Einladung Public Viewings: Photovoltaik, Bidirektionales Laden und Hackschnitzel

Veranstaltungsreihe „100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel“ Das Reallabor Waldviertel lädt gemeinsam mit den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) im Waldviertel zu einer spannenden Veranstaltungsreihe rund um das Thema 100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel ein. Die Fachvorträge werden an ausgewählten Public-Viewing-Standorten im Bezirk Gmünd und Zwettl übertragen. Die Reihe umfasst drei Termine im Herbst 2026: Am 28. Oktober laden der Sonnenplatz Großschönau und das Feuerwehrhaus Hirschenschlag zum Thema „Das volle Potential von Photovoltaik“ mit Referent Hubert Fechner zum Public Viewing ein. Am 09. November laden der das Dorfhaus Ulrichs bei Weitra  sowie das Gemeindeamt Haugschlag zum Vortragsthema „Wärmeversorgung der Zukunft -Hackschnitzel als elektrische Wärmegewinnung effizient kombinieren. Zum Vortragsthema „Das Elektroauto als Stromspeicher“ laden am 24.11.2026 das Gemeindeamt Moorbad Harbach und der Kulturbahnhof Litschau ein.   Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und aktiv mitzudiskutieren. Ergänzend dazu besteht die Möglichkeit, alle Termine auch online unter https://reallaborw4.at live mitzuverfolgen. Zusammenfassung für das Lainsitztal Weitere Informationen zum Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel

Einblick in das Nahwärmenetz Kalvarienberg

Am 12. Oktober 2026 besichtigten Bauhofmitarbeiter aus den sechs Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal das Nahwärmenetz Kalvarienberg in Weitra. Bürgermeister Patrick Layr und Stefan Malina stellten die Anlagen vor und informierten über die bestehende Wärmeversorgung sowie die geplanten Ausbauschritte. Das Nahwärmenetz versorgt derzeit die Volkschule mit dem angeschlossenen Hallenbad und der Kindergarten Kalvarienberg mit umweltfreundlicher Wärme. Die beiden Hackgutkessel leisten je 199kW und versorgen über einen 12.000L Pufferspeicher das Nahwärmenetz. In den nächsten Jahren sollen sukzessive weitere kommunale Gebäude an das Netz angeschlossen werden. 2027 soll die Musikschule angebunden werden. Das Hackgutlager verfügt über eine Kapazität von bis zu 1.000 Schüttraummeter Hackgut. Der nachhaltige Brennstoff wird zum Teil von den eigenen Gemeindewäldern bezogen, der Rest von Landwirten aus der Region. Die Exkursion bot den teilnehmenden Bauhofmitarbeiter:innen einen praxisnahen Einblick in die kommunale Wärmeversorgung und die Möglichkeit, Erfahrungen zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energie auszutauschen.

Akku-Arbeitsgeräte im Praxistest

Welche Akku-Arbeitsgeräte haben sich im kommunalen Alltag bewährt? Beim Testtag der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) am 12. Oktober 2026 tauschten sich Bauhofmitarbeiter:innen aus den sechs Gemeinden über ihre Erfahrungen mit akkubetriebenen Geräten aus und testeten verschiedene Modelle. Die Rückmeldungen aus der Praxis zeigten: Akku-Geräte erleichtern viele Arbeiten und sind einfach zu starten. Besonders in Weitra sind Heckenschere, Laubbläser und Motorsäge sehr gefragt und häufig im Einsatz. Auch der Akku-Trimmer aus Moorbad Harbach, der Laubbläser aus Bad Großpertholz, die Kehbürste aus St.Martin und der Hochentaster aus Großschönau wurden vorgestellt. Die Mitarbeiter der Gemeinde Unserfrau-Altweitra brachten ihre kürzlich angeschaffte Rotorklingensense mit. Ziel der KEM ist es, den Einsatz energieeffizienter Arbeitsgeräte in den Gemeindebauhöfen zu fördern, den Umstieg von fossil betriebenen Geräten auf elektrische Alternativen voranzutreiben und Möglichkeiten zur gemeindeübergreifenden Nutzung auszuloten. Die gewonnenen Erfahrungswerte unterstützen die Gemeinden bei zukünftigen Anschaffungen. Über KEM Invest konnten bereits entsprechende Investitionen gefördert werden.

Akkugeräte und kommunale Energieversorgung: Bauhofmitarbeiter:innen im Austausch

Weitra. Bauhofmitarbeiter:innen aus den sechs Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) trafen sich am 12. Oktober 2026 in Weitra zu einer gemeinsamen Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt standen die Energie- und Wärmeversorgung der Stadtgemeinde, moderne Akku-Arbeitsgeräte und die kommunale Krisenvorsorge.Den Auftakt bildete ein praktischer Erfahrungsaustausch bei der Verbandskläranlage Abwasserverband Lainsitz Mitte in Weitra. Die Teilnehmer:innen hatten akkubetriebene Kleinarbeitsgeräte aus ihren Gemeinden mitgebracht, die gemeinsam getestet und hinsichtlich ihrer Alltagstauglichkeit besprochen wurden. Dabei ging es um Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wo überall Akku-Geräte eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Geräten darstellen.Anschließend stellte Klärwärter Stefan Malina die AVLM-Verbandskläranlage vor und gab Einblicke in deren Betrieb. Bürgermeister Patrick Layr präsentierte die Photovoltaik-Freiflächenanlage der Stadtgemeinde Weitra und informierte über geplante Ausbauschritte, darunter einen Batteriespeicher und eine weitere Photovoltaikanlage.Auch die Nahwärmeanlage Weitra-Kalvarienberg standen auf dem Programm. Dabei wurden die bestehende Anlage, wichtige Fakten zur Wärmeversorgung der Stadt und weitere geplante Ausbauschritte vorgestellt. Zum Abschluss wurde die Krisen- und Notfallausrüstung der Stadtgemeinde Weitra präsentiert. Dabei wurde erläutert, mit welchen Maßnahmen sich die Gemeinde auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorbereitet.Der Austausch, der von der KEM Lainsitztal organisiert wurde, bot den Bauhofmitarbeiter:innen die Möglichkeit, Erfahrungen über Gemeindegrenzen hinweg zu teilen und neue Impulse für den Arbeitsalltag sowie für zukünftige Anschaffungen mitzunehmen.

Forststammtisch am 6.10.2026 in St.Martin

Forstwirtschaft unter Kalamitätsdruck Trockenheit und Borkenkäfer stellen Waldbesitzer:innen derzeit vor Herausforderungen. Beim großen Forststammtisch der KLAR! Lainsitztal und der WWG-Holz Handels GmbH am 06.10.2026 standen daher aktuelle Entwicklungen, der richtige Umgang mit Schadholz und Möglichkeiten für eine langfristig stabile Waldbewirtschaftung im Mittelpunkt. Knapp 100 Teilnehmer:innen folgten der Einladung nach St. Martin. Benedikt Hrouza, Geschäftsführer der WWG-Holz Handels GmbH, gab einen Überblick über die aktuelle Situation und zeigte auf, worauf Waldbesitzer:innen jetzt besonders achten sollten. Gerade beim Borkenkäfer sei rasches Handeln entscheidend: Von der Entdeckung eines Befalls bis zum Ausflug der nächsten Käfergeneration bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster. Die befallenen Bäume sollten daher möglichst rasch markiert, die betroffene Fläche abgegrenzt, Abnahme geklärt, das Holz sicher aufgearbeitet und anschließend abtransportiert werden. Auch die Holzvermarktung und die aktuelle Marktsituation wurden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Wälder langfristig widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Hitze gemacht werden können. Für die Region wurde insbesondere auf die Bedeutung einer standortgerechten Baumartenwahl und eines vielfältigen Mischwaldes hingewiesen. Für die Höhenlagen der WWG Weitra werden neben der Tanne künftig Buche, Eiche, Ahorn und Lärche als mögliche Bestandteile einer angepassten Zielmischung gesehen. Gleichzeitig wurde betont, dass ein geregelter Wildbestand eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung eines Mischwaldes ist. Auch praktische Fragen aus dem Kreis der Waldbesitzer:innen kamen nicht zu kurz. So wurde etwa besprochen, wie mit Ästen und Restmaterial nach einem Käferbefall umzugehen ist und welche Möglichkeiten es für die Wertastung von Laubbäumen gibt. Die WWG bietet dafür auch Forstgeräte zum kostenlosen Ausprobieren bzw. Ausborgen an, darunter eine Laubholzsäge und einen Saatstock für Eicheln. Zum Abschluss gab Hrouza den Teilnehmer drei Fragen mit auf den…

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Gewinner KLAR Fotowettbewerb

Fotowettbewerb: Kühle Lieblingsplätze in der Kleinregion Lainsitztal ausgezeichnet

Wo findet man in der Kleinregion Lainsitztal an heißen Sommertagen angenehme Abkühlung und Erholung? Dieser Frage ging die Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal mit dem Fotowettbewerb „Die schönsten kühlen Plätze in der Kleinregion Lainsitztal“ nach. Zahlreiche Teilnehmer:innen folgten dem Aufruf und reichten Fotos ihrer persönlichen kühlen Lieblingsplätze ein. Die eingereichten Bilder zeigten die Vielfalt der Region – von schattigen Wäldern und idyllischen Gewässern bis hin zu besonderen Plätzen zum Verweilen. Bewertet wurden unter anderem die erkennbare Kühlwirkung, die öffentliche Zugänglichkeit, der regionale Bezug, die Einladungswirkung des Ortes sowie Originalität sowie fotografische Qualität. Die Jury setzte sich aus Gemeinderäten, Bürgermeister:innen und einem Tourismusvertreter zusammen. Am 25.9.2026 fand die Preisverleihung fand in der Genussoase St. Martin statt. Den ersten Platz erreichte Julia Herzig aus Weitra mit ihrem Foto vom Hausschachenteich in Weitra. Das kühle Wasser, die schattenspendenden Bäume und die idyllische Landschaft machen den Teich zu einem besonderen Ort der Ruhe und Erholung an heißen Sommertagen. Platz zwei ging an Sigrid Katletz aus Harmanschlag mit ihrem Motiv aus dem Joachimstal entlang der Lainsitz. Wald und Fluss bieten dort nicht nur angenehme Abkühlung, sondern auch Ruhe und die Möglichkeit, die Natur zu genießen. Aufgrund einer Punktegleichheit wurden zwei dritte Plätze vergeben. Die Freundinnen Denise Decker und Hanna Hofmann aus der Gemeinde St. Martin reichte ein Foto aus dem Gabrielental ein. Der abgebildete Platz lädt bei ihren Radtouren zu einer Pause ein, bei der sie sich gerne auf den Steinen niederlassen und ihre Füße im kühlen Wasser unter den großen schattenspendenden Bäumen abkühlen. Klemens Pollak aus Thaures erreichte ebenfalls den dritten Platz. Sein Foto zeigt das Rabenloch bei Großschönau, wo der Maisbach über die Granitblöcke…

Vortrag Futterengpässe meistern und Ackerbau wiederstandsfähiger machen

Wie können landwirtschaftliche Betriebe mit zunehmender Dürre und Hitze, Futterengpässen und den damit verbundenen Herausforderungen umgehen? Diese Fragen standen beim KLAR!-Landwirte-Stammtisch am 25.09.2026 im Dorfzentrum St. Martin im Mittelpunkt. Ing. Helmut Riegler-Zauner, Fütterungsberater der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, zeigte auf, welche Möglichkeiten bei Futtermangel bestehen und welche Zwischenfrüchte auch jetzt noch für die Futternutzung angebaut werden können. Anschließend widmete sich Franz Brunner, Biobauer und Humusberater aus St. Bernhard, dem Thema Boden- und Pflanzenresilienz. Dabei ging es unter anderem darum, wie gesunde und humusreiche Böden helfen können, Trockenperioden und Hitze besser zu bewältigen, und welche Rolle Pflanzenwahl, Bodenbearbeitung und Fruchtfolge dabei spielen. Der Informationsabend bot den knapp 40 teilnehmenden Landwirt:innen die Möglichkeit, praxisnahe Empfehlungen mitzunehmen und sich über Erfahrungen und Möglichkeiten für den eigenen Betrieb auszutauschen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der KLAR! Lainsitztal in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. KLAR!-Obfrau Elisabeth Wachter betonte bei ihrer Begrüßung, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit den Auswirkungen von Dürre, Hitze und zunehmenden Wetterextremen auseinanderzusetzen. Landwirte-Stammtisch: Die Veranstaltung fand im Rahmen des Landwirte-Stammtischs der KLAR! Lainsitztal statt. Der Stammtisch bietet regelmäßig Gelegenheit zum Austausch und zur Information rund um aktuelle Themen der Landwirtschaft und den Klimawandel. Für den laufenden Austausch und aktuelle Informationen gibt es auch eine WhatsApp-Gruppe. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse einfach bei KLAR!-Managerin Verena Litschauer unter 02815 77270-14 oder klar@gross.schoenau.at melden. Vitamin-Bomben: Im Rahmen der Veranstaltung stellte Martin Bruckner vom Verein TDW Großschönau außerdem kurz die „Vitaminbomben“ vor, die im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Nachhaltiger Ressourcenmarktplatz“ entwickelt wurden. Diese stellen branchenspezifische Trendanalysen dar, die auch für Land- und Forstwirte interessante Entwicklungen und Chancen aufzeigen. Interessierte Betriebe können die kostenlose Vitaminbombe…

Teilnahme Regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal

Was ist und macht eine Energiegemeinschaft?Einfach gesagt: Eine Energiegemeinschaft (EG) ist der Zusammenschluss von mindestens 2 Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Produktion und Nutzung von regional erzeugter Energie. Wer kann teilnehmen? Es können Privatpersonen, Klein- und Mittelbetriebe sowie sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts teilnehmen. Zur Teilnahme an der regionalen erneuerbaren Energiegemeinschaft Lainsitztal sind Zählpunkte in den 6 Kleinregionsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra berechtigt. Wichtig: Eine Energiegemeinschaft ersetzt keinen Energielieferanten! Bestehende Liefer- und Bezugsverträge bleiben weiterhin aufrecht! Die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ersetzt NICHT den bestehenden Energieliefer- bzw. Abnahmevertrag. Energiegemeinschaften bieten KEINE Vollversorgung - sie verteilen ausschließlich die innerhalb der Gemeinschaft erzeugten Energie. Das bedeutet: Der bestehende Vertrag mit dem Energielieferanten jeder EG-Teilnehmer:in bleibt aufrecht, EG-Teilnehmer können weiterhin ihren Energielieferanten frei wählen, es müssen nicht alle Teilnehmer denselben Energielieferanten haben. Der Energiegemeinschaft Lainsitztal liegt ein Verein zugrunde. Interesse bekunden: Sie können laufend Ihr Interesse bekunden. Ab 1. Jänner 2027 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen. PV-Anlagen >25kWp werden auf eine Warteliste gesetzt. Zur Interessensbekundung: https://energiegemeinschaften.ezn.at/gemeindekooperationlainsitztal Anleitung zur Anmeldung: Zum Download FAQ Wie entstehen Preisänderungen? Der Preis wird halbjährlich angepasst. Die Entscheidung liegt beim Vorstand, der aus den 6 Gemeinden im Lainsitztal besteht. Abrechnungszeitraum: Die Verrechnung/Auszahlung erfolgt quartalsweise. Die Rechnung für die reinen Energiekosten wird per E-Mail ca. 1,5 Monate nach Ende des Quartals zugesandt. Die durch den Strombezug im Rahmen des EEG entstehenden reduzierten Netzkosten werden in der Rechnung des Netzbetreibers berücksichtigt. Welche Bindung/Kündigungsfrist gibt es? Die Vereinbarung kann von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Geschäftsjahres, welches mit dem Kalenderjahr gleichzusetzen ist, aufgekündigt werden. Bei einer Änderung des Entgeltes besteht für 3 Wochen…