Bahnhof Weitra: Sanierung erfolgreich abgeschlossen – Gesamtfertigstellung steht bevor

Die Sanierung des Bahnhofs Weitra schreitet planmäßig voran und befindet sich in der finalen Phase. Die wesentlichen Bauarbeiten am Gebäude konnten erfolgreich abgeschlossen werden: Die Außenarbeiten mit dem Einbau neuer Fenster, der umfassenden Fassadensanierung sowie der Anbringung einer Wärmedämmung sind fertiggestellt. Auch die neue Wärmepumpenheizung wurde bereits installiert und trägt künftig zu einem effizienten und nachhaltigen Betrieb des Gebäudes bei. Die Sanierung Bahnhof mit Installation der Wärmepumpe erreicht eine Reduzierung des Heizwärmebedarf von 237,83 kWh/m²/a auf 54,7 kWh/m²/a. Besonderes Augenmerk wurde bei der Sanierung auf die historische Erscheinung des Bahnhofs gelegt. Die Fassade wurde unter Berücksichtigung der ursprünglichen Gestaltung wiederhergestellt und erstrahlt nun in einer historisch abgestimmten Farbgebung. Damit verbindet das Gebäude künftig modernen Wohnkomfort mit dem charakteristischen Erscheinungsbild des Bahnhofs. Die Innenarbeiten konnten in den Wintermonaten 2025/2026 durchgeführt werden. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude entstehen zwei moderne Wohnungen, die einer neuen Nutzung zugeführt werden. Gleichzeitig wird der Bereich für Bahnreisende neu gestaltet und künftig mit zeitgemäßen Sanitäranlagen, einem großzügigen Aufenthaltsbereich sowie einem Informationspunkt ausgestattet sein. Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für Herbst 2026 geplant. Mit der Sanierung setzt die Stadtgemeinde Weitra ein wichtiges Zeichen für die nachhaltige Nutzung bestehender Infrastruktur und die Belebung von Leerstand. Der Bahnhof wird damit nicht nur erhalten, sondern erhält eine neue, zukunftsorientierte Funktion – als moderner Wohnraum und als attraktiver Anlaufpunkt für Reisende und Gäste. Bürgermeister Patrick Layr: „Die Sanierung des Bahnhofs ist ein langfristiges Projekt, das mit viel Engagement, Eigenleistung und Weitblick umgesetzt wird. Wir freuen uns, dass dieses historische Gebäude künftig wieder vielseitig genutzt werden kann und damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gemeinde leistet.“ Copyright: Stadtgemeinde Weitra

Vorträge Generationengerechtes Bauen und Sanieren auf der BIOEM

Erleben, entdecken, informieren auf der BIOEM Großschönau vom 4.-7. Juni 2026 Die BIOEM 2026 lädt dazu ein, sich umfassend über neue Entwicklungen und bewährte Lösungen zu informieren. Besucher:innen erwartet ein vielseitiges Programm mit täglichen Vorträgen (vormittags) zum Thema „Wohnen der Zukunft – generationengerechtes Bauen & Sanieren“, bei denen Expert:innen praxisnahe Einblicke und konkrete Tipps für das eigene Zuhause geben. Die Vorträge am Vormittag können live online über Zoom mitverfolgt werden! https://us06web.zoom.us/j/83561443404?pwd=qjcaagSyDw5cmGB3HGyLlogWJk29EU.1 Meeting-ID: 835 6144 3404Kenncode: 958008 Weitere Informationen zum Programm und zu den Ausstellern finden Sie hier: https://www.bioem.at/-/willkommen Zurück zu allen Presseartikeln

Gönn dir Neues im eigenen Zuhause: KEM startet Rundum-Sorglos-Paket Sanierung

APRIL 2026: Neuer Sanierungsratgeber, Liste regionaler Handwerksbetriebe und kostenlose Energieberatung am 21. Mai in Bad Großpertholz Mit einem neuen Rundum-Sorglos-Paket begleitet die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal Hausbesitzer:innen in den sechs Mitgliedsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra ab sofort durch ihre Sanierung — von der ersten Beratung über Förderungen bis zum heimischen Handwerksbetrieb, der umsetzt. Im Mittelpunkt steht ein neuer Flyer, der durch Gebäudesanierung Schritt für Schritt führt und erstmals alle relevanten Gewerke der Region übersichtlich auf einen Blick zeigt: Holzbau und Baumeister, Fenstertausch, Fassade und Vollwärmeschutz, Fliesenleger sowie Installateure. Der Folder liegt in den Mitgliedsgemeinden auf und ist hier zum Download verfügbar: Folder_Rundum.Sorglos.Paket-Sanierung Drei Schritte zum sanierten ZuhauseDas Paket folgt einer klaren Logik: Kostenlose Energieberatung als unabhängige Erstorientierung Information zu Finanzierung und Förderungen Planung und Umsetzung mit regionalen Handwerksbetrieben „Gönn dir Neues“ — Sanierung breiter gedachtUnter dem Motto „Gönn dir Neues in deinem eigenen Zuhause“ versteht das Paket Sanierung bewusst breiter als Heizungstausch und Dämmung: Wer ohnehin umbaut, kann Komfort und Sicherheit für spätere Lebensphasen gleich mitdenken — bodengleiche Dusche, schwellenlose Zugänge und bessere Beleuchtung. Auftakt: Energieberatungs-Halbtag am 21. Mai in Bad GroßpertholzErgänzend zum Folder lud die KEM Lainsitztal zu einem Energieberatungs-Halbtag am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr ins Gemeindeamt Bad Großpertholz. Dort erhielten Bewohner:innen der sechs Mitgliedsgemeinden eine erste, kostenlose Einschätzung zu Sanierung, Heizungsumstellung und Fördermöglichkeiten von Energieberater Martin Zizka. „Mit dem Paket bündeln wir, was bisher verstreut war, und stärken zugleich unser regionales Handwerk. Wer im Lainsitztal saniert, soll wissen, an wen er sich wenden kann.“, so Modellregionsmanagerin Verena Litschauer. Bürgermeister Manfred Grill, KEM-Managerin Verena Litschauer und…

Energieberatungstag 21.05.2026

Kostenlose Energieberatung und neues „Rundum-Sorglos-Paket“ für Sanierung im Lainsitztal Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, fand im Gemeindeamt Bad Großpertholz der Energieberaterhalbtag der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal statt. Zahlreiche interessierte Bürger:innen nutzten die Möglichkeit, sich kostenlos und individuell zu Themen wie Heizungsumstellung, Gebäudesanierung, Dämmung sowie Fördermöglichkeiten beraten zu lassen.  Energieberater Martin Zizka stand vor Ort für persönliche Kurzberatungen zur Verfügung und informierte über sinnvolle Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Energieeffizienz im Eigenheim. Passend dazu hat die KEM Lainsitztal neuen Informationsfolder, der umfassend über Gebäudesanierungen informiert, veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei eine übersichtliche Sammlung regionaler Betriebe aus den Bereichen Fensterbau, Holzbau, Installation, Fassaden- und Innenausbau. Ziel ist es, den Menschen in der Region ein „Rundum-Sorglos-Paket“ für ihre Sanierungsvorhaben zu bieten – von der ersten Beratung bis zur Umsetzung mit regionalen Fachbetrieben. Unter dem Motto, sich auch selbst etwas Neues im eigenen Zuhause zu gönnen, wird Sanierung als Chance für mehr Wohnkomfort, geringere Energiekosten und zukunftsfitte Lebensqualität dargestellt. Der neue Folder sowie weitere Informationen zur Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal finden Sie unter Rundum-Sorglos-Paket. Energieberater Zizka Martin mit KEM-Managerin Verena Litschauer und BGM Manfred Grill

Generationengerechtes Bauen und Sanieren

Broschüre zum Download: https://www.bioem.at/-/284.htm Wohnen im Wandel der Gesellschaft Unsere Gesellschaft verändert sich spürbar. Menschen werden älter und bleiben gleichzeitig länger aktiv, mobil und selbstständig. Dadurch gewinnt die Frage, wie wir wohnen, zunehmend an Bedeutung. Das Zuhause ist längst mehr als nur ein Ort zum Leben – es wird zu einem Raum für Sicherheit, Gesundheit, Komfort und soziale Teilhabe. Gerade deshalb rückt generationengerechtes Bauen und Sanieren immer stärker in den Mittelpunkt moderner Wohnplanung. Wohnqualität schafft Selbstständigkeit Ein gut gestaltetes Wohnumfeld trägt wesentlich dazu bei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Sichere Bewegungsflächen, gute Beleuchtung, breite Türen oder schwellenlose Übergänge erleichtern den Alltag und reduzieren das Risiko von Unfällen. Besonders im Alter kann ein passender Wohnraum helfen, Mobilität und Eigenständigkeit länger zu bewahren und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Gleichzeitig erhöhen viele dieser Maßnahmen den Wohnkomfort für alle Generationen – etwa für Familien mit Kindern oder Menschen mit vorübergehenden körperlichen Einschränkungen. Frühzeitig planen statt später reagieren Entscheidend ist eine rechtzeitige Planung. Altersgerechte Anpassungen sollten nicht erst dann erfolgen, wenn gesundheitliche Probleme bereits bestehen. Wer Renovierungen oder Neubauten frühzeitig zukunftsorientiert plant, kann viele Maßnahmen einfacher und kostengünstiger umsetzen. Eine bodengleiche Dusche, rutschfeste Böden oder ausreichend breite Bewegungsflächen lassen sich bei einer regulären Sanierung deutlich leichter integrieren als später unter Zeitdruck. Auch gut erreichbare Lichtschalter, Steckdosen oder Fenstergriffe erleichtern den Alltag langfristig. Sicherheit beginnt beim Wohnraum Ein stufenloses und sicheres Wohnumfeld ist ein wesentlicher Bestandteil generationengerechten Wohnens. Bereits der Eingangsbereich spielt dabei eine wichtige Rolle. Breite Türen, gute Beleuchtung und schwellenlose Zugänge erleichtern das tägliche Leben erheblich. Im Badezimmer sorgen bodengleiche Duschen, Haltegriffe und leicht bedienbare Armaturen für mehr Sicherheit. Auch die Küche sollte so gestaltet…

Bio- und Energiemesse in Großschönau

Es ist dieses besondere Gefühl, wenn neue Ideen auf echte Möglichkeiten treffen. Wenn man spürt: Hier entsteht Zukunft. Genau das macht die BIOEM aus. Von 4. bis 7. Juni 2026 wird das Waldviertel wieder zum Treffpunkt für alle, die nachhaltiges Bauen, innovative Energie und bewusstes Leben neu denken möchten. Rund 200 Aussteller zeigen, wie sich unsere Lebensräume verändern – und wie wir sie aktiv mitgestalten können. Doch die BIOEM ist mehr als eine Messe. Sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Innovation auf Lebensqualität trifft, an dem Gespräche entstehen und Inspiration wächst. Sanieren ist das neue Bauen. Bestehendes neu denken, Ressourcen sinnvoll nutzen und Gebäude fit für die Zukunft machen – darum geht es auf der BIOEM. Moderne Energielösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Speichersysteme zeigen, wie nachhaltiges Leben heute funktioniert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist der nachhaltige Ressourcenmarktplatz der BIOEM: Er vernetzt Anbieter und Interessierte rund um Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Lösungen – und macht sichtbar, wie wertvoll bestehende Ressourcen für die Zukunft sind. Dazu wird es auch Workshops und Vorträge geben, die praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Sonderthema: Generationengerechtes Bauen & Sanieren Im Mittelpunkt steht der Mensch in allen Lebensphasen. Generationengerechtes Bauen bedeutet, Wohnräume so zu gestalten, dass sie flexibel, barrierearm und langfristig nutzbar bleiben. So entstehen Lebensräume, die Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung vereinen. Fokus: Regionale Energiesicherheit Die BIOEM zeigt, wie unabhängige und regionale Energieversorgung gelingen kann. Innovative Lösungen machen deutlich, wie Haushalte und Gemeinden ihre Energie selbst erzeugen, speichern und effizient nutzen können – ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft. Klimafitter Wald 2.0 Auch der Wald als Lebensraum und Klimafaktor steht im Fokus. „Klimafitter Wald 2.0“ zeigt, wie nachhaltige Bewirtschaftung, widerstandsfähige…

Effizienter Neubau: Das Dorfzentrum St. Martin

Mit dem neuen Dorfzentrum St. Martin ist ein moderner Mittelpunkt für das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde entstanden. Das Gebäude vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn und schafft einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Nachhaltige Energieversorgung und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept Ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Konzepts des Dorfzentrums ist die Nutzung erneuerbarer Energie. Auf dem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30,96 kWp errichtet. Damit kann ein Teil des benötigten Strombedarfs direkt vor Ort durch Sonnenenergie gedeckt und der Anteil erneuerbarer Energie im Betrieb des Gebäudes erhöht werden. Ergänzend ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 19,32 kWh und integrierter Notstromfunktion geplant. Der Speicher ermöglicht eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms, erhöht die Energieeffizienz und verbessert gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Im Falle eines Stromausfalls kann die Notstromfunktion einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung wesentlicher Einrichtungen leisten. Sicherheit für die Gemeinde Im Erdgeschoss des Dorfzentrums befindet sich die Freiwillige Feuerwehr St. Martin. Die modernen Räumlichkeiten erfüllen aktuelle Sicherheits- und Einsatzstandards und bieten optimale Voraussetzungen für den Bevölkerungsschutz. Die zentrale Lage ermöglicht kurze Einsatzwege und stärkt die Sicherheitsinfrastruktur der gesamten Gemeinde. Regionale Nahversorgung neu gedacht Direkt über der Feuerwehr befindet sich das Dorfg'schäft St. Martin – ein moderner Hybridmarkt, der traditionelle Nahversorgung mit innovativen Dienstleistungskonzepten verbindet. Besucherinnen und Besucher finden hier Lebensmittel, Produkte des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse unter einem Dach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Regionalität: Kurze Lieferketten, die Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten sowie ein wohnortnahes Einkaufsangebot tragen dazu bei, Transportwege zu reduzieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung in der Gemeinde zu sichern. Das Dorfg'schäft verbindet nachhaltigen Konsum mit hoher Versorgungsqualität…

Fachsymposium 2026 – generationengerechtes Wohnen

„Sicher und leistbar im eigenen Zuhause altern – Perspektiven für Gemeinden, Wirtschaft und soziale Dienste“ Unter dem Motto „Gönn dir Neues!“ diskutierten Expert:innen am Sonnenplatz Großschönau Wege zur Zukunft des Wohnens und der Pflege Großschönau – Wie können wir Lebensqualität im Alter sichern und gleichzeitig die Kosten im Wohn- und Pflegebereich bremsen? Diese Frage stand im Zentrum des Fachsymposiums „Sicher und leistbar im eigenen Zuhause altern“, veranstaltet vom Verein TDW Großschönau, Projekt Nachhaltiger Ressourcenmarktplatz, und der Sonnenplatz Großschönau GmbH im Rahmen eines Wohnbauforschungsprojekts. Vertreter:innen aus Politik, Gemeinden, Sozialorganisationen, Wohnbauforschung und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit, um sich über strategische Handlungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen. Aus den Reihen der Politik nahmen NR Lukas Brandweiner (Präsident des Hilfswerks Niederösterreich) sowie BR Margit Göll teil. Unter dem Motto „Gönn dir Neues!“ wurde ein bewusst positiver Zugang gewählt: Altersgerechtes Wohnen soll nicht als Reaktion auf Krankheit oder Pflegebedürftigkeit verstanden werden, sondern als aktiver Schritt zu mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität. Eine Herausforderung, die uns alle betrifft Die Zahlen sind eindeutig: Die Anzahl der über 65-Jährigen wird in den kommenden Jahrzehnten stark steigen, bis 2025 um ~50%. Gesundheits- und Pflegekosten wachsen kontinuierlich. Präventive Maßnahmen spielen bislang jedoch eine untergeordnete Rolle. Martin Bruckner von der Sonnenplatz Großschönau GmbH verwies auf eine alarmierende Tatsache: Rund 20.000 Menschen über 65 werden jährlich in Niederösterreich nach Stürzen hospitalisiert – meist infolge von Unfällen im eigenen Wohnumfeld. Ein Oberschenkelhalsbruch verursacht direkte Kosten von rund 15.000 Euro, Folgekosten nicht eingerechnet. „Jeder will älter werden, aber keiner will alt sein“, brachte Regionalexperte Josef Wallenberger die emotionale Hürde auf den Punkt. Genau hier brauche es neue Kommunikationsstrategien. Dr. Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und…

Informationsveranstaltung Energiegemeinschaft und aktuelle Umweltförderungen

Über 100 interessierte Bürger:innen folgten am 17. November 2025 der Einladung der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Lainsitztal zur Informationsveranstaltung im Rathaussaal Weitra. Im Mittelpunkt standen die Energiegemeinschaft Lainsitztal sowie aktuelle Umwelt- und Sanierungsförderungen. KEM-Obmann Klaus Stebal zeigte sich erfreut über das starke Interesse: „Das große Publikum bestätigt, wie wichtig regionale, leistbare und nachhaltige Energielösungen für die Bevölkerung im Lainsitztal sind.“ Die Energiegemeinschaft präsentierte ihre neuen, deutlich günstigeren Tarife, die ab 1. Jänner 2026 gelten: 9 Cent netto/kWh für den Strombezug und 7 Cent netto/kWh für die Einspeisung. Die Besucher:innen informierten sich über Vorteile, Funktionsweise und den Anmeldeprozess der Gemeinschaft – insbesondere neue Verbraucher:innen werden für den weiteren Ausbau gesucht. Im zweiten Teil des Abends gab Energieberater Martin Zizka einen kompakten Überblick über die aktuellen Umweltförderungen, darunter die Förderungen für Eigenheimsanierung NÖ und Kesseltausch wie den Sanierungsbonus. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und individuelle Fördermöglichkeiten zu klären. Zur Nachschau: Informationsabend Energiegemeinschaft Lainsitztal und aktuelle Umweltförderungen - KEM Lainsitztal

Wohnen der Zukunft bewusst gestalten

Unsere Gesellschaft verändert sich rasant: Menschen leben länger, bleiben aktiv und gestalten ihre Lebensphasen bewusster als früher. Mit dem Zugewinn an Lebensjahren steigen auch die Anforderungen an das Wohnumfeld. Viele Menschen möchten so lange wie möglich selbstständig in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Ein gutes Wohnumfeld kann dazu beitragen, Selbstständigkeit zu erhalten, Lebensfreude zu steigern und Pflegebedürftigkeit hinauszuschieben. Generationengerechtes Bauen und Sanieren zeigt, wie Wohnräume so gestaltet werden können, dass sie das Leben leichter, sicherer und angenehmer machen – unabhängig vom Alter. Viele Veränderungen im Leben sind absehbar, dennoch wird Wohnraum häufig erst angepasst, wenn es bereits aufwendig oder schwierig ist. Wer rechtzeitig umbaut, kann jedoch mit kleinen Maßnahmen große Wirkung erzielen und langfristig profitieren. Rechtzeitig umbauen – Komfort und Sicherheit für alle Generationen Eine bodengleiche Dusche, schwellenlose Übergänge oder eine gut beleuchtete Küche erleichtern den Alltag nicht nur im Alter, sondern bieten bereits in jüngeren Lebensphasen Vorteile. Auch für Familien, Menschen mit Behinderungen oder bei Krankheit können solche Anpassungen entscheidend sein. Besonders sinnvoll ist es, generationengerechte Maßnahmen mit ohnehin geplanten Renovierungen zu verbinden. Werden Fenster ausgetauscht, Heizungen erneuert oder Bodenbeläge ersetzt, kann gleichzeitig an zukünftige Bedürfnisse gedacht werden. Altersgerechte Sanierung bedeutet dabei nicht Mangelbeseitigung, sondern Entwicklung mit Qualität und Weitblick. Ein Zuhause, das mit den Bewohnerinnen und Bewohnern mitwachsen kann, bietet langfristige Sicherheit und Komfort. Wohnräume, die sich dem Leben anpassen Ein zukunftsorientiertes Zuhause passt sich dem Leben an – nicht umgekehrt. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens, und ihre Wohnungen sollten diese Veränderungen mittragen können. Flexible Grundrisse, nachrüstbare Technik, ergonomische Gestaltung und leichte Zugänglichkeit sind zentrale Elemente moderner Wohnkonzepte. Bodengleiche Duschen, rutschfeste Böden, schwellenlose Übergänge oder Haltegriffe…