Park+Drive in der Gemeinde Großschönau

Die Gemeinde Großschönau setzt als engagierte Mobilitätsgemeinde laufend Maßnahmen, um nachhaltige und alltagstaugliche Mobilitätslösungen im Gemeindegebiet zu fördern. Ein wichtiger neuer Baustein dabei sind die Park+Drive-Sammelplätze, die das Bilden von Fahrgemeinschaften erleichtern und somit einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Individualverkehrs leisten. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal. Park+Drive-Plätze bieten Pendlerinnen und Pendlern eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Pkw gezielt mit anderen zu teilen. Statt jede Strecke einzeln zurückzulegen, treffen sich Fahrgemeinschaften an definierten Sammelpunkten und fahren gemeinsam weiter. Das spart nicht nur Kosten für Treibstoff und Fahrzeugverschleiß, sondern reduziert auch Verkehrsbelastung, Lärm und CO₂-Emissionen. Gerade im ländlichen Raum stellt diese Form der Mobilität eine praxisnahe und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Sie verbindet Effizienz mit Umweltbewusstsein und stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft unter den Pendlerinnen und Pendlern. Standorte der Park+Drive-Sammelplätze in GroßschönauIn der Gemeinde stehen derzeit drei gut erreichbare Park+Drive-Standorte zur Verfügung: Busbucht Engelstein Busbucht Wörnharts Parkfläche beim Friedhof Großschönau Diese Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sie gut erreichbar sind und sich optimal für die Bildung von Fahrgemeinschaften eignen. Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen MobilitätDie Umsetzung der Park+Drive-Plätze wird durch das Land Niederösterreich unterstützt und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Jede gemeinsam zurückgelegte Fahrt bedeutet weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit einen direkten Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus wird durch das Teilen von Fahrten auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Regionalentwicklung. Mit den Park+Drive-Sammelplätzen setzt Großschönau ein klares Zeichen: Gemeinsam fahren, Ressourcen schonen und die Region nachhaltig bewegen. Weiterer Ausbau in den Gemeinden der KEM LainsitztalUm das…

Effizienter Neubau: Das Dorfzentrum St. Martin

Mit dem neuen Dorfzentrum St. Martin ist ein moderner Mittelpunkt für das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde entstanden. Das Gebäude vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn und schafft einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Nachhaltige Energieversorgung und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept Ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Konzepts des Dorfzentrums ist die Nutzung erneuerbarer Energie. Auf dem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30,96 kWp errichtet. Damit kann ein Teil des benötigten Strombedarfs direkt vor Ort durch Sonnenenergie gedeckt und der Anteil erneuerbarer Energie im Betrieb des Gebäudes erhöht werden. Ergänzend ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 19,32 kWh und integrierter Notstromfunktion geplant. Der Speicher ermöglicht eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms, erhöht die Energieeffizienz und verbessert gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Im Falle eines Stromausfalls kann die Notstromfunktion einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung wesentlicher Einrichtungen leisten. Sicherheit für die Gemeinde Im Erdgeschoss des Dorfzentrums befindet sich die Freiwillige Feuerwehr St. Martin. Die modernen Räumlichkeiten erfüllen aktuelle Sicherheits- und Einsatzstandards und bieten optimale Voraussetzungen für den Bevölkerungsschutz. Die zentrale Lage ermöglicht kurze Einsatzwege und stärkt die Sicherheitsinfrastruktur der gesamten Gemeinde. Regionale Nahversorgung neu gedacht Direkt über der Feuerwehr befindet sich das Dorfg'schäft St. Martin – ein moderner Hybridmarkt, der traditionelle Nahversorgung mit innovativen Dienstleistungskonzepten verbindet. Besucherinnen und Besucher finden hier Lebensmittel, Produkte des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse unter einem Dach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Regionalität: Kurze Lieferketten, die Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten sowie ein wohnortnahes Einkaufsangebot tragen dazu bei, Transportwege zu reduzieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung in der Gemeinde zu sichern. Das Dorfg'schäft verbindet nachhaltigen Konsum mit hoher Versorgungsqualität…

Schulung in Großschönau: Nachhaltig einkaufen und umweltfreundlich reinigen im kommunalen Bereich

Großschönau. Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal veranstaltete am 2. März 2026 am Gemeindeamt Großschönau eine Schulung zur nachhaltigen Beschaffung und ökologischen Reinigung im kommunalen Bereich für ihre sechs Mitgliedsgemeinden. Stephan Schachinger vom Nachhaltigen Beschaffungsservice NÖ zeigte praxisnah auf, wie Gemeinden, Schulen und Kindergärten ihre Einkaufsentscheidungen nach ökologischen Kriterien ausrichten können. Dabei wurde erläutert, was nachhaltige Beschaffung im kommunalen Alltag konkret bedeutet: auf Qualität und Langlebigkeit zu setzen, regionale und umweltfreundliche Alternativen zu berücksichtigen sowie langfristig Ressourcen und Budget zu schonen. Doris Pfeiffer von der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ verdeutlichte praxisnah, worauf es bei nachhaltiger Reinigung ankommt: Reinigungsmittel gezielt und umweltschonend einsetzen, deren Verbrauch reduzieren und stets auf eine korrekte Dosierung achten.

Webinar Clevere Energie mit Sektorkopplung

Herzliche Einladung zum Webinar "Clevere Energie mit Sektorkopplung" am 4.3.2026 um 15:00 Uhr. Ein Kooperationsprojekt der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich Akademie und dem Reallabor Wald4tel. Zur Anmeldung: https://reallaborw4.at/veranstaltungen/9206/... Zum Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel

Veranstaltungsreihe mit Reallabor Waldviertel

Das Reallabor Waldviertel lud gemeinsam mit den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) im Waldviertel zu einer spannenden Veranstaltungsreihe rund um das Thema 100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel ein. Interessierte waren herzlich eingeladen, die Vorträge an ausgewählten Public-Viewing-Standorten in unserer Region oder online mitzuerleben.Es erwarteten sie fachliche Impulse, Austausch mit Expert:innen sowie regionale Snacks in gemütlicher Atmosphäre. 3 Termine: 20. November 2025 | 22. Jänner 2026 | 26. Februar 2026 Public Viewing Points in unserer Region:22. Jänner 2026 : Dorfhaus Ulrichs, 3970 Ulrichs 1926. Februar 2026: Nordwaldhof Bauer, 3972 Bad Großpertholz 34 Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Veranstaltungen online mitzuverfolgen – einfach den QR-Code scannen oder unter Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel einsteigen. Weitere Informationen zum Projekt Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel Public Viewing am 20.11.2026, 18:30 Uhr - E-Speicher & bidirektionales Laden im Fokus! Beim Public Viewing wurde diskutiert, wie Heimspeicher, mobile Speicher (E-Autos) und neue bidirektionale Ladefunktionen das regionale Energiesystem stärken können. Klar wurde: Diese Technologien sind ein entscheidender Baustein für ein flexibles, erneuerbares Waldviertel. Sehen Sie hier die Nachschau des Impulsvortrags des Experten DI Kurt Leonhartsberger. https://youtu.be/wIcNPGqhLYE Public Viewing am 22.01.2026, 18:30 Uhr in Ulrichs bei Weitra - Photovoltaik-Produktion: Netzeinspeisung vs. Eigennutzung Die zweite Veranstaltung der Reihe „100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel“ war ein voller Erfolg. Am 22. Jänner 2026 kamen zahlreiche Interessierte im Dorfhaus Ulrichs zusammen, um sich beim waldviertelweiten Public Viewing über das Thema „Photovoltaik-Produktion: Netzeinspeisung versus Eigennutzung“ zu informieren und mit Energieexperte und Obmann der Technologieplattform Photovoltaik Österreich, Hubert Fechner, zu diskutieren. Hubert Fechner gab einen Überblick über aktuelle Technologien…

Fachsymposium 2026 – generationengerechtes Wohnen

„Sicher und leistbar im eigenen Zuhause altern – Perspektiven für Gemeinden, Wirtschaft und soziale Dienste“ Unter dem Motto „Gönn dir Neues!“ diskutierten Expert:innen am Sonnenplatz Großschönau Wege zur Zukunft des Wohnens und der Pflege Großschönau – Wie können wir Lebensqualität im Alter sichern und gleichzeitig die Kosten im Wohn- und Pflegebereich bremsen? Diese Frage stand im Zentrum des Fachsymposiums „Sicher und leistbar im eigenen Zuhause altern“, veranstaltet vom Verein TDW Großschönau, Projekt Nachhaltiger Ressourcenmarktplatz, und der Sonnenplatz Großschönau GmbH im Rahmen eines Wohnbauforschungsprojekts. Vertreter:innen aus Politik, Gemeinden, Sozialorganisationen, Wohnbauforschung und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit, um sich über strategische Handlungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen. Aus den Reihen der Politik nahmen NR Lukas Brandweiner (Präsident des Hilfswerks Niederösterreich) sowie BR Margit Göll teil. Unter dem Motto „Gönn dir Neues!“ wurde ein bewusst positiver Zugang gewählt: Altersgerechtes Wohnen soll nicht als Reaktion auf Krankheit oder Pflegebedürftigkeit verstanden werden, sondern als aktiver Schritt zu mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität. Eine Herausforderung, die uns alle betrifft Die Zahlen sind eindeutig: Die Anzahl der über 65-Jährigen wird in den kommenden Jahrzehnten stark steigen, bis 2025 um ~50%. Gesundheits- und Pflegekosten wachsen kontinuierlich. Präventive Maßnahmen spielen bislang jedoch eine untergeordnete Rolle. Martin Bruckner von der Sonnenplatz Großschönau GmbH verwies auf eine alarmierende Tatsache: Rund 20.000 Menschen über 65 werden jährlich in Niederösterreich nach Stürzen hospitalisiert – meist infolge von Unfällen im eigenen Wohnumfeld. Ein Oberschenkelhalsbruch verursacht direkte Kosten von rund 15.000 Euro, Folgekosten nicht eingerechnet. „Jeder will älter werden, aber keiner will alt sein“, brachte Regionalexperte Josef Wallenberger die emotionale Hürde auf den Punkt. Genau hier brauche es neue Kommunikationsstrategien. Dr. Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und…

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen 2026

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Lainsitztal: Jetzt auf nachhaltige Energie umsteigen!  Möchten Sie in Ihrem Unternehmen Energie einsparen, auf nachhaltige Energieformen zur Wärmeerzeugung umsteigen oder Ihr Gebäude thermisch sanieren? Als Download finden Sie hier zudem ein kompaktes Infoblatt über Förderungen zu Umwelt und Energie. Bei Fragen rund um Förderungen bzw. bei konkreten geplanten Projekten dürfen wir auf das Förderservice der WKNÖ unter 02742 851-8080 bzw. foerderservice@wknoe.at verweisen.

Flexibel mobil mit dem Anrufsammeltaxi (AST) Moorbad Harbach

Seit Anfang 2024 ergänzt das Anrufsammeltaxi (AST) Moorbad Harbach das bestehende öffentliche Verkehrsangebot in der Region und sorgt für mehr Flexibilität und Mobilität im Alltag. Egal ob für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zum Arzttermin oder für Freizeitaktivitäten – das AST bringt Fahrgäste bequem und zuverlässig ans Ziel. Das Angebot verbindet die Orte Moorbad Harbach, Lauterbach, Maißen und Hirschenwies miteinander und ermöglicht zudem einen Anschluss an die Buslinie 759. Dadurch wird auch ohne eigenes Auto eine einfache und kostengünstige Fortbewegung möglich. Besonders für ältere Menschen, Jugendliche oder alle, die flexibel unterwegs sein möchten, bietet das AST eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Die Nutzung ist unkompliziert:Die gewünschte Fahrt kann telefonisch unter 0800 22 23 22 reserviert werden – spätestens 60 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit. Auch regelmäßige Fahrten können bequem als Dauerauftrag gebucht werden. Die Tarife orientieren sich am Verkehrsverbund Ost-Region (VOR). Viele Zeitkarten sowie das Klimaticket werden anerkannt, wodurch keine zusätzlichen Aufschläge entstehen. Mit dem Anrufsammeltaxi wird nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum einfacher, flexibler und komfortabler. Weitere Informationen zu Fahrzeiten, Haltestellen und Tarifen findest du unter: www.noevog.at

Neuer Fuß- und Radweg Bad Großpertholz

Im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt der B41 in Bad Großpertholz wird ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in der Region umgesetzt: die Errichtung eines rund 200 Meter langen Geh- und Radweges als gezielter Lückenschluss im bestehenden Radwegenetz. Dieses Vorhaben stärkt die durchgängige und sichere Verbindung für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende entlang einer zentralen Verkehrsachse und verbessert damit die Alltagsmobilität im Ort deutlich. Mehr Sicherheit und bessere Verbindungen im Ortsgebiet Mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt wird nicht nur die Verkehrsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die Sicherheit für aktive Mobilitätsformen erhöht. Der neue Geh- und Radweg schafft eine klare, sichere Führung abseits des motorisierten Verkehrs und schließt eine wichtige Lücke im regionalen Wegenetz. Damit wird das Radfahren im Alltag attraktiver und sicherer – sowohl für kurze Wege im Ort als auch für überregionale Verbindungen. Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in der Region © NÖN Das Projekt ist Teil der Aktivitäten im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal. Ziel ist es, kurze Wege sicher und attraktiv zu gestalten und so den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen zu fördern. Der neue Abschnitt trägt dazu bei, bestehende Lücken im Radwegenetz zu schließen und Alltagswege stärker auf das Rad und den Fußverkehr zu verlagern.