Teilnahme Regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal

Was ist und macht eine Energiegemeinschaft?Einfach gesagt: Eine Energiegemeinschaft (EG) ist der Zusammenschluss von mindestens 2 Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Produktion und Nutzung von regional erzeugter Energie. Wer kann teilnehmen? Es können Privatpersonen, Klein- und Mittelbetriebe sowie sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts teilnehmen. Zur Teilnahme an der regionalen erneuerbaren Energiegemeinschaft Lainsitztal sind Zählpunkte in den 6 Kleinregionsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra berechtigt. Wichtig: Eine Energiegemeinschaft ersetzt keinen Energielieferanten! Bestehende Liefer- und Bezugsverträge bleiben weiterhin aufrecht! Die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ersetzt NICHT den bestehenden Energieliefer- bzw. Abnahmevertrag. Energiegemeinschaften bieten KEINE Vollversorgung - sie verteilen ausschließlich die innerhalb der Gemeinschaft erzeugten Energie. Das bedeutet: Der bestehende Vertrag mit dem Energielieferanten jeder EG-Teilnehmer:in bleibt aufrecht, EG-Teilnehmer können weiterhin ihren Energielieferanten frei wählen, es müssen nicht alle Teilnehmer denselben Energielieferanten haben. Der Energiegemeinschaft Lainsitztal liegt ein Verein zugrunde. Interesse bekunden: Sie können laufend Ihr Interesse bekunden. Ab 1. Jänner 2027 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen. PV-Anlagen >25kWp werden auf eine Warteliste gesetzt. Zur Interessensbekundung: https://energiegemeinschaften.ezn.at/gemeindekooperationlainsitztal Anleitung zur Anmeldung: Zum Download FAQ Wie entstehen Preisänderungen? Der Preis wird halbjährlich angepasst. Die Entscheidung liegt beim Vorstand, der aus den 6 Gemeinden im Lainsitztal besteht. Abrechnungszeitraum: Die Verrechnung/Auszahlung erfolgt quartalsweise. Die Rechnung für die reinen Energiekosten wird per E-Mail ca. 1,5 Monate nach Ende des Quartals zugesandt. Die durch den Strombezug im Rahmen des EEG entstehenden reduzierten Netzkosten werden in der Rechnung des Netzbetreibers berücksichtigt. Welche Bindung/Kündigungsfrist gibt es? Die Vereinbarung kann von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Geschäftsjahres, welches mit dem Kalenderjahr gleichzusetzen ist, aufgekündigt werden. Bei einer Änderung des Entgeltes besteht für 3 Wochen…

Einladung Public Viewings: Photovoltaik, Bidirektionales Laden und Hackschnitzel

Veranstaltungsreihe „100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel“ Das Reallabor Waldviertel lädt gemeinsam mit den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) im Waldviertel zu einer spannenden Veranstaltungsreihe rund um das Thema 100 % erneuerbare Energie aus dem Waldviertel ein. Die Fachvorträge werden an ausgewählten Public-Viewing-Standorten im Bezirk Gmünd und Zwettl übertragen. Die Reihe umfasst drei Termine im Herbst 2026: Am 28. Oktober laden der Sonnenplatz Großschönau und das Feuerwehrhaus Hirschenschlag zum Thema „Das volle Potential von Photovoltaik“ mit Referent Hubert Fechner zum Public Viewing ein. Am 09. November laden der das Dorfhaus Ulrichs bei Weitra  sowie das Gemeindeamt Haugschlag zum Vortragsthema „Wärmeversorgung der Zukunft -Hackschnitzel als elektrische Wärmegewinnung effizient kombinieren. Zum Vortragsthema „Das Elektroauto als Stromspeicher“ laden am 24.11.2026 das Gemeindeamt Moorbad Harbach und der Kulturbahnhof Litschau ein.   Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und aktiv mitzudiskutieren. Ergänzend dazu besteht die Möglichkeit, alle Termine auch online unter https://reallaborw4.at live mitzuverfolgen. Zusammenfassung für das Lainsitztal Weitere Informationen zum Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel

Einblick in das Nahwärmenetz Kalvarienberg

Am 12. Oktober 2026 besichtigten Bauhofmitarbeiter aus den sechs Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal das Nahwärmenetz Kalvarienberg in Weitra. Bürgermeister Patrick Layr und Stefan Malina stellten die Anlagen vor und informierten über die bestehende Wärmeversorgung sowie die geplanten Ausbauschritte. Das Nahwärmenetz versorgt derzeit die Volkschule mit dem angeschlossenen Hallenbad und der Kindergarten Kalvarienberg mit umweltfreundlicher Wärme. Die beiden Hackgutkessel leisten je 199kW und versorgen über einen 12.000L Pufferspeicher das Nahwärmenetz. In den nächsten Jahren sollen sukzessive weitere kommunale Gebäude an das Netz angeschlossen werden. 2027 soll die Musikschule angebunden werden. Das Hackgutlager verfügt über eine Kapazität von bis zu 1.000 Schüttraummeter Hackgut. Der nachhaltige Brennstoff wird zum Teil von den eigenen Gemeindewäldern bezogen, der Rest von Landwirten aus der Region. Die Exkursion bot den teilnehmenden Bauhofmitarbeiter:innen einen praxisnahen Einblick in die kommunale Wärmeversorgung und die Möglichkeit, Erfahrungen zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energie auszutauschen.

Akku-Arbeitsgeräte im Praxistest

Welche Akku-Arbeitsgeräte haben sich im kommunalen Alltag bewährt? Beim Testtag der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) am 12. Oktober 2026 tauschten sich Bauhofmitarbeiter:innen aus den sechs Gemeinden über ihre Erfahrungen mit akkubetriebenen Geräten aus und testeten verschiedene Modelle. Die Rückmeldungen aus der Praxis zeigten: Akku-Geräte erleichtern viele Arbeiten und sind einfach zu starten. Besonders in Weitra sind Heckenschere, Laubbläser und Motorsäge sehr gefragt und häufig im Einsatz. Auch der Akku-Trimmer aus Moorbad Harbach, der Laubbläser aus Bad Großpertholz, die Kehbürste aus St.Martin und der Hochentaster aus Großschönau wurden vorgestellt. Die Mitarbeiter der Gemeinde Unserfrau-Altweitra brachten ihre kürzlich angeschaffte Rotorklingensense mit. Ziel der KEM ist es, den Einsatz energieeffizienter Arbeitsgeräte in den Gemeindebauhöfen zu fördern, den Umstieg von fossil betriebenen Geräten auf elektrische Alternativen voranzutreiben und Möglichkeiten zur gemeindeübergreifenden Nutzung auszuloten. Die gewonnenen Erfahrungswerte unterstützen die Gemeinden bei zukünftigen Anschaffungen. Über KEM Invest konnten bereits entsprechende Investitionen gefördert werden.

Akkugeräte und kommunale Energieversorgung: Bauhofmitarbeiter:innen im Austausch

Weitra. Bauhofmitarbeiter:innen aus den sechs Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) trafen sich am 12. Oktober 2026 in Weitra zu einer gemeinsamen Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt standen die Energie- und Wärmeversorgung der Stadtgemeinde, moderne Akku-Arbeitsgeräte und die kommunale Krisenvorsorge.Den Auftakt bildete ein praktischer Erfahrungsaustausch bei der Verbandskläranlage Abwasserverband Lainsitz Mitte in Weitra. Die Teilnehmer:innen hatten akkubetriebene Kleinarbeitsgeräte aus ihren Gemeinden mitgebracht, die gemeinsam getestet und hinsichtlich ihrer Alltagstauglichkeit besprochen wurden. Dabei ging es um Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wo überall Akku-Geräte eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Geräten darstellen.Anschließend stellte Klärwärter Stefan Malina die AVLM-Verbandskläranlage vor und gab Einblicke in deren Betrieb. Bürgermeister Patrick Layr präsentierte die Photovoltaik-Freiflächenanlage der Stadtgemeinde Weitra und informierte über geplante Ausbauschritte, darunter einen Batteriespeicher und eine weitere Photovoltaikanlage.Auch die Nahwärmeanlage Weitra-Kalvarienberg standen auf dem Programm. Dabei wurden die bestehende Anlage, wichtige Fakten zur Wärmeversorgung der Stadt und weitere geplante Ausbauschritte vorgestellt. Zum Abschluss wurde die Krisen- und Notfallausrüstung der Stadtgemeinde Weitra präsentiert. Dabei wurde erläutert, mit welchen Maßnahmen sich die Gemeinde auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorbereitet.Der Austausch, der von der KEM Lainsitztal organisiert wurde, bot den Bauhofmitarbeiter:innen die Möglichkeit, Erfahrungen über Gemeindegrenzen hinweg zu teilen und neue Impulse für den Arbeitsalltag sowie für zukünftige Anschaffungen mitzunehmen.

Vitaminbomben: Chancen erkennen. Zukunft gestalten.

LIN Was verändert sich in meiner Branche? Wo liegen die Chancen der nächsten Jahre ? und wie kann ich sie nutzen? Mit den LIN Vitaminen unterstützt der Nachhaltige Ressourcenmarktplatz Betriebe und Organisationen im Waldviertel dabei, wichtige Entwicklungen und Megatrends auf den eigenen Betrieb zu übertragen. Die branchenspezifischen Beratungsunterlagen stellen gezielte Fragen: Was betrifft meinen Betrieb? Wo liegen meine Chancen? Welche Weichen sollte ich jetzt stellen? So entsteht ein strukturierter Blick auf die eigene Situation und auf mögliche nächste Schritte. Kostenlos und unverbindlich. Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. Mitmachen und ins Gespräch kommen Die LIN Vitamine sind mehr als ein Fragebogen. Sie sollen Entwicklungen sichtbar, greifbar und diskutierbar machen und den Austausch mit den Betrieben und Organisationen im Waldviertel fördern. Ein Projekt des Ländlichen Innovationsnetzwerks "Der nachhaltige Ressourcenmarktplatz":

Wohnen der Zukunft – Fachtagung zu generationengerechtem Bauen & Sanieren

Wohnen der Zukunft – Fachtagung zu generationengerechtem Bauen & Sanieren Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft – und damit auch die Anforderungen an modernes Wohnen. Immer mehr Menschen möchten möglichst lange selbstbestimmt, sicher und komfortabel in den eigenen vier Wänden leben. Genau diesem wichtigen Zukunftsthema widmet sich die Fachtagung „Wohnen der Zukunft – Generationengerechtes Bauen & Sanieren“ am Donnerstag, dem 19. November 2026, in Großschönau. Im Rahmen des Projektes „Wohnen der Zukunft“ treffen sich Fachleute, innovative Unternehmen, Gemeinden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, um neue Lösungen und Chancen rund um generationengerechtes Wohnen zu diskutieren. Neue Wege für komfortables und sicheres Wohnen: Die eigenen vier Wände sind weit mehr als nur ein Wohnort – sie bedeuten Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Damit Menschen auch in Zukunft möglichst lange zuhause wohnen können, braucht es neue Ansätze im Bauen und Sanieren. Die Veranstaltung zeigt praxisnah: wie Wohnräume an neue Lebensphasen angepasst werden können, welche technischen Innovationen bereits heute verfügbar sind, und welche Chancen sich daraus für regionale Betriebe und die Wirtschaft ergeben. Fachwissen und Praxisbeispiele aus erster Hand Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein informativer Nachmittag mit: aktuellen Trends im generationengerechten Bauen und Sanieren, innovativen Lösungen für mehr Komfort und Barrierefreiheit, erfolgreichen Praxisbeispielen, sowie spannenden Impulsen von Expertinnen und Experten. Seit vielen Jahren beschäftigt man sich in Großschönau intensiv mit nachhaltigen Zukunftsthemen und hat wertvolles Know-how aufgebaut. Die Fachtagung bietet eine Plattform für Austausch, Vernetzung und neue Marktchancen. Termin & Veranstaltungsort 📅 Donnerstag, 19. November 2026🕑 Beginn: 14:00 Uhr📍 Sonnenplatz 1, 3922 Großschönau Kontakt & Anmeldung Verein TDW – Tourismus, Dorferneuerung und Wirtschaftsimpulse GroßschönauNachhaltiger RessourcenmarktplatzGroßschönau 1203922 Großschönau 📞 +43 (0)2815 / 7003📱 +43…

1. Lainsitztaler Regionsfest am 29.08.2026

Am Samstag, 29. August, fand in der Gemeinde St. Martin das 1. Lainsitztaler Regionsfest statt. Auf die Besucher:innen wartete ein abwechslungsreiches Programm mit regionalen Angeboten, Musik, Unterhaltung und Einblicken in die gemeinsame Arbeit der sechs Lainsitztaler Gemeinden. 100 Radfahrer bei der KEM-Radsternfahrt Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die KEM-Radsternfahrt. Rund 100 Radfahrerinnen und Radfahrer aus allen sechs Gemeinden machten sich auf den Weg nach St. Martin. Die einzelnen Gruppen starteten in ihren Gemeinden und fuhren über das Alltagsradwegenetz Lainsitztal gemeinsam zum Regionsfest. Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Region Neben Frühschoppenstimmung mit den D’Lainsitztaler Musikanten wartete ein vielfältiges Programm auf die Besucher:innen: ein Bauernmarkt der Direktvermarkter im Lainsitztal, ein Mehlspeisenmarkt der Bäuerinnen Gebiet Weitra, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Naturworkshops, Steine bemalen und Butterschütteln, sowie ein Informationsstand der KEM und KLAR. Es stand ein Energieberater der Energieberatung NÖ für Fragten zur Verfügung und für die Radfahrer:innen gab es die Möglichkeit, ihr Fahrrad bei einem kostenlosen kleinen Radcheck von E-Bike Neunteufel überprüfen zu lassen. Beim gemeinsamen Festakt standen die Region und die Zusammenarbeit der sechs Gemeinden im Mittelpunkt. Dabei wurde auch auf gemeinsame Projekte aus den Bereichen Klima, Energie, Mobilität und Regionalentwicklung aufmerksam gemacht. Parallel zum Regionsfest fand eine Fachveranstaltung im Zuge des Regionalen Naturschutzplans (RNP) "Erhalt artenreicher Wiesen im Lainsitztal" im Dorfzentrum St. Martin statt. Geschäftsführerin des Kulturlandschaftsvereins Barbara Dolak durfte dabei um die 200 Landwirt:innen begrüßen.   vorne am Bild v.l. : Martina Eichhorn und Sabine Winkler von der BBK Gmünd , KLAR und KEM Managerin Verena Litschauer, BGM Margit Göll, KLV-Geschäftsführerin Barbara Dolak, Gebietsbäuerin Manuela Huber, BGM Otmar Kowar, BGM a.D. Martin Bruckner und BGM Peter Höbarth…

KEM Radsternfahrt nach St.Martin am 29.08.26

St.Martin. Große KEM-Radsternfahrt führte aus allen sechs Regionsgemeinden zum Lainsitztaler Regionsfest nach St. Martin. Am Samstag, dem 29. August, lud die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal im Rahmen des Lainsitztaler Regionsfestes zur großen Radsternfahrt ein. Aus allen sechs Regionsgemeinden machten sich knapp 100 Radfahrer:innen gemeinsam auf den Weg nach St. Martin. Die einzelnen Gruppen starteten zu unterschiedlichen Zeiten in Unserfrau-Altweitra, Großschönau, Weitra, Bad Großpertholz und Moorbad-Harbach. Auch aus St. Martin kamen Radfahrer:innen direkt zum Fest. Gegen 11:30 Uhr trafen die Gruppen beim Dorfzentrum ein und wurden dort gemeinsam begrüßt. Als kleines Dankeschön für die nachhaltige Anreise erhielten die Teilnehmenden einen Getränkegutschein. Gefahren wurde dabei auf dem bestehenden Alltagsradwegenetz im Lainsitztal, das 2023 eröffnet wurde. Gerade für kürzere Strecken ist das Fahrrad eine einfache und praktische Alternative zum Auto. Umso mehr freut es mich, dass die Radsternfahrt auch heuer wieder so viele zum Mitradeln motiviert hat“, sagt KEM-Managerin Verena Litschauer. Die Radsternfahrt war Teil des umfangreichen Programms des ersten Lainsitztaler Regionsfestes. Im Dorfzentrum St. Martin erwarteten die Besucher:innen unter anderem ein Bauernmarkt mit regionalen Direktvermarkter:innen, ein Mehlspeisenmarkt der Bäuerinnen Gebiet Weitra, ein Frühschoppen mit den D’Lainsitztaler Musikanten, ein Kinderprogramm sowie verschiedene Informations- und Aktivitätsstände. Den Höhepunkt bildete der Festakt um 12:00 Uhr. Für die Radfahrer:innen gab es außerdem die Möglichkeit, ihr Fahrrad bei einem kostenlosen kleinen Radcheck von E-Bike Neunteufel überprüfen zu lassen.

Innovative PV-Anlagen für Privathaushalte

Wer sagt, dass Photovoltaik nur aufs klassische Schrägdach passt? Die Technologie hat sich riesig weiterentwickelt und bietet heute geniale Möglichkeiten, fast jede Fläche am Haus effizient zu nutzen. Photovoltaik auf Gründach: Photovoltaikanlagen auf Gründächern kombinieren die Erzeugung von Solarstrom mit ökologischer Dachbegrünung. Die PV-Module werden dabei aufgeständert über der Vegetationsschicht montiert, sodass Pflanzen weiterhin ausreichend Licht und Wasser erhalten. Das Gründach wirkt kühlend, wodurch sich die Modultemperatur reduziert und der Wirkungsgrad der Photovoltaikanlage verbessert. Gleichzeitig schützt die Begrünung die Dachabdichtung vor Witterungseinflüssen und verlängert deren Lebensdauer. Photovoltaik an der Hausfassade: Photovoltaik an der Hausfassade kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Dachflächen nicht ausreichend groß, ungünstig ausgerichtet oder bereits anderweitig genutzt sind. Die Module werden vertikal an der Außenwand montiert und ersetzen teilweise herkömmliche Fassadenelemente. Neben der Stromerzeugung erfüllen sie auch gestalterische Funktionen und können zum Witterungs- und Schallschutz beitragen. Durch die tief stehende Sonne im Winter kann Fassaden-PV in den kälteren Monaten einen stabilen Beitrag zur Stromversorgung leisten. PV-Carport: Ein häufiger Anwendungsfall im privaten Bereich ist der Carport mit integrierter Photovoltaikanlage. Die Dachfläche des Carports wird mit PV-Modulen ausgestattet und dient gleichzeitig als Witterungsschutz für Fahrzeuge. Der erzeugte Solarstrom wird im Haushalt genutzt oder für das Laden eines Elektrofahrzeugs eingesetzt. Diese Lösung ermöglicht eine effiziente Doppelnutzung bereits versiegelter Flächen und ist besonders dort sinnvoll, wo die Dachfläche des Wohnhauses begrenzt ist. Fotonachweise: Pension Bruckner, Chatgpt und Gemini KI-generiert, Freepik, Unsplash. Balkonkraftwerk: Das Balkonkraftwerk stellt eine einfache Möglichkeit dar, selbst Solarstrom zu erzeugen. Die steckerfertigen Module werden an der Balkonbrüstung, an der Fassade oder auf einer kleinen Freifläche montiert. Der erzeugte Strom wird direkt in den Haushaltsstromkreis eingespeist und…