Broschüre „Direktvermarkter im Lainsitztal“

Das Lainsitztal hat viel zu bieten. Besonders bei den bäuerlichen Produkten gibt es eine Vielfalt an qualitativ hochwertigen Erzeugnissen. Mit dem Kauf dieser Produkte leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, sondern Sie schützen auch regionale Arbeitsplätze und stärken somit die regionale Wertschöpfung unserer Region. Um die Vielfalt an regionalen Erzeugnissen für die Konsument:innen auf einen Blick sichtbar zu machen, wurde eine Broschüre mit Direktvermarkter:innen aus dem Lainsitztal erstellt. Mit dieser Infobroschüre wollen wir Ihnen einen Überblick über die Vielfalt an regionalen Erzeugnissen geben. So sind die Verkäufer:innen in der Nähe leicht zu finden und vielleicht nur eine kleine Fahrradtour entfernt! Download der Broschüre "Direktvermarkter im Lainsitztal"

Notfallresilienzsystem im Kommunalzentrum Großschönau

Im Gebäude der Volksschule Großschönau 120 ist die FTTH Datenleitungszentrale für die Gemeinden Großschönau, Bad Großpertholz und St. Martin angesiedelt. Außerdem befindet sich in diesem Gebäude die Zentrale des Heizwerks der FWG Fernwärmeversorgung der Gemeinde Großschönau. Das Ziel der Gemeinde Großschönau ist es, auch in Krisensituationen wie z.B. Blackout, für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Informationstechnik / Telekommunikation in den drei genannten Gemeinden, sowie der Nahwärmeversorgung in Großschönau zu sorgen. Durch eine 82 kWp große Photovoltaik-Anlage samt Stromspeicher (122 kWh) und Notstromfunktion wird ein unterbrechungsfreier Betrieb dieser regional wichtigen systemrelevanten Infrastruktur gewährleistet. Der Stromspeicher mit Notstromfunktion und ein Teil der Photovoltaik-Anlage wurde durch die KEM Investitionsförderung des Klima- und Energiefonds gefördert. KEM Investitionsförderung Bauhofmitarbeiteraustausch Oktober 2022

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© Gemeinde St. Martin

Wir für Bienen – unsere Volksschulkinder helfen mit

Das Wasserrückhaltebecken für die neuen Baugründe Reitgrabenstraße ist nun fertig gestellt. Im Besonderen Bedacht genommen wurde dabei auf die Naturschutzvorgaben.  Um unseren verschiedensten Tierarten ein optimales Zuhause zu bieten, wurde im Becken ein Filterkern errichtet und außerdem eine 15 m² große dichte Wanne für Amphibien geschaffen.  Das Wasser, das in Folge immer im Becken sein soll, bietet somit auch für die Vögel, Insekten und Bienen eine Wasserstelle. Für die Besämung der Flächen wurde ein besonderes Augenmerk auf Kräuter und Blütenpflanzen gelegt, damit sehr viele verschiedene Nahrungsquellen im Laufe des Jahres den Insekten zur Verfügung stehen. Es wurden auch Bäume im Becken und am Beckenrand gepflanzt, um den Vögeln Ansitzmöglichkeiten anzubieten. Rund um den großen Baum wurde ein Nützlings- und Bienenhotel aufgestellt. Die Kinder unserer Volksschule wurden eingeladen, die Samen der Landesaktion von Niederösterreich „Wir für Bienen“ selbst auszusäen.  © Gemeinde St. Martin Bienen brauchen Nahrung und Nistplätze. Um angesiedelte Bienen und andere Insekten nicht zu stören, und auch die Samenvermehrung für das nächste Jahr zu ermöglichen, werden auch die Mäharbeiten erst ab Mitte August erfolgen.  Die Samenmischungen, die gestreut wurden, sind so abgestimmt, dass es von März bis November unterschiedliche Blütezeiten gibt. Diese Flächen versorgen Bienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Bestäuber lange Zeit mit Nahrung.  Zur Aussaat der Blüten- und Samenmischungen wurde auch der Imkermeister Max Schuster aus der Gemeinde Langschlag eingeladen. Dieser erklärte den Kindern die Wichtigkeit der Bienen für unsere Natur. Einige Fotos von der Aussaat durch die Volksschulkinder finden sie hier in unserer Fotogalerie. © Gemeinde St. Martin

Heckentag im Naturpark Nordwald 2022

Sonntag | 05. November 2022 | 09:00 bis 14:00 Uhr Bestellen Sie heimische Bäume und Sträucher und holen Sie diese direkt im Naturpark Nordwald ab. Der Heckentag 2022 des Vereins Regionale Gehölzvermehrung (RGV) steht vor der Tür und damit wie jedes Jahr ein vielfältiges Sortiment an Sträuchern, Hecken und Bäumen aus den schönen Regionen Ostösterreichs. Entdecken Sie wahre Prachtexemplare zu tollen Preisen im neuen Heckenshop, informieren Sie sich rund um heimische Gehölze und geben Sie Ihre Bestellung ganz bequem online auf. Beim Heckentag am 5. November können Sie Ihre regionalen Kostbarkeiten auch direkt beim Informationsblockhaus im Naturpark Nordwald abholen. Die Hütte ist in Betrieb und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den Garten verschönern, eine fruchtige Naschecke für die ganze Familie anlegen, Schmetterlinge und Vögel zum Beobachten anlocken oder einfach nur einen wunderschönen Sichtschutz pflanzen. Die garantiert heimischen Gehölze lassen keine Wünsche offen. Dank ihrer Anpassung an die lokalen Bedingungen sind sie außerdem besonders wüchsig und widerstandsfähig. Unter den mehr als 150 Wildgehölzarten, Fruchtsträuchern und Obstsorten befinden sich echte Raritäten, die nur beim Heckentag erhältlich sind. Also greifen Sie zu und lassen Sie uns gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt von Bestäuberinsekten leisten, die für unsere Natur und Umwelt von immenser Bedeutung sind. Informieren Sie sich direkt im Online-Heckenshop (https://noe.heckentag.at) und wählen Ihre Pflanzen aus und holen Sie die Pflanzen am 5. November 2022 in Naturpark Nordwald ab!

2. Humusstammtisch in der KLAR! Lainsitztal

Großschönau. Auf Einladung der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal ging es am 25. Oktober 2022 für die Landwirte auf den Acker. Das Thema „Regenerative Landwirtschaft“, also eine humusaufbauende und bodenbelebende Form der Landbewirtschaftung, stand im Mittelpunkt des Feldworkshops am Hof der Familie Ertl in Großschönau. Mit dauerhaft begrünten Feldern, schonender Bodenbearbeitung und großer Pflanzenvielfalt kann Humus aufgebaut und die Bodengesundheit verbessert werden. Dadurch können die Landwirte auch den Herausforderungen des Klimawandels am besten begegnen und die Folgen von Trockenheit und Starkregenereignissen abmildern. Neben dem Wissensaufbau wurden praktische Methoden zur Bodenbeurteilung wie die Spatenprobe, ein Salzsäuretest und ein pH-Bodentest in diesem Workshop behandelt. Durch den praktischen Erfahrungsaustausch am Feld, werden neue Impulse gesetzt und der Hof und schlussendlich auch der Boden belebt. Die HUMUS Bewegung wurde 2020 im Waldviertel gegründet und ist ein offenes Netzwerk von Landwirten und Beratern mit dem vorrangigen Ziel, Bodenwissen und praktische Erfahrung weiterzugeben.

PV-Anlage und Stromspeicher als Blackout-Vorsorge

Viele Menschen glauben, mit einer eigenen Photovoltaikanlage wären sie für einen Stromausfall gewappnet. Herkömmliche Photovoltaikanlagen funktionieren aber nicht ohne Netzanschluss. Bei einem Stromausfall schaltet sich der Wechselrichter automatisch ab und der erzeugte Strom kann nicht mehr genutzt werden. Das passiert zum Schutz aller, die versuchen, die Stromversorgung im öffentlichen Netz wiederherzustellen. Es gibt aber eine Möglichkeit, um eine Photovoltaikanlage als Blackout-Vorsorge zu nutzen:Bei einer Insellösung inklusive Speicher läuft Ihre Anlage völlig unabhängig vom Netz und kann die Weiterversorgung mit Strom auch bei einem Stromausfall gewährleisten. Das funktioniert so: Ein Wechselrichter mit Notstromfunktion koppelt sich bei einem Stromausfall vom Netz ab und schaltet auf „Inselbetrieb“ um. Dadurch ist die Photovoltaikanlage wieder in der Lage, eigenständig Energie zu erzeugen. Während eines Stromausfalls kann allerdings kein Ausgleich über das Netz stattfinden. Überschüssige Energie kann also nicht eingespeist werden. Daher wird ein Speicher benötigt, der diesen Ausgleich schaffen kann.Informationen zur Bundesförderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern finden Sie unter: EAG-Investitionszuschuss über Oemag: www.pvaustria.at/eag-investzuschuss/ Klima- und Energiefonds: https://www.klimafonds.gv.at/call/stromspeicher2022/

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Bauhofmitarbeiter der Lainsitztal Gemeinden mit BGM Martin Bruckner und Organisatorin und KLAR! Managerin Verena Litschauer.

Bauhofmitarbeiter im Austausch

Am 04.10.2023 machten sich die Bauhofmitarbeiter der Kleinregion Lainsitztal auf nach Großschönau, um sich auszutauschen. Diesmal lag der Schwerpunkt auf der biologischen Grünraumpflege. Stationen waren dabei die Pflege der Friedhofsanlage, die Blühflächen in der Gemeinde, die Grünfassade an der Erlebnisausstellung SONNENWELT, das Gründach mit Photovoltaik-Anlage auf der Tagesbetreuung und der Stromspeicher in der Volksschule. Es wurde über ökologische Unkrautregulierung und Pflege der öffentlichen Grünflächen diskutiert, verwendete Werkzeuge unter die Lupe genommen und Tipps ausgetauscht, wie der Pflegeaufwand so gering wie möglich gehalten werden kann. Der von der KLAR! Lainsitztal organisierte Austausch wurde sehr gut angenommen und wird beim nächsten Treffen in einer anderen Gemeinde stattfinden. Bauhofmitarbeiter der Lainsitztal Gemeinden mit BGM Martin Bruckner und Organisatorin und KLAR! Managerin Verena Litschauer.

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Volksschuldirektor Hubert Prinz, Bgm. Margit Göll, Architekt Rudolf Schwingenschlögl, Landesrat Ludwig Schleritzko, Vbgm. Roman Prager; © Katrin Pilz - Mein Bezirk

Sanierung des Gemeindeamts: Umbauarbeiten haben begonnen

Es wird ernst: Gemeindeamtsmitarbeiter übersiedeln ins Feuerwehrhaus Wultschau. Mit der Sanierung des Gemeindeamtes und dem dabei geplanten Zubau wird noch in dieser Woche begonnen. Die Mitarbeiter des Gemeindeamtes übersiedeln in ihr Ausweichquartier. Bei der Gemeinderatssitzung in der Vorwoche wurde das Ergebnis der Bürgerbefragung besprochen. 60 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich wie berichtet für die Sanierung und den Umbau des Gemeindeamtes aus. „Die Aufträge haben wir schon im Februar gemeinsam mit jenen Arbeiten, die bei der Volksschule erforderlich waren, vergeben. Beide Projekte werden von den selben Firmen ausgeführt, das spart nicht nur bei der einmaligen Baustellenerrichtung Kosten“, sagt Bürgermeisterin Margit Göll (ÖVP). Die Arbeiten bei der Volksschule haben bereits begonnen. Für das „neue“ Gemeindeamt muss die Gemeinde rund 860.000 Euro in die Hand nehmen. Dafür gibt es auch Förderungen, etwa für die „Mustersanierung“. Göll: „Wir wollen eine Vorbildgemeinde in Sachen Klimaschutz sein.“ Nach der Baubesprechung am 13. Juni starteten die Amtsmitarbeiter mit der Übersiedelung ins Feuerwehrhaus Wultschau: „Wir danken der Feuerwehr, hier haben wir Platz und können auch heizen.“ Quelle: NÖN Volksschuldirektor Hubert Prinz, Bgm. Margit Göll, Architekt Rudolf Schwingenschlögl, Landesrat Ludwig Schleritzko, Vbgm. Roman Prager; © Katrin Pilz - Mein Bezirk

Photovoltaikanlage und Stromspeicher als Blackout-Vorsorge

Viele Menschen glauben, mit einer eigenen Photovoltaikanlage wären sie für einen Stromausfall gewappnet. Herkömmliche Photovoltaikanlagen funktionieren aber nicht ohne Netzanschluss. Bei einem Stromausfall schaltet sich der Wechselrichter automatisch ab und der erzeugte Strom kann nicht mehr genutzt werden. Das passiert zum Schutz aller, die versuchen, die Stromversorgung im öffentlichen Netz wiederherzustellen. Es gibt aber eineMöglichkeit, um eine Photovoltaikanlage als Blackout-Vorsorge zu nutzen: Bei einer Insellösung inklusive Speicher läuft Ihre Anlage völlig unabhängig vom Netz und kann die Weiterversorgung mit Strom auch bei einem Stromausfall gewährleisten. Das funktioniert so: Ein Wechselrichter mit Notstromfunktion koppelt sich bei einem Stromausfall vom Netz ab und schaltet auf „Inselbetrieb“ um. Dadurch ist die Photovoltaikanlage wieder in der Lage, eigenständig Energie zu erzeugen.Während eines Stromausfalls kann allerdings kein Ausgleich über das Netz stattfinden. Überschüssige Energie kann also nicht eingespeist werden. Daher wird ein Speicher benötigt, der diesen Ausgleich schaffen kann.

Photovoltaik-Bürgerbeteiligung

Möchten Sie eine Photovoltaik-Anlage, ohne Geld zu investieren? Haben Sie eine nach Süden, Südosten oder Südwesten ausgerichtete größere Dachfläche? Dann könnte Folgendes für Sie interessant sein: In der Klima- und Energie-Modellregion Lainsitztal wird in Kooperation mit der Helios Sonnenstrom GmbH aus Freistadt die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen durch ein Bürgerbeteiligungsmodell angeboten. Die Helios Sonnenstrom GmbH hat bereits mehr als 500 Anlagen mit über 15 MW mittels Bürgerbeteiligung im Raum Freistadt und Lainsitztal umgesetzt. Vorteile für Dachbesitzer: Kein Aufwand während der ersten 20 Jahre für die Dachbesitzer*innen Dachbesitzer*innen bekommen Photovoltaik-Anlage nach 20 Jahren geschenkt Danach laufend Erträge in die eigene Tasche durch die weitere Stromproduktion Während der 20 Jahre können Dachbesitzer*innen zwischen 2 Modellen wählen: Modell Gewinnbeteiligung: Die Dachbesitzer*innen erhalten ein Nutzungsentgelt in Form einer jährlichen Barleistung von 3 €/kWp (bei einem Strompreis von 8-12 Cent). Ab einem Strompreis von 14 Cent erhalten die Dachbesitzer*innen zusätzlich 30 % der Mehrerlöse. Modell Stromnutzung: Die Dachbesitzer*innen haben die Möglichkeit, den Strom der Photovoltaik-Anlage günstig zu beziehen. Im Moment rechnet man mit einem Strompreis von ca. 15 Cent/kWh. Voraussetzungen: Süd, Südost und Südwest ausgerichtete Dachfläche mit mind. 200m² vorhanden Prüfung der Eignung des Standortes durch Helios Sonnenstrom GmbH Bei positiver Entscheidung: Betrieb der Anlage 20 Jahre lang durch Helios Sonnenstrom GmbH Bei Interesse bitte bis 31.12.2022 bei uns melden. Möchten Sie Ihr Geld in ein Sonnenkraftwerk anlegen? Bei der Helios Sonnenstrom GmbH können Sie auch Geld anlegen (mind. 500 €) und Sie bekommen derzeit jährlich 2,2 % an Zinsen. Mit diesem Geld werden dann Photovoltaik- Anlagen errichtet. Weitere Infos auf www.helios-sonnenstrom.at