Teilnahme Regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal

Was ist und macht eine Energiegemeinschaft?Einfach gesagt: Eine Energiegemeinschaft (EG) ist der Zusammenschluss von mindestens 2 Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Produktion und Nutzung von regional erzeugter Energie. Wer kann teilnehmen? Es können Privatpersonen, Klein- und Mittelbetriebe sowie sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts teilnehmen. Zur Teilnahme an der regionalen erneuerbaren Energiegemeinschaft Lainsitztal sind Zählpunkte in den 6 Kleinregionsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra berechtigt. Wichtig: Eine Energiegemeinschaft ersetzt keinen Energielieferanten! Bestehende Liefer- und Bezugsverträge bleiben weiterhin aufrecht! Die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ersetzt NICHT den bestehenden Energieliefer- bzw. Abnahmevertrag. Energiegemeinschaften bieten KEINE Vollversorgung - sie verteilen ausschließlich die innerhalb der Gemeinschaft erzeugten Energie. Das bedeutet: Der bestehende Vertrag mit dem Energielieferanten jeder EG-Teilnehmer:in bleibt aufrecht, EG-Teilnehmer können weiterhin ihren Energielieferanten frei wählen, es müssen nicht alle Teilnehmer denselben Energielieferanten haben. Der Energiegemeinschaft Lainsitztal liegt ein Verein zugrunde. Interesse bekunden: Sie können laufend Ihr Interesse bekunden. Ab 01.07.2026 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen. Zur Interessensbekundung: https://energiegemeinschaften.ezn.at/gemeindekooperationlainsitztal Anleitung zur Anmeldung: Zum Download FAQ Wie entstehen Preisänderungen? Der Preis wird halbjährlich angepasst. Die Entscheidung liegt beim Vorstand, der aus den 6 Gemeinden im Lainsitztal besteht. Abrechnungszeitraum: Die Verrechnung/Auszahlung erfolgt quartalsweise. Die Rechnung für die reinen Energiekosten wird per E-Mail ca. 1,5 Monate nach Ende des Quartals zugesandt. Die durch den Strombezug im Rahmen des EEG entstehenden reduzierten Netzkosten werden in der Rechnung des Netzbetreibers berücksichtigt. Welche Bindung/Kündigungsfrist gibt es? Die Vereinbarung kann von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Geschäftsjahres, welches mit dem Kalenderjahr gleichzusetzen ist, aufgekündigt werden. Bei einer Änderung des Entgeltes besteht für 3 Wochen nach Bekanntgabe der Änderung ein Sonderkündigungsrecht mit Kündigung zum…

Nominierung zur KEM-Managerin des Jahres 2026

Verena Litschauer von der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Lainsitztal wurde zur „KEM-Managerin des Jahres 2026“ nominiert. Insgesamt wurden sechs KEM-Manager:innen – drei Frauen und drei Männer – aus rund 130 KEMs für diese besondere Auszeichnung ausgewählt und im Rahmen des Netzwerktreffens aller KEM-Manager:innen in Bad Schallerbach vorgestellt und gewählt. „Unsere KEM-Manager:innen leisten täglich herausragende Arbeit in den Regionen. Umso mehr freut es uns, dass sich dies in der Nominierung unserer KEM-Managerin aus dem Lainsitztal widerspiegelt und honoriert wird“, betont KEM-Obmann Klaus Stebal. Die KEM Lainsitztal umfasst die sechs Gemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra sowie Weitra und setzt seit über 15 Jahren zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energie und nachhaltige Regionalentwicklung um. Schwerpunkte liegen unter anderem auf dem Ausbau von Photovoltaik und Stromspeichern, regionalen Energiegemeinschaften, nachhaltiger Mobilität, Bewusstseinsbildung, nachhaltigem Konsum sowie der Nutzung und Belebung von Leerständen. Ziel ist es, gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben und der Bevölkerung konkrete Lösungen für eine klimafitte und lebenswerte Region umzusetzen. Verena Litschauer ist seit 2019 KEM-Managerin im Lainsitztal und begleitet seit 2021 zusätzlich auch die Klimawandel-Anpassungsmodellregion Lainsitztal, das Pendant zur KEM im Bereich Klimawandelanpassung. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Bereits in der Pilotphase von „Raus aus dem Öl“ wurden innerhalb von drei Jahren rund 50 Prozent aller privaten Ölheizungen in der Region auf erneuerbare Wärmesysteme umgestellt. Auch das gemeindeübergreifende Alltagsradwegenetz, das mit dem Mobilitätspreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet wurde, zählt zu den Vorzeigeprojekten der Region. Beide Projekte waren zudem als „KEM-Projekt des Jahres“ nominiert. Darüber hinaus entwickelte sich das Lainsitztal durch intensive Bewusstseinsarbeit und umfassende Beratung zur PV-Spitzenregion Niederösterreichs pro Einwohner. „Die Nominierung freut mich…

Gönn dir Neues im eigenen Zuhause: KEM startet Rundum-Sorglos-Paket Sanierung

APRIL 2026: Neuer Sanierungsratgeber, Liste regionaler Handwerksbetriebe und kostenlose Energieberatung am 21. Mai in Bad Großpertholz Mit einem neuen Rundum-Sorglos-Paket begleitet die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal Hausbesitzer:innen in den sechs Mitgliedsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra ab sofort durch ihre Sanierung — von der ersten Beratung über Förderungen bis zum heimischen Handwerksbetrieb, der umsetzt. Im Mittelpunkt steht ein neuer Flyer, der durch Gebäudesanierung Schritt für Schritt führt und erstmals alle relevanten Gewerke der Region übersichtlich auf einen Blick zeigt: Holzbau und Baumeister, Fenstertausch, Fassade und Vollwärmeschutz, Fliesenleger sowie Installateure. Der Folder liegt in den Mitgliedsgemeinden auf und ist hier zum Download verfügbar: Folder_Rundum.Sorglos.Paket-Sanierung Drei Schritte zum sanierten ZuhauseDas Paket folgt einer klaren Logik: Kostenlose Energieberatung als unabhängige Erstorientierung Information zu Finanzierung und Förderungen Planung und Umsetzung mit regionalen Handwerksbetrieben „Gönn dir Neues“ — Sanierung breiter gedachtUnter dem Motto „Gönn dir Neues in deinem eigenen Zuhause“ versteht das Paket Sanierung bewusst breiter als Heizungstausch und Dämmung: Wer ohnehin umbaut, kann Komfort und Sicherheit für spätere Lebensphasen gleich mitdenken — bodengleiche Dusche, schwellenlose Zugänge und bessere Beleuchtung. Auftakt: Energieberatungs-Halbtag am 21. Mai in Bad GroßpertholzErgänzend zum Folder lud die KEM Lainsitztal zu einem Energieberatungs-Halbtag am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr ins Gemeindeamt Bad Großpertholz. Dort erhielten Bewohner:innen der sechs Mitgliedsgemeinden eine erste, kostenlose Einschätzung zu Sanierung, Heizungsumstellung und Fördermöglichkeiten von Energieberater Martin Zizka. „Mit dem Paket bündeln wir, was bisher verstreut war, und stärken zugleich unser regionales Handwerk. Wer im Lainsitztal saniert, soll wissen, an wen er sich wenden kann.“, so Modellregionsmanagerin Verena Litschauer. Bürgermeister Manfred Grill, KEM-Managerin Verena Litschauer und…

Generationengerechtes Bauen und Sanieren

Impulse für die Zukunft bei der BIOEM 2026 Broschüre zum Download: https://www.bioem.at/-/284.htm Wohnen im Wandel der Gesellschaft Unsere Gesellschaft verändert sich spürbar. Menschen werden älter und bleiben gleichzeitig länger aktiv, mobil und selbstständig. Dadurch gewinnt die Frage, wie wir wohnen, zunehmend an Bedeutung. Das Zuhause ist längst mehr als nur ein Ort zum Leben – es wird zu einem Raum für Sicherheit, Gesundheit, Komfort und soziale Teilhabe. Gerade deshalb rückt generationengerechtes Bauen und Sanieren immer stärker in den Mittelpunkt moderner Wohnplanung. Wohnqualität schafft Selbstständigkeit Ein gut gestaltetes Wohnumfeld trägt wesentlich dazu bei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Sichere Bewegungsflächen, gute Beleuchtung, breite Türen oder schwellenlose Übergänge erleichtern den Alltag und reduzieren das Risiko von Unfällen. Besonders im Alter kann ein passender Wohnraum helfen, Mobilität und Eigenständigkeit länger zu bewahren und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Gleichzeitig erhöhen viele dieser Maßnahmen den Wohnkomfort für alle Generationen – etwa für Familien mit Kindern oder Menschen mit vorübergehenden körperlichen Einschränkungen. Frühzeitig planen statt später reagieren Entscheidend ist eine rechtzeitige Planung. Altersgerechte Anpassungen sollten nicht erst dann erfolgen, wenn gesundheitliche Probleme bereits bestehen. Wer Renovierungen oder Neubauten frühzeitig zukunftsorientiert plant, kann viele Maßnahmen einfacher und kostengünstiger umsetzen. Eine bodengleiche Dusche, rutschfeste Böden oder ausreichend breite Bewegungsflächen lassen sich bei einer regulären Sanierung deutlich leichter integrieren als später unter Zeitdruck. Auch gut erreichbare Lichtschalter, Steckdosen oder Fenstergriffe erleichtern den Alltag langfristig. Sicherheit beginnt beim Wohnraum Ein stufenloses und sicheres Wohnumfeld ist ein wesentlicher Bestandteil generationengerechten Wohnens. Bereits der Eingangsbereich spielt dabei eine wichtige Rolle. Breite Türen, gute Beleuchtung und schwellenlose Zugänge erleichtern das tägliche Leben erheblich. Im Badezimmer sorgen bodengleiche Duschen, Haltegriffe und leicht bedienbare Armaturen für…

Bio- und Energiemesse in Großschönau

Es ist dieses besondere Gefühl, wenn neue Ideen auf echte Möglichkeiten treffen. Wenn man spürt: Hier entsteht Zukunft. Genau das macht die BIOEM aus. Von 4. bis 7. Juni 2026 wird das Waldviertel wieder zum Treffpunkt für alle, die nachhaltiges Bauen, innovative Energie und bewusstes Leben neu denken möchten. Rund 200 Aussteller zeigen, wie sich unsere Lebensräume verändern – und wie wir sie aktiv mitgestalten können. Doch die BIOEM ist mehr als eine Messe. Sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Innovation auf Lebensqualität trifft, an dem Gespräche entstehen und Inspiration wächst. Sanieren ist das neue Bauen. Bestehendes neu denken, Ressourcen sinnvoll nutzen und Gebäude fit für die Zukunft machen – darum geht es auf der BIOEM. Moderne Energielösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Speichersysteme zeigen, wie nachhaltiges Leben heute funktioniert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist der nachhaltige Ressourcenmarktplatz der BIOEM: Er vernetzt Anbieter und Interessierte rund um Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Lösungen – und macht sichtbar, wie wertvoll bestehende Ressourcen für die Zukunft sind. Dazu wird es auch Workshops und Vorträge geben, die praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Sonderthema: Generationengerechtes Bauen & Sanieren Im Mittelpunkt steht der Mensch in allen Lebensphasen. Generationengerechtes Bauen bedeutet, Wohnräume so zu gestalten, dass sie flexibel, barrierearm und langfristig nutzbar bleiben. So entstehen Lebensräume, die Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung vereinen. Fokus: Regionale Energiesicherheit Die BIOEM zeigt, wie unabhängige und regionale Energieversorgung gelingen kann. Innovative Lösungen machen deutlich, wie Haushalte und Gemeinden ihre Energie selbst erzeugen, speichern und effizient nutzen können – ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft. Klimafitter Wald 2.0 Auch der Wald als Lebensraum und Klimafaktor steht im Fokus. „Klimafitter Wald 2.0“ zeigt, wie nachhaltige Bewirtschaftung, widerstandsfähige…

Neue Elternbroschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“

Ein neues Angebot für junge Familien: Mit der Broschüre „Klimafreundlich ins Leben starten“ unterstützt die KEM Lainsitztal frischgebackene Eltern dabei, den Alltag mit Baby nachhaltig und bewusst zu gestalten. Die Broschüre begleitet Familien durch das erste Lebensjahr ihres Kindes und bietet zahlreiche praxisnahe Tipps zu Themen wie Ernährung, sanfte Babypflege, bewusster Konsum, Energie sparen und klimafreundliche Mobilität. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur zum Klimaschutz beiträgt, sondern auch die Gesundheit fördert, das Wohlbefinden steigert und langfristig Kosten spart. Neben konkreten Alltagstipps enthält die Broschüre auch regionale Angebote aus der Heimatgemeinde für junge Familien und macht damit deutlich: Nachhaltigkeit beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Ab sofort wird die Broschüre in allen Gemeinden der Region Lainsitztal aktiv an junge Eltern weitergegeben. Sie ist Teil der Willkommensgeschenke zur Geburt und erreicht Familien somit genau zu dem Zeitpunkt, an dem viele neue Entscheidungen im Alltag getroffen werden. Mit dieser Initiative setzt die KEM Lainsitztal einen wichtigen Impuls, um Klimaschutz frühzeitig ins Familienleben zu integrieren und Eltern dabei zu unterstützen, ihren Kindern einen nachhaltigen Start ins Leben zu ermöglichen. Hier geht's zur Broschüre: Broschüre "Klimafreundlich ins Leben starten" WISSENSWERTES AUS DER REGION: Aktuelle Angebote der sechs Gemeinde für junge Familien auf einen Blick: Bad Großpertholz Großschönau Moorbad Harbach St.Martin Unserfrau-Altweitra Weitra Ergänzend zur neuen Broschüre lädt die KEM Lainsitztal in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal zu einem passenden Vortrag rund um das Thema „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“. Mirijam Bimingstorfer, Dipl. Montessori Pädagogin, Psychosoziale Beraterin (WKO), für Erziehungs- und Familienberatung und selbst Mutter von 4 Kindern gibt wertvolle Orientierung im oft unübersichtlichen…

Vortrag Spielzeugalarm 20.5.2026

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, fand am Gemeindeamt Moorbad Harbach der Vortrag „Spielzeug-Alarm – Welches und wieviel braucht mein Kind wirklich?“ statt. Referentin war die Dipl. Montessori-Pädagogin und psychosoziale Beraterin Mirjam Bimingstorfer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen rund um geeignetes Spielzeug für Kinder von den ersten Lebensmonaten bis ins Kleinkindalter. Thematisiert wurden unter anderem die Bedeutung von Gütezeichen, Altersempfehlungen, Nachhaltigkeit der Materialien sowie der pädagogische Wert verschiedener Spielsachen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit den Gesunden Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal und der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal organisiert.

Klimatour durch das Lainsitztal

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste Regionstour der KLAR! und KEM Lainsitztal in der Kleinregion statt. Zahlreiche Gemeindevertreter:innen der sechs Gemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele in der Region in den Bereichen Klimawandelanpassung und Klimaschutz zu informieren. Start in Unserfrau-AltweitraDen Auftakt bildete ein Lokalaugenschein in Altweitra, bei der eine gemeindeeigene wiederaufgeforstete Waldfläche Richtung Ulrichs besichtigt wurden. Im Fokus stand die Anpassung der Waldbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen, insbesondere durch klimaresiliente Baumarten wie Schwarzerlen und Stieleichen. Weiter ging es nach WeitraIn Weitra wurden Projekte zur Verbesserung des Mikroklimas und Entlastung der Kanalisation vorgestellt. Dazu zählte das Gründach des Kindergartens Kalvarienberg und die Retentionsbecken mit Versickerungsmöglichkeit der anfallenden Regenwässer in der neuen Siedlung Reinprechtsfeld. Zudem wurde auch der neu gestaltete Straßenzug Mittergraben mit versickerungsfähigen Parkflächen besichtigt. Letzte Station GroßschönauNeben dem versiegelungsarmen Parkplatz vor dem Gemeindezentrum mit Gasthaus, Ärztin, Tourismusinformation und Volksschule widmete man sich in Großschönau dem Thema Trinkwasserversorgung, bei dem der Hochbehälter besucht wurde. Der siebente Besichtigungspunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem in der Volksschule Großschönau. Als letzte Station wurde der Bauhof Großschönau, mit seiner Fassaden-Photovoltaik-Anlage besichtigt. Der gemeinsame Ausklang fand im Waldviertler Stüberl in Großschönau statt.

Gehzeit.Karte Großschönau – Wege neu denken, näher als gedacht

Die Gehzeit.Karte Großschönau soll dazu motivieren, alltägliche Wege öfter zu Fuß zurückzulegen und das Auto auch einmal stehen zu lassen. Denn viele Strecken innerhalb der Gemeinde sind deutlich kürzer als oft angenommen – und lassen sich bequem in wenigen Gehminuten erledigen. Die Karte zeigt auf einen Blick, wie viele Gehminuten die wichtigsten Ziele im Gemeindegebiet voneinander entfernt liegen. Statt Entfernungen in Metern stehen dabei bewusst die tatsächlichen Fußwege im Mittelpunkt – einfach, verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen vor allem zentrale Alltagsziele wie: Post und Gemeindeamt Schulen und wichtige Einrichtungen sowie Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Damit werden auch multimodale Wegeketten sichtbar – also die Kombination aus Zu-Fuß-Gehen und öffentlichem Verkehr. Mehr Bewegung im AlltagZufußgehen ist nicht nur praktisch, sondern auch gesund. Regelmäßige kurze Fußwege fördern Bewegung im Alltag und tragen positiv zu Körper, Geist und Wohlbefinden bei. Die Gehzeit.Karte unterstützt dabei, diese Wege bewusst wahrzunehmen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Vereinfachte Darstellung für mehr ÜbersichtDie Gehzeit.Karte versteht sich nicht als detailgetreues Abbild, sondern als vereinfachte Orientierungshilfe – ähnlich einem U-Bahn-Plan. Sie zeigt die wichtigsten Verbindungen im Gemeindegebiet übersichtlich und leicht verständlich. Die Gehzeit.Karte Großschönau steht als PDF zum Download zur Verfügung und kann jederzeit bequem abgerufen werden. Jetzt entdecken und Großschönau neu ergehen! GehzeitKarte Folder zum Download

Park+Drive in der Gemeinde Großschönau

Die Gemeinde Großschönau setzt als engagierte Mobilitätsgemeinde laufend Maßnahmen, um nachhaltige und alltagstaugliche Mobilitätslösungen im Gemeindegebiet zu fördern. Ein wichtiger neuer Baustein dabei sind die Park+Drive-Sammelplätze, die das Bilden von Fahrgemeinschaften erleichtern und somit einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Individualverkehrs leisten. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal. Park+Drive-Plätze bieten Pendlerinnen und Pendlern eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Pkw gezielt mit anderen zu teilen. Statt jede Strecke einzeln zurückzulegen, treffen sich Fahrgemeinschaften an definierten Sammelpunkten und fahren gemeinsam weiter. Das spart nicht nur Kosten für Treibstoff und Fahrzeugverschleiß, sondern reduziert auch Verkehrsbelastung, Lärm und CO₂-Emissionen. Gerade im ländlichen Raum stellt diese Form der Mobilität eine praxisnahe und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Sie verbindet Effizienz mit Umweltbewusstsein und stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft unter den Pendlerinnen und Pendlern. Standorte der Park+Drive-Sammelplätze in GroßschönauIn der Gemeinde stehen derzeit drei gut erreichbare Park+Drive-Standorte zur Verfügung: Busbucht Engelstein Busbucht Wörnharts Parkfläche beim Friedhof Großschönau Diese Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sie gut erreichbar sind und sich optimal für die Bildung von Fahrgemeinschaften eignen. Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen MobilitätDie Umsetzung der Park+Drive-Plätze wird durch das Land Niederösterreich unterstützt und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Jede gemeinsam zurückgelegte Fahrt bedeutet weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit einen direkten Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus wird durch das Teilen von Fahrten auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Regionalentwicklung. Mit den Park+Drive-Sammelplätzen setzt Großschönau ein klares Zeichen: Gemeinsam fahren, Ressourcen schonen und die Region nachhaltig bewegen. Weiterer Ausbau in den Gemeinden der KEM LainsitztalUm das…