Public Viewings: Photovoltaik, Bidirektionales Laden und Hackschnitzel
Zusammenfassung für das Lainsitztal Weitere Informationen zum Reallabor Waldviertel: Hier entsteht die Energiezukunft - Reallabor Waldviertel
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Wer sagt, dass Photovoltaik nur aufs klassische Schrägdach passt? Die Technologie hat sich riesig weiterentwickelt und bietet heute geniale Möglichkeiten, fast jede Fläche am Haus effizient zu nutzen. Photovoltaik auf Gründach: Photovoltaikanlagen auf Gründächern kombinieren die Erzeugung von Solarstrom mit ökologischer Dachbegrünung. Die PV-Module werden dabei aufgeständert über der Vegetationsschicht montiert, sodass Pflanzen weiterhin ausreichend Licht und Wasser erhalten. Das Gründach wirkt kühlend, wodurch sich die Modultemperatur reduziert und der Wirkungsgrad der Photovoltaikanlage verbessert. Gleichzeitig schützt die Begrünung die Dachabdichtung vor Witterungseinflüssen und verlängert deren Lebensdauer. Photovoltaik an der Hausfassade: Photovoltaik an der Hausfassade kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Dachflächen nicht ausreichend groß, ungünstig ausgerichtet oder bereits anderweitig genutzt sind. Die Module werden vertikal an der Außenwand montiert und ersetzen teilweise herkömmliche Fassadenelemente. Neben der Stromerzeugung erfüllen sie auch gestalterische Funktionen und können zum Witterungs- und Schallschutz beitragen. Durch die tief stehende Sonne im Winter kann Fassaden-PV in den kälteren Monaten einen stabilen Beitrag zur Stromversorgung leisten. PV-Carport: Ein häufiger Anwendungsfall im privaten Bereich ist der Carport mit integrierter Photovoltaikanlage. Die Dachfläche des Carports wird mit PV-Modulen ausgestattet und dient gleichzeitig als Witterungsschutz für Fahrzeuge. Der erzeugte Solarstrom wird im Haushalt genutzt oder für das Laden eines Elektrofahrzeugs eingesetzt. Diese Lösung ermöglicht eine effiziente Doppelnutzung bereits versiegelter Flächen und ist besonders dort sinnvoll, wo die Dachfläche des Wohnhauses begrenzt ist. Fotonachweise: Pension Bruckner, Chatgpt und Gemini KI-generiert, Freepik, Unsplash. Balkonkraftwerk: Das Balkonkraftwerk stellt eine einfache Möglichkeit dar, selbst Solarstrom zu erzeugen. Die steckerfertigen Module werden an der Balkonbrüstung, an der Fassade oder auf einer kleinen Freifläche montiert. Der erzeugte Strom wird direkt in den Haushaltsstromkreis eingespeist und…
Landwirtschaftliche Betriebe verfügen über zahlreiche Flächen, die für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden können. Neben klassischen Dachanlagen bieten sich auch Fassaden, Parkplätze, Freiflächen, Gewächshäuser und landwirtschaftlich genutzte Flächen an. Innovative Photovoltaik-Lösungen ermöglichen es, bestehende Flächen mehrfach zu nutzen und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung zu leisten. Fassaden-PV: Auch Stallungen, Lagerhallen und Wirtschaftsgebäude können mit Photovoltaik an der Fassade zur Stromerzeugung beitragen. Besonders bei großen Gebäudeflächen bietet sich dadurch zusätzliches Potenzial, wenn die Dachfläche bereits genutzt oder nicht ausreichend geeignet ist. PV als Parkplatzüberdachung: Park- und Abstellflächen können mit PV-Überdachungen ausgestattet werden. Die Fahrzeuge sind vor Sonne und Witterung geschützt, während gleichzeitig Solarstrom erzeugt wird. Dieser kann direkt im Betrieb genutzt oder zum Laden von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Freiflächenanlagen: Auf geeigneten Flächen können größere PV-Anlagen errichtet werden. Sie ermöglichen eine effiziente Solarstromerzeugung und können zur Erweiterung der betrieblichen Energieversorgung beitragen. KI-erstellt. Agri-PV: Bei der Agri-Photovoltaik werden landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung auf derselben Fläche kombiniert. Je nach Ausführung können darunter beispielsweise Ackerbau, Grünlandbewirtschaftung oder andere Kulturen weitergeführt werden. PV auf Gewächshäusern: Transparente oder teiltransparente PV-Module können auf Gewächshäusern eingesetzt und mit dem Pflanzenanbau kombiniert werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Fläche doppelt nutzen: für die landwirtschaftliche Produktion und gleichzeitig für die Erzeugung von Solarstrom. Agri-PV im Obst- und Beerenbau: PV-Module können über Obstplantagen oder Beerenkulturen installiert werden. Neben der Stromerzeugung können die Anlagen je nach Ausführung auch einen zusätzlichen Schutz vor Hagel, intensiver Sonneneinstrahlung und bestimmten Witterungseinflüssen bieten. So lassen sich Energiegewinnung und landwirtschaftliche Produktion sinnvoll miteinander verbinden. Landwirtschaft und Photovoltaik sinnvoll verbinden Für landwirtschaftliche Betriebe bietet Photovoltaik vielfältige Möglichkeiten – von der Nutzung bestehender Gebäude und Parkflächen bis…
Photovoltaik-Fassadenanlagen bieten eine innovative Möglichkeit, erneuerbare Energie direkt an Gebäuden zu erzeugen. Dabei werden Solarmodule senkrecht an der Fassade montiert und bisher ungenutzte Gebäudeflächen für die Stromproduktion genutzt. Ein wesentlicher Vorteil von Fassaden-PV ist die Ergänzung zu klassischen Dachanlagen. Durch die vertikale Ausrichtung können die Module besonders in den Wintermonaten sowie am Morgen und Nachmittag wertvolle Solarenergie liefern, wenn der Sonnenstand niedriger ist. Der erzeugte Strom kann direkt im Gebäude genutzt werden und reduziert den Bezug von Energie aus dem öffentlichen Netz. Gleichzeitig verbinden PV-Fassaden moderne Architektur mit nachhaltiger Energieversorgung. Best-Practice-Beispiel: PV-Fassadenanlage der Pension Bruckner in Großschönau Ein gelungenes Beispiel für die Nutzung von Fassadenflächen zur Energiegewinnung ist die Photovoltaik-Fassadenanlage der Pension Bruckner in Großschönau. Im Herbst 2024 wurde dort eine Anlage mit einer Leistung von 12 kWp installiert. Das Projekt zeigt, wie auch bestehende Gebäude einen aktiven Beitrag zur Energiewende leisten können. Durch die Nutzung der Gebäudehülle wird zusätzliche Fläche für die Solarstromerzeugung erschlossen und ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie gesetzt. Die PV-Fassadenanlage der Pension Bruckner verdeutlicht, dass Photovoltaik nicht nur auf Dächern, sondern auch an Fassaden eine zukunftsorientierte Lösung für eine klimafreundliche Energieversorgung darstellt.
Seitens der KEM Lainsitztal wurde ein Fragenbogen 2025 entwickelt, um Gemeinden bei der Bewertung ihrer bestehenden Photovoltaikanlagen zu unterstützen. Er dient als strukturierte Grundlage, um Optimierungspotenziale systematisch zu erfassen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Fragebogen behandelt unter anderem folgende Themenbereiche: Allgemeine Anlagendaten (Leistung, Eigenverbrauch, Überschusseinspeisung, Energiegemeinschaften und Monitoring) Nutzung von PV-Strom für die Warmwasserbereitung Einsatz und Potenzial von Batteriespeichern Nutzung von Photovoltaik für die Elektromobilität Intelligente Steuerung und Lastverschiebung zur Erhöhung des Eigenverbrauchs Möglichkeiten zur Umstellung auf strombasierte Heizsysteme Technischer Zustand der Anlagen sowie Wartungs-, Erweiterungs- und Modernisierungspotenziale Für jede Anlage können Antworten, Kommentare und Empfehlungen dokumentiert werden. Dadurch entsteht eine übersichtliche Entscheidungsgrundlage für Gemeinden, um wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs, zur besseren Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms und zur langfristigen Erhöhung der Energieeffizienz umzusetzen. Die Vorlage soll anderen KEMs sowie Gemeinden als Best-Practice-Beispiel dienen und kann heruntergeladen, verwendet und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Der Fragenbogen wird von der KEM Lainsitztal laufend weiterentwickelt und an neue technische sowie rechtliche Rahmenbedingungen angepasst. Ziel ist es, Gemeinden ein praxistaugliches Werkzeug für die Optimierung und den langfristig effizienten Betrieb ihrer Photovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen. Download: Der Fragenbogen steht hier kostenlos zum Download bereit.
Es ist dieses besondere Gefühl, wenn neue Ideen auf echte Möglichkeiten treffen. Wenn man spürt: Hier entsteht Zukunft. Genau das macht die BIOEM aus. Von 4. bis 7. Juni 2026 wird das Waldviertel wieder zum Treffpunkt für alle, die nachhaltiges Bauen, innovative Energie und bewusstes Leben neu denken möchten. Rund 200 Aussteller zeigen, wie sich unsere Lebensräume verändern – und wie wir sie aktiv mitgestalten können. Doch die BIOEM ist mehr als eine Messe. Sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Innovation auf Lebensqualität trifft, an dem Gespräche entstehen und Inspiration wächst. Sanieren ist das neue Bauen. Bestehendes neu denken, Ressourcen sinnvoll nutzen und Gebäude fit für die Zukunft machen – darum geht es auf der BIOEM. Moderne Energielösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Speichersysteme zeigen, wie nachhaltiges Leben heute funktioniert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist der nachhaltige Ressourcenmarktplatz der BIOEM: Er vernetzt Anbieter und Interessierte rund um Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Lösungen – und macht sichtbar, wie wertvoll bestehende Ressourcen für die Zukunft sind. Dazu wird es auch Workshops und Vorträge geben, die praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Sonderthema: Generationengerechtes Bauen & Sanieren Im Mittelpunkt steht der Mensch in allen Lebensphasen. Generationengerechtes Bauen bedeutet, Wohnräume so zu gestalten, dass sie flexibel, barrierearm und langfristig nutzbar bleiben. So entstehen Lebensräume, die Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung vereinen. Fokus: Regionale Energiesicherheit Die BIOEM zeigt, wie unabhängige und regionale Energieversorgung gelingen kann. Innovative Lösungen machen deutlich, wie Haushalte und Gemeinden ihre Energie selbst erzeugen, speichern und effizient nutzen können – ein wichtiger Schritt in eine sichere Zukunft. Klimafitter Wald 2.0 Auch der Wald als Lebensraum und Klimafaktor steht im Fokus. „Klimafitter Wald 2.0“ zeigt, wie nachhaltige Bewirtschaftung, widerstandsfähige…
Am Freitag, dem 17. April 2026, fand die erste gemeinsame Regionstour der Klima- und Energiemodellregion (KEM) und der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal statt. Zahlreiche Gemeindevertreter der sechs Mitgliedsgemeinden nutzten die Gelegenheit, erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energie und Klimawandelanpassung direkt vor Ort kennenzulernen. Nahwärmeheizwerk Weitra Eine Station führte die Teilnehmer zum Nahwärmeheizwerk Kalvarienberg in Weitra. Die Anlage wurde innerhalb von nur vier Monaten Bauzeit errichtet und im Herbst 2023 in Betrieb genommen. Sie versorgt die Volksschule Weitra, das angeschlossene Hallenbad sowie den Kindergarten Kalvarienberg mit regional erzeugter, erneuerbarer Wärme. Die Energie wird durch zwei Hackgutkessel mit jeweils 199 kW Leistung bereitgestellt. Ein 12.000-Liter-Pufferspeicher sorgt für eine effiziente Wärmeversorgung. Das eingesetzte Hackgut stammt überwiegend aus regionaler Forstwirtschaft und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Durch die Umstellung auf Nahwärme können jährlich rund 70 Tonnen CO₂ sowie etwa 30.000 m³ Erdgas eingespart werden. Die Anlage ist zudem für eine spätere Erweiterung auf weitere kommunale Gebäude ausgelegt. Intelligentes Energiemanagement in der Volksschule Großschönau Ein weiterer Schwerpunkt der Regionstour war das innovative Energiemanagementsystem (EMS) in der Volksschule Großschönau. Das System vernetzt verschiedene Energieerzeuger, Speicher und Verbraucher und ermöglicht eine intelligente Steuerung des Energieeinsatzes im Gebäude. Durch die laufende Erfassung und Analyse von Energiedaten können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauchsanteile erhöht und Energiekosten gesenkt werden. Das EMS trägt damit wesentlich dazu bei, den Einsatz erneuerbarer Energie optimal zu nutzen und die Energieeffizienz kommunaler Gebäude nachhaltig zu steigern. Die Volksschule Großschönau zeigt damit beispielhaft, wie moderne digitale Technologien zur Unterstützung der Energiewende eingesetzt werden können. PV-Fassade und Stromspeicher beim Bauhof Großschönau Den Abschluss der Regionstour bildete die Besichtigung der Photovoltaik-Anlagen beim Bauhof Großschönau. Besonders beeindruckend ist die…
Mit dem neuen Dorfzentrum St. Martin ist ein moderner Mittelpunkt für das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde entstanden. Das Gebäude vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn und schafft einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Nachhaltige Energieversorgung und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept Ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Konzepts des Dorfzentrums ist die Nutzung erneuerbarer Energie. Auf dem Gebäude wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30,96 kWp errichtet. Damit kann ein Teil des benötigten Strombedarfs direkt vor Ort durch Sonnenenergie gedeckt und der Anteil erneuerbarer Energie im Betrieb des Gebäudes erhöht werden. Ergänzend ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 19,32 kWh und integrierter Notstromfunktion geplant. Der Speicher ermöglicht eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms, erhöht die Energieeffizienz und verbessert gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Im Falle eines Stromausfalls kann die Notstromfunktion einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung wesentlicher Einrichtungen leisten. Sicherheit für die Gemeinde Im Erdgeschoss des Dorfzentrums befindet sich die Freiwillige Feuerwehr St. Martin. Die modernen Räumlichkeiten erfüllen aktuelle Sicherheits- und Einsatzstandards und bieten optimale Voraussetzungen für den Bevölkerungsschutz. Die zentrale Lage ermöglicht kurze Einsatzwege und stärkt die Sicherheitsinfrastruktur der gesamten Gemeinde. Regionale Nahversorgung neu gedacht Direkt über der Feuerwehr befindet sich das Dorfg'schäft St. Martin – ein moderner Hybridmarkt, der traditionelle Nahversorgung mit innovativen Dienstleistungskonzepten verbindet. Besucherinnen und Besucher finden hier Lebensmittel, Produkte des täglichen Bedarfs und regionale Erzeugnisse unter einem Dach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Regionalität: Kurze Lieferketten, die Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten sowie ein wohnortnahes Einkaufsangebot tragen dazu bei, Transportwege zu reduzieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung in der Gemeinde zu sichern. Das Dorfg'schäft verbindet nachhaltigen Konsum mit hoher Versorgungsqualität…
Wege zu höherem Eigenverbrauch Die Nutzung von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Baustein der privaten Stromerzeugung entwickelt. Während die Anschaffungskosten für PV-Module kontinuierlich gesunken sind, rückt die Frage, wie der erzeugte Strom möglichst effizient und kostensparend genutzt werden kann, stärker in den Fokus. Das Hauptziel vieler Anlagenbetreiber besteht darin, den Eigenverbrauch zu maximieren, den Netzbezug zu reduzieren und damit sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Vorteile zu erzielen. Eine gezielte Optimierung der Anlagen und der angeschlossenen Verbraucher bietet dafür vielfältige Möglichkeiten. Stromverbrauch optimieren – Verbraucher einschalten, wenn die Sonne scheint Ein besonders einfacher und kostengünstiger Ansatz zur Effizienzsteigerung besteht darin, verbrauchsstarke Haushaltsgeräte gezielt während der Sonnenstunden zu betreiben. Dazu zählen insbesondere Waschmaschine, Geschirrspüler, Wäschetrockner, Wärmepumpen, Klimageräte oder die Warmwassererzeugung. Moderne Haushaltsgeräte verfügen häufig über zeitgesteuerte Programme oder können in Smart-Home-Systeme eingebunden werden. Dadurch wird die Nutzung des PV-Überschusses automatisiert, was sowohl Komfort als auch Wirtschaftlichkeit erhöht. Warum ein Speicher Sinn macht Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Erhöhung des Eigenverbrauchs ist die Installation eines Stromspeichers. Eine PV-Anlage erzeugt tagsüber Strom, meist gerade dann, wenn der Haushalt wenig Verbrauch hat. Abends und nachts hingegen, wenn der Strombedarf steigt (Licht, Kochen, Geräte, Heizung, etc.), ist häufig kein Solarstrom mehr verfügbar. Ohne Speicher wird überschüssiger Tagstrom ins Netz eingespeist und abends wieder teurer Netzstrom bezogen. Ein Stromspeicher fängt genau diesen Überschuss auf und macht ihn später nutzbar. Dadurch kann der Eigenverbrauch deutlich von rund 30–40 % ohne Speicher auf 70 % oder mehr mit Speicher steigen. Weitere Vorteile sind die größere Unabhängigkeit vom Energieversorger, in vielen Fällen stabile Stromkosten über Jahre hinweg und der Speicher kann auch eine…
Eines der zentralen Schwerpunktthemen des KEM-Erfahrungsaustauschs in der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ in St. Pölten am 11.12.2025 war das Thema 𝐄𝐧𝐞𝐫𝐠𝐢𝐞𝐦𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐞 (EMS). In diesem Rahmen stellte KEM Managerin Verena Litschauer, den Projektleiter des Reallabor Waldviertel, Marc Albus, vor. Er präsentierte das eigene EMS im Reallabor Waldviertel und stand im Nachgang für die vielen Interessierten für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Weitere Informationen zum Reallabor Waldviertel finden Sie unter Reallabor Waldviertel