Klimatour durch das Lainsitztal

Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste Regionstour der KLAR! und KEM Lainsitztal in der Kleinregion statt. Zahlreiche Gemeindevertreter:innen der sechs Gemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Best-Practice-Beispiele in der Region in den Bereichen Klimawandelanpassung und Klimaschutz zu informieren. Start in Unserfrau-AltweitraDen Auftakt bildete ein Lokalaugenschein in Altweitra, bei der eine gemeindeeigene wiederaufgeforstete Waldfläche Richtung Ulrichs besichtigt wurden. Im Fokus stand die Anpassung der Waldbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen, insbesondere durch klimaresiliente Baumarten wie Schwarzerlen und Stieleichen. Weiter ging es nach WeitraIn Weitra wurden Projekte zur Verbesserung des Mikroklimas und Entlastung der Kanalisation vorgestellt. Dazu zählte das Gründach des Kindergartens Kalvarienberg und die Retentionsbecken mit Versickerungsmöglichkeit der anfallenden Regenwässer in der neuen Siedlung Reinprechtsfeld. Zudem wurde auch der neu gestaltete Straßenzug Mittergraben mit versickerungsfähigen Parkflächen besichtigt. Letzte Station GroßschönauNeben dem versiegelungsarmen Parkplatz vor dem Gemeindezentrum mit Gasthaus, Ärztin, Tourismusinformation und Volksschule widmete man sich in Großschönau dem Thema Trinkwasserversorgung, bei dem der Hochbehälter besucht wurde. Der siebente Besichtigungspunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem in der Volksschule Großschönau. Als letzte Station wurde der Bauhof Großschönau, mit seiner Fassaden-Photovoltaik-Anlage besichtigt. Der gemeinsame Ausklang fand im Waldviertler Stüberl in Großschönau statt.

Gehzeit.Karte Großschönau – Wege neu denken, näher als gedacht

Die Gehzeit.Karte Großschönau soll dazu motivieren, alltägliche Wege öfter zu Fuß zurückzulegen und das Auto auch einmal stehen zu lassen. Denn viele Strecken innerhalb der Gemeinde sind deutlich kürzer als oft angenommen – und lassen sich bequem in wenigen Gehminuten erledigen. Die Karte zeigt auf einen Blick, wie viele Gehminuten die wichtigsten Ziele im Gemeindegebiet voneinander entfernt liegen. Statt Entfernungen in Metern stehen dabei bewusst die tatsächlichen Fußwege im Mittelpunkt – einfach, verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen vor allem zentrale Alltagsziele wie: Post und Gemeindeamt Schulen und wichtige Einrichtungen sowie Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Damit werden auch multimodale Wegeketten sichtbar – also die Kombination aus Zu-Fuß-Gehen und öffentlichem Verkehr. Mehr Bewegung im AlltagZufußgehen ist nicht nur praktisch, sondern auch gesund. Regelmäßige kurze Fußwege fördern Bewegung im Alltag und tragen positiv zu Körper, Geist und Wohlbefinden bei. Die Gehzeit.Karte unterstützt dabei, diese Wege bewusst wahrzunehmen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Vereinfachte Darstellung für mehr ÜbersichtDie Gehzeit.Karte versteht sich nicht als detailgetreues Abbild, sondern als vereinfachte Orientierungshilfe – ähnlich einem U-Bahn-Plan. Sie zeigt die wichtigsten Verbindungen im Gemeindegebiet übersichtlich und leicht verständlich. Die Gehzeit.Karte Großschönau steht als PDF zum Download zur Verfügung und kann jederzeit bequem abgerufen werden. Jetzt entdecken und Großschönau neu ergehen! GehzeitKarte Folder zum Download

Park+Drive in der Gemeinde Großschönau

Die Gemeinde Großschönau setzt als engagierte Mobilitätsgemeinde laufend Maßnahmen, um nachhaltige und alltagstaugliche Mobilitätslösungen im Gemeindegebiet zu fördern. Ein wichtiger neuer Baustein dabei sind die Park+Drive-Sammelplätze, die das Bilden von Fahrgemeinschaften erleichtern und somit einen aktiven Beitrag zur Reduktion des Individualverkehrs leisten. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal. Park+Drive-Plätze bieten Pendlerinnen und Pendlern eine unkomplizierte Möglichkeit, den eigenen Pkw gezielt mit anderen zu teilen. Statt jede Strecke einzeln zurückzulegen, treffen sich Fahrgemeinschaften an definierten Sammelpunkten und fahren gemeinsam weiter. Das spart nicht nur Kosten für Treibstoff und Fahrzeugverschleiß, sondern reduziert auch Verkehrsbelastung, Lärm und CO₂-Emissionen. Gerade im ländlichen Raum stellt diese Form der Mobilität eine praxisnahe und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Sie verbindet Effizienz mit Umweltbewusstsein und stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft unter den Pendlerinnen und Pendlern. Standorte der Park+Drive-Sammelplätze in GroßschönauIn der Gemeinde stehen derzeit drei gut erreichbare Park+Drive-Standorte zur Verfügung: Busbucht Engelstein Busbucht Wörnharts Parkfläche beim Friedhof Großschönau Diese Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sie gut erreichbar sind und sich optimal für die Bildung von Fahrgemeinschaften eignen. Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen MobilitätDie Umsetzung der Park+Drive-Plätze wird durch das Land Niederösterreich unterstützt und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung klimafreundlicher Mobilität. Jede gemeinsam zurückgelegte Fahrt bedeutet weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit einen direkten Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus wird durch das Teilen von Fahrten auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Regionalentwicklung. Mit den Park+Drive-Sammelplätzen setzt Großschönau ein klares Zeichen: Gemeinsam fahren, Ressourcen schonen und die Region nachhaltig bewegen. Weiterer Ausbau in den Gemeinden der KEM LainsitztalUm das…

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen 2026

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Lainsitztal: Jetzt auf nachhaltige Energie umsteigen!  Möchten Sie in Ihrem Unternehmen Energie einsparen, auf nachhaltige Energieformen zur Wärmeerzeugung umsteigen oder Ihr Gebäude thermisch sanieren? Als Download finden Sie hier zudem ein kompaktes Infoblatt über Förderungen zu Umwelt und Energie. Bei Fragen rund um Förderungen bzw. bei konkreten geplanten Projekten dürfen wir auf das Förderservice der WKNÖ unter 02742 851-8080 bzw. foerderservice@wknoe.at verweisen.

Vorsorge für Starkregen: Gemeinden in der Kleinregion Lainsitztal rüsten auf

Lainsitztal. Die Gemeinden der Kleinregion Lainsitztal investierten mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds in Hilfsmittel zur Hochwasserbewältigung, Starkregenvorsorge und nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung.Aufgrund der großflächigen und verheerenden Hochwassersituation im September 2024 vergab der Klima- und Energiefonds einmalig für alle KEM (Klima- und Energiemodellregionen) in Österreich eine Förderung für Investitionsmaßnahmen im Wassermanagement.Die Mitgliedsgemeinden nutzten dieses Angebot und investierten in unterschiedliche Geräte samt Zubehör für ihre Feuerwehren und Gemeindegebäude. Darunter befinden sich beispielsweise Tauchpumpen, Trocknungsgeräte, Schlammpumpen, Tauchpumpen, Trocknungsgeräte, Nass- und Trockensauger sowie Sandsäcke. Beim Gemeindehaus Nr.80 in Großschönau wurde ein Regenwasserbehälter mit Überlaufschutz (ein fixer Pumpensumpf) installiert, da es bei diesem Haus bereits bei geringeren Starkregenmengen zu Grundwassereintritt und Überflutung im Kellerbereich kommt. Insgesamt ermöglichen diese Geräte und Einrichtungen den Gemeinden sowie der Feuerwehren, schnell und effektiv auf Hochwasser zu reagieren, Gebäude und Infrastruktur wieder nutzbar zu machen und die Gefahr von Folgeschäden zu verringern. Ergänzend dazu wurde zur verbesserten Nutzung des Regenwassers bei der bestehenden Regenwasserzisterne am Sport- und Spielplatz in Großschönau eine Unterwasserpumpe angekauft. Dadurch kann das gesammelte Wasser zur Bewässerung der Sportflächen verwendet und insbesondere während länger andauernder Trockenperioden der Einsatz von wertvollem Trinkwasser vermieden werden. Fördersumme: 27.000€ Investitionsvolumen: 35.600€

Elektroauto im Faktencheck

Elektromobilität spielt eine wichtige Rolle für eine umweltfreundlichere und klimafreundlichere Zukunft. Elektroautos verursachen während der Fahrt keine Abgase und können dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Obwohl der Anteil an Elektroautos bei Neuzulassungen bereits steigt, gibt es noch viele Menschen, die unsicher sind. Diese Unsicherheit entsteht häufig durch fehlende Informationen oder durch Mythen, die sich hartnäckig halten. Häufige Mythen über Elektroautos Ein oft genannter Kritikpunkt ist die Umweltbelastung durch die Batterieherstellung. Tatsächlich benötigt die Produktion von Batterien viel Energie und Rohstoffe. Betrachtet man jedoch den gesamten Lebensweg eines Fahrzeugs – von der Herstellung bis zum Betrieb –, schneiden Elektroautos besser ab als Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Der höhere CO₂-Ausstoß bei der Herstellung wird nach einigen Jahren ausgeglichen. Danach verursacht das Elektroauto insgesamt weniger Emissionen, besonders wenn es mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Batterien immer effizienter hergestellt werden. Nach dem Einsatz im Auto können sie oft noch weiterverwendet werden, zum Beispiel als stationäre Stromspeicher. Außerdem benötigen Elektroautos weniger Wartung, da sie weniger bewegliche Teile haben. Es gibt keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen und kein kompliziertes Getriebe. Das senkt die laufenden Kosten und spart Ressourcen. Auch die Reichweite wird häufig unterschätzt. Moderne Elektroautos können mit einer Ladung mehrere hundert Kilometer fahren. Für die meisten täglichen Wege, wie den Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen, ist das mehr als ausreichend. Effizienz und Fahrverhalten von Elektroautos Elektroautos arbeiten sehr effizient. Das bedeutet, dass ein großer Teil der eingesetzten Energie tatsächlich zum Fahren genutzt wird. Bei Verbrennungsmotoren geht ein großer Teil der Energie als Wärme verloren. Elektroautos nutzen die Energie deutlich besser und…

Wissensplattform Kleinwasserkraft und Kleinwindkraft

Diese Seite bietet eine Sammlung von Links zu relevanten Informationsquellen rund um kleine Wasserkraft und Windkraftanlagen. Sie verweist auf Websites mit detaillierten Inhalten zu Technik, Genehmigungen, Förderungen und Praxisbeispielen und soll als Orientierungshilfe für Gemeinden, Landwirte und Betriebe dienen, die sich mit dem Thema Kleinwind- und Kleinwasserkraft beschäftigen. Die angeführten Infos und Websites dienen als Orientierung und stellen keine vollständige Sammlung dar. Kleinwasserkraft In Österreich und der gesamten Europäischen Union wird Kleinwasserkraft üblicherweise als dezentrale, kleinere Wasserkraftanlagen definiert, die zur Nutzung der hydraulischen Energie dienen. Der gängige Grenzwert für diese Klassifizierung liegt bei einer Engpassleistung von maximal 10 Megawatt (MW). Obwohl diese Definition nicht immer absolut einheitlich ist, stellt die Grenze von 10 MW die allgemein akzeptierte und in der österreichischen Energiewirtschaft vorherrschende Klassifizierung dar. Umfassende Informationen finden Sie auf der folgenden Website:- Verein Kleinwasserkraft Österreich – web-Plattform mit umfassenden Infos zu Technik, Förderungen, Best Practices. https://kleinwasserkraft.at/ Kleinwasserkraftwerke in der Kleinregion Lainsitztal Quelle: Daten aus 2024, Meldung der Netzbetreiber, bearbeitet von Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Umwelt- und Energiewirtschaft (RU3) sowie durchschnittliche Volllaststunden laut E-Control EAG-MONITORINGBERICHT 2022 Kleinwindkraft Für den Begriff „Kleinwindkraft“ gibt es keine exakte Definition in der Fachliteratur. Laut IEC 61400-12-1 Anhang H werden Windkraftanlagen als Kleinwindenergieanlagen (KWEA) bezeichnet, wenn die vom Rotor überstrichene Fläche kleiner als 200 m² ist und die Spannung unter 1.000 V (bei Wechselspannung) bzw. 1.500 V (bei Gleichspannung) liegt. Dazu zählen in der Regel alle Windkraftanlagen mit einer Generatorleistung kleiner 50 kW. (Quelle: kleinwind.online) Nützliche Quellen und weiterführende Informationen finden Sie auf den folgenden Websites: Interessensgemeinschaft Windkraft (IG Windkraft): Die Website igwindkraft.at bietet umfassende Informationen zur Windenergie in Österreich – zu Technik,…

Alltagsradwegenetz Lainsitztal

Es gibt viele Möglichkeiten, um von A nach B zu kommen. Doch nicht jede davon ist gleichermaßen gut für Klima, Umwelt und Gesundheit. Häufig werden selbst die kürzesten Strecken noch mit dem Auto oder Moped zurückgelegt. Sowohl der Radtourismus, als auch der Alltagsradverkehr gewinnen in der Region Lainsitztal immer mehr an Bedeutung. Kurze Wege für Einkauf, Freizeit, Arbeit oder Schule können sicher und bequem abseits der viel befahrenen Straßen im Alltag mit dem Rad bewältigt werden. Neben dem Leitsystem hilft der Online Routenplaner die Alltagsradwege zwischen den Gemeinden mit dem Rad einfacher zu planen und zurückzulegen.: Online Radkarte Radkarte_Lainsitztal_finalHerunterladen

Broschüre „Direktvermarkter im Lainsitztal“

Das Lainsitztal hat viel zu bieten. Besonders bei den bäuerlichen Produkten gibt es eine Vielfalt an qualitativ hochwertigen Erzeugnissen. Mit dem Kauf dieser Produkte leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, sondern Sie schützen auch regionale Arbeitsplätze und stärken somit die regionale Wertschöpfung unserer Region. Um die Vielfalt an regionalen Erzeugnissen für die Konsument:innen auf einen Blick sichtbar zu machen, wurde eine Broschüre mit Direktvermarkter:innen aus dem Lainsitztal erstellt. Mit dieser Infobroschüre wollen wir Ihnen einen Überblick über die Vielfalt an regionalen Erzeugnissen geben. So sind die Verkäufer:innen in der Nähe leicht zu finden und vielleicht nur eine kleine Fahrradtour entfernt! Download der Broschüre "Direktvermarkter im Lainsitztal"