Generationengerechtes Bauen und Sanieren

Broschüre zum Download: https://www.bioem.at/-/284.htm Wohnen im Wandel der Gesellschaft Unsere Gesellschaft verändert sich spürbar. Menschen werden älter und bleiben gleichzeitig länger aktiv, mobil und selbstständig. Dadurch gewinnt die Frage, wie wir wohnen, zunehmend an Bedeutung. Das Zuhause ist längst mehr als nur ein Ort zum Leben – es wird zu einem Raum für Sicherheit, Gesundheit, Komfort und soziale Teilhabe. Gerade deshalb rückt generationengerechtes Bauen und Sanieren immer stärker in den Mittelpunkt moderner Wohnplanung. Wohnqualität schafft Selbstständigkeit Ein gut gestaltetes Wohnumfeld trägt wesentlich dazu bei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Sichere Bewegungsflächen, gute Beleuchtung, breite Türen oder schwellenlose Übergänge erleichtern den Alltag und reduzieren das Risiko von Unfällen. Besonders im Alter kann ein passender Wohnraum helfen, Mobilität und Eigenständigkeit länger zu bewahren und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Gleichzeitig erhöhen viele dieser Maßnahmen den Wohnkomfort für alle Generationen – etwa für Familien mit Kindern oder Menschen mit vorübergehenden körperlichen Einschränkungen. Frühzeitig planen statt später reagieren Entscheidend ist eine rechtzeitige Planung. Altersgerechte Anpassungen sollten nicht erst dann erfolgen, wenn gesundheitliche Probleme bereits bestehen. Wer Renovierungen oder Neubauten frühzeitig zukunftsorientiert plant, kann viele Maßnahmen einfacher und kostengünstiger umsetzen. Eine bodengleiche Dusche, rutschfeste Böden oder ausreichend breite Bewegungsflächen lassen sich bei einer regulären Sanierung deutlich leichter integrieren als später unter Zeitdruck. Auch gut erreichbare Lichtschalter, Steckdosen oder Fenstergriffe erleichtern den Alltag langfristig. Sicherheit beginnt beim Wohnraum Ein stufenloses und sicheres Wohnumfeld ist ein wesentlicher Bestandteil generationengerechten Wohnens. Bereits der Eingangsbereich spielt dabei eine wichtige Rolle. Breite Türen, gute Beleuchtung und schwellenlose Zugänge erleichtern das tägliche Leben erheblich. Im Badezimmer sorgen bodengleiche Duschen, Haltegriffe und leicht bedienbare Armaturen für mehr Sicherheit. Auch die Küche sollte so gestaltet…

Wärmepumpen-Aussteller auf der BIOEM 2026

Nachhaltiges Heizen bleibt auch 2026 eines der wichtigsten Themen rund ums Bauen und Wohnen. Wärmepumpen spielen dabei weiterhin eine zentrale Rolle, denn sie stehen für moderne Technik, Energieeffizienz und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Genau deshalb wird dieses Thema auch auf der BIOEM 2026 wieder vertreten sein. Warum Wärmepumpen auch 2026 im Fokus stehen Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energie aus Luft, Erde oder Wasser und wandeln diese effizient in Heizwärme und Warmwasser um. Sie gelten als zukunftssichere Alternative zu fossilen Heizsystemen und sind besonders beliebt, weil sie niedrige Betriebskosten, geringe CO₂-Emissionen und eine lange Lebensdauer vereinen. In Kombination mit Photovoltaik-Anlagen ermöglichen sie ein nahezu klimaneutrales Wohnen. BIOEM 2026 Die BIOEM hat sich in den letzten Jahren als eine der wichtigsten Messen für nachhaltiges Bauen, Energie und Umwelt in Österreich etabliert. Auch 2026 wird sie wieder eine Plattform für Innovation, Austausch und Information bieten. Besucher:innen können sich auf praxisnahe Lösungen, persönliche Beratung und einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen im Energiebereich freuen. Aussteller zu Wärmepumpen: KWB Energiesysteme GmbHStand 6FreigeländeWeissinger Roland Installationen WIR GmbHStand 8FreigeländeÖkoFENStand 19FreigeländeEVN AGStand 303Halle 3Kurt Wisgrill Haustechnik GmbHStand 306Halle 3Herz Energietechnik GmbHStand 306Halle 3FIDA Installationen GmbHStand 308Halle 3 Warum sich ein Besuch lohnt Egal ob Neubau, Sanierung oder einfach Interesse an nachhaltigem Wohnen, die BIOEM 2026 bietet Inspiration, Wissen und konkrete Lösungsansätze. Besonders im Bereich Wärmepumpen können Besucher:innen wertvolle Einblicke gewinnen und sich über aktuelle Trends, Fördermöglichkeiten und technische Neuerungen informieren.

Bio- und Energiemesse in Großschönau

Es ist dieses besondere Gefühl, wenn neue Ideen auf echte Möglichkeiten treffen. Wenn man spürt: Hier entsteht Zukunft. Genau das macht die BIOEM aus. Von 4. bis 7. Juni 2026 wird das Waldviertel wieder zum Treffpunkt für alle, die nachhaltiges Bauen, innovative Energie und bewusstes Leben neu denken möchten. Rund 200 Aussteller zeigen, wie sich unsere Lebensräume verändern – und wie wir sie aktiv mitgestalten können. Doch die BIOEM ist mehr als eine Messe. Sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Innovation auf Lebensqualität trifft, an dem Gespräche entstehen und Inspiration wächst. Sanieren ist das neue Bauen. Bestehendes neu denken, Ressourcen sinnvoll nutzen und Gebäude fit für die Zukunft machen – darum geht es auf der BIOEM. Moderne Energielösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Speichersysteme zeigen, wie nachhaltiges Leben heute funktioniert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist der nachhaltige Ressourcenmarktplatz der BIOEM: Er vernetzt Anbieter und Interessierte rund um Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Lösungen – und macht sichtbar, wie wertvoll bestehende Ressourcen für die Zukunft sind. Dazu wird es auch Workshops und Vorträge geben, die praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Sonderthema: Generationengerechtes Bauen & Sanieren Im Mittelpunkt steht der Mensch in allen Lebensphasen. Generationengerechtes Bauen bedeutet, Wohnräume so zu gestalten, dass sie flexibel, barrierearm und langfristig nutzbar bleiben. So entstehen Lebensräume, die Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung vereinen. Fokus: Regionale Energiesicherheit Die BIOEM zeigt, wie unabhängige und regionale Energieversorgung gelingen kann. Innovative Lösungen machen deutlich, wie Haushalte und Gemeinden ihre Energie selbst erzeugen, speichern und effizient nutzen können – ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft. Klimafitter Wald 2.0 Auch der Wald als Lebensraum und Klimafaktor steht im Fokus. „Klimafitter Wald 2.0“ zeigt, wie nachhaltige Bewirtschaftung, widerstandsfähige…

Neue Elternbroschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“

Ein neues Angebot für junge Familien: Mit der Broschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“ unterstützt die KEM Lainsitztal frischgebackene Eltern dabei, den Alltag mit Baby nachhaltig und bewusst zu gestalten. Die Broschüre begleitet Familien durch das erste Lebensjahr ihres Kindes und bietet zahlreiche praxisnahe Tipps zu Themen wie Ernährung, sanfte Babypflege, bewusster Konsum, Energie sparen und klimafreundliche Mobilität. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur zum Klimaschutz beiträgt, sondern auch die Gesundheit fördert, das Wohlbefinden steigert und langfristig Kosten spart. Neben konkreten Alltagstipps enthält die Broschüre auch regionale Angebote aus der Heimatgemeinde für junge Familien und macht damit deutlich: Nachhaltigkeit beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Ab sofort wird die Broschüre in allen Gemeinden der Region Lainsitztal aktiv an junge Eltern weitergegeben. Sie ist Teil der Willkommensgeschenke zur Geburt und erreicht Familien somit genau zu dem Zeitpunkt, an dem viele neue Entscheidungen im Alltag getroffen werden. Mit dieser Initiative setzt die KEM Lainsitztal einen wichtigen Impuls, um Klimaschutz frühzeitig ins Familienleben zu integrieren und Eltern dabei zu unterstützen, ihren Kindern einen nachhaltigen Start ins Leben zu ermöglichen. Hier geht's zur Broschüre: Broschüre "Klimafreundlich ins Leben starten" WISSENSWERTES AUS DER REGION: Aktuelle Angebote der sechs Gemeinde für junge Familien auf einen Blick: Bad Großpertholz Großschönau Moorbad Harbach St.Martin Unserfrau-Altweitra Weitra Ergänzend zur neuen Broschüre lädt die KEM Lainsitztal in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal zu einem passenden Vortrag rund um das Thema „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“. Mirijam Bimingstorfer, Dipl. Montessori Pädagogin, Psychosoziale Beraterin (WKO), für Erziehungs- und Familienberatung und selbst Mutter von 4 Kindern gibt wertvolle Orientierung im oft unübersichtlichen…

Workshop Leerstand in Großschönau

Am 29.4.26 fand ein spannender Workshop "Leerstand als Chance!" in der Marktgemeinde Großschönau mit Gemeinderat, Ortsvorsteher:innen und Mitarbeiterinnen statt. Josef Wallenberger begeisterte mit einer praxisnahen und gemeindebezogenen Präsentation rund um das Thema Leerstand und Ortsentwicklung. Fazit: Auch mit positiver Geburtenbilanz ist es wichtig, Leerstände aktiv zu nutzen, um Wohnraumangebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Vortrag Spielzeugalarm 20.5.2026

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, fand am Gemeindeamt Moorbad Harbach der Vortrag „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“ statt. Referentin war die Dipl. Montessori-Pädagogin und psychosoziale Beraterin Mirjam Bimingstorfer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen rund um geeignetes Spielzeug für Kinder von den ersten Lebensmonaten bis ins Kleinkindalter. Thematisiert wurden unter anderem die Bedeutung von Gütezeichen, Altersempfehlungen, Nachhaltigkeit der Materialien sowie der pädagogische Wert verschiedener Spielsachen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal und der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal organisiert.

Klimaschutz und Energiewende im Fokus der ersten gemeinsamen Regionstour

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste gemeinsame Regionstour der Klima- und Energiemodellregion (KEM) und der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal statt. Zahlreiche Gemeindevertreter der sechs Mitgliedsgemeinden nutzten die Gelegenheit, erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energie und Klimawandelanpassung direkt vor Ort kennenzulernen. Nahwärmeheizwerk Weitra Eine Station führte die Teilnehmer zum Nahwärmeheizwerk Kalvarienberg in Weitra. Die Anlage wurde innerhalb von nur vier Monaten Bauzeit errichtet und im Herbst 2023 in Betrieb genommen. Sie versorgt die Volksschule Weitra, das angeschlossene Hallenbad sowie den Kindergarten Kalvarienberg mit regional erzeugter, erneuerbarer Wärme. Die Energie wird durch zwei Hackgutkessel mit jeweils 199 kW Leistung bereitgestellt. Ein 12.000-Liter-Pufferspeicher sorgt für eine effiziente Wärmeversorgung. Das eingesetzte Hackgut stammt überwiegend aus regionaler Forstwirtschaft und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Durch die Umstellung auf Nahwärme können jährlich rund 70 Tonnen CO₂ sowie etwa 30.000 m³ Erdgas eingespart werden. Die Anlage ist zudem für eine spätere Erweiterung auf weitere kommunale Gebäude ausgelegt. Intelligentes Energiemanagement in der Volksschule Großschönau Ein weiterer Schwerpunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem (EMS) in der Volksschule Großschönau. Das System vernetzt verschiedene Energieerzeuger, Speicher und Verbraucher und ermöglicht eine intelligente Steuerung des Energieeinsatzes im Gebäude. Durch die laufende Erfassung und Analyse von Energiedaten können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauchsanteile erhöht und Energiekosten gesenkt werden. Das EMS trägt damit wesentlich dazu bei, den Einsatz erneuerbarer Energie optimal zu nutzen und die Energieeffizienz kommunaler Gebäude nachhaltig zu steigern. Die Volksschule Großschönau zeigt damit beispielhaft, wie moderne digitale Technologien zur Unterstützung der Energiewende eingesetzt werden können. PV-Fassade und Stromspeicher beim Bauhof Großschönau Den Abschluss der Regionstour bildete die Besichtigung der Photovoltaik-Anlagen beim Bauhof Großschönau. Besonders beeindruckend ist die…

Klimatour durch das Lainsitztal

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste Regionstour der KLAR! und KEM Lainsitztal in der Kleinregion statt. Zahlreiche Gemeindevertreter:innen der sechs Gemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele in der Region in den Bereichen Klimawandelanpassung und Klimaschutz zu informieren. Start in Unserfrau-AltweitraDen Auftakt bildete ein Lokalaugenschein in Altweitra, bei der eine gemeindeeigene wiederaufgeforstete Waldfläche Richtung Ulrichs besichtigt wurden. Im Fokus stand die Anpassung der Waldbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen, insbesondere durch klimaresiliente Baumarten wie Schwarzerlen und Stieleichen. Weiter ging es nach WeitraIn Weitra wurden Projekte zur Verbesserung des Mikroklimas und Entlastung der Kanalisation vorgestellt. Dazu zählte das Gründach des Kindergartens Kalvarienberg und die Retentionsbecken mit Versickerungsmöglichkeit der anfallenden Regenwässer in der neuen Siedlung Reinprechtsfeld. Zudem wurde auch der neu gestaltete Straßenzug Mittergraben mit versickerungsfähigen Parkflächen besichtigt. Letzte Station GroßschönauNeben dem versiegelungsarmen Parkplatz vor dem Gemeindezentrum mit Gasthaus, Ärztin, Tourismusinformation und Volksschule widmete man sich in Großschönau dem Thema Trinkwasserversorgung, bei dem der Hochbehälter besucht wurde. Der siebente Besichtigungspunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem in der Volksschule Großschönau. Als letzte Station wurde der Bauhof Großschönau, mit seiner Fassaden-Photovoltaik-Anlage besichtigt. Der gemeinsame Ausklang fand im Waldviertler Stüberl in Großschönau statt.

Workshop „Optimierung der Stromnutzung in Energiegemeinschaften“

Wir sind auf der Suche nach Teilnehmer:innen! Der Workshop ist zugleich die Einführung in eine weiterführende Anwendungsphase: Entscheiden Sie nach dem Workshop, ob Sie teilnehmen möchten – mit dem Ziel, den Strombezug im eigenen Haushalt mithilfe einer EEG-Statusanzeige zu optimieren.

Gehzeit.Karte Großschönau – Wege neu denken, näher als gedacht

Die Gehzeit.Karte Großschönau soll dazu motivieren, alltägliche Wege öfter zu Fuß zurückzulegen und das Auto auch einmal stehen zu lassen. Denn viele Strecken innerhalb der Gemeinde sind deutlich kürzer als oft angenommen – und lassen sich bequem in wenigen Gehminuten erledigen. Die Karte zeigt auf einen Blick, wie viele Gehminuten die wichtigsten Ziele im Gemeindegebiet voneinander entfernt liegen. Statt Entfernungen in Metern stehen dabei bewusst die tatsächlichen Fußwege im Mittelpunkt – einfach, verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen vor allem zentrale Alltagsziele wie: Post und Gemeindeamt Schulen und wichtige Einrichtungen sowie Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Damit werden auch multimodale Wegeketten sichtbar – also die Kombination aus Zu-Fuß-Gehen und öffentlichem Verkehr. Mehr Bewegung im AlltagZufußgehen ist nicht nur praktisch, sondern auch gesund. Regelmäßige kurze Fußwege fördern Bewegung im Alltag und tragen positiv zu Körper, Geist und Wohlbefinden bei. Die Gehzeit.Karte unterstützt dabei, diese Wege bewusst wahrzunehmen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Vereinfachte Darstellung für mehr ÜbersichtDie Gehzeit.Karte versteht sich nicht als detailgetreues Abbild, sondern als vereinfachte Orientierungshilfe – ähnlich einem U-Bahn-Plan. Sie zeigt die wichtigsten Verbindungen im Gemeindegebiet übersichtlich und leicht verständlich. Die Gehzeit.Karte Großschönau steht als PDF zum Download zur Verfügung und kann jederzeit bequem abgerufen werden. Jetzt entdecken und Großschönau neu ergehen! GehzeitKarte Folder zum Download