ging er auf die zunehmende Bedeutung von Laubholz im Zeichen des Klimawandels, zukünftige Entwicklungen der Baumartenanteile sowie die wirtschaftlichen Perspektiven verschiedener Baumarten ein. Angesichts zunehmender Schäden durch Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer gewinnen Laubbaumarten an Bedeutung. Während die Fichte künftig geringere Chancen hat, gelten insbesondere Stiel- und Traubeneiche als vielversprechende Baumarten im Waldviertel – vorausgesetzt Standort und Bewirtschaftung passen. Zudem betonte Katzenschlager, dass für die wirtschaftliche Nutzung vor allem die Erzeugung von hochwertigem Starkholz entscheidend ist. Dafür sind frühzeitige Pflegemaßnahmen wie Formschnitt, Astung, die Auswahl von Zukunftsbäumen und gezielte…

Projektauftakt Renaturierung Pertholzer Moor

Bad Großpertholz. Am 11. März 2026 fand die erste Auftaktbesprechung des Kernteams zum großen Renaturierungsprojekt im Pertholzer Moor in der Gemeinde Bad Großpertholz statt. Das Projekt wird durch eine 100-prozentige Förderung des Bundes aus dem Biodiversitätsfonds finanziert. Das rund 2,8 Hektar große Pertholzer Moor ist ein ökologisch wertvolles Hochmoor. Der Großteil der Fläche wird von einem standorttypischen Rotföhren-Moorwald geprägt. Dazwischen befinden sich kleinere offene und feuchte Bereiche mit Übergangs- und Schwingrasenmooren, die zahlreichen spezialisierten Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten. Durch historische Eingriffe hat sich die hydrologische Situation des Moores jedoch deutlich verschlechtert. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Entwässerungsgräben angelegt und Torf abgebaut, zunächst als Brenntorf und später für die Gewinnung von Heilpeloid. Entlang der Entwässerungsgräben sowie in den Randbereichen findet heute kaum noch Torfwachstum statt. Gleichzeitig beginnt sich der Torfkörper in Teilbereichen zunehmend und unumkehrbar zu zersetzen, wodurch typische Moorlebensräume an Ausdehnung verlieren. Neben dem Rückgang wertvoller Lebensräume gehen dadurch auch wichtige Ökosystemleistungen verloren. Intakte Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff, tragen zur Klimaregulation bei und erfüllen eine bedeutende Funktion beim Wasserrückhalt und der natürlichen Filterung von Wasser. Ziel des Projekts ist es daher, durch gezielte Maßnahmen die Hydrologie des gesamten Moorkörpers zu stabilisieren und zu verbessern. Moorwachstum und Torfbildung sollen dadurch indirekt gefördert werden. Geplant ist der Einbau von 42 Lärchenspundwänden, mit denen bestehende Entwässerungsgräben deaktiviert und der Moorwasserspiegel dauerhaft angehoben werden soll. Ergänzend werden Geländeanpassungen in ehemaligen Abbaubereichen vorgenommen, um die Austrocknung und weitere Mineralisierung des verbliebenen Torfes zu stoppen und die Voraussetzungen für eine natürliche Regeneration zu verbessern. Langfristig soll dadurch wieder sekundäres Moorwachstum einsetzen, sodass sich standorttypische Moorlebensräume ausbreiten können. Gleichzeitig werden die Wasserspeicherfunktion…

Effizienter Neubau: Das Dorfzentrum St. Martin

Mit dem neuen Dorfzentrum St. Martin ist ein moderner Mittelpunkt für das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde entstanden. Das Gebäude vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn und schafft einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Nachhaltige Energieversorgung und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept Ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Konzepts des Dorfzentrums ist die Nutzung erneuerbarer Energie. Auf dem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30,96 kWp errichtet. Damit kann ein Teil des benötigten Strombedarfs direkt vor Ort durch Sonnenenergie gedeckt und der Anteil erneuerbarer Energie im Betrieb des Gebäudes erhöht werden. Ergänzend ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 19,32 kWh und integrierter Notstromfunktion geplant. Der Speicher ermöglicht eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms, erhöht die Energieeffizienz und verbessert gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Im Falle eines Stromausfalls kann die Notstromfunktion einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung wesentlicher Einrichtungen leisten. Sicherheit für die Gemeinde Im Erdgeschoss des Dorfzentrums befindet sich die Freiwillige Feuerwehr St. Martin. Die modernen Räumlichkeiten erfüllen aktuelle Sicherheits- und Einsatzstandards und bieten optimale Voraussetzungen für den Bevölkerungsschutz. Die zentrale Lage ermöglicht kurze Einsatzwege und stärkt die Sicherheitsinfrastruktur der gesamten Gemeinde. Regionale Nahversorgung neu gedacht Direkt über der Feuerwehr befindet sich das Dorfg'schäft St. Martin – ein moderner Hybridmarkt, der traditionelle Nahversorgung mit innovativen Dienstleistungskonzepten verbindet. Besucherinnen und Besucher finden hier Lebensmittel, Produkte des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse unter einem Dach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Regionalität: Kurze Lieferketten, die Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten sowie ein wohnortnahes Einkaufsangebot tragen dazu bei, Transportwege zu reduzieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung in der Gemeinde zu sichern. Das Dorfg'schäft verbindet nachhaltigen Konsum mit hoher Versorgungsqualität…