Energie Infoabend in Moorbad Harbach

Am 28. Apri 2025 veranstaltete die Gemeinde Moorbad Harbach einen Energie-Infoabend mit spannenden Einblicken in aktuelle Themen rund um Energie, Klimaschutz und regionale Entwicklungen. Martin Bruckner von der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal informierte über laufende Aktivitäten und Vorhaben in der Region. Es wurde insbesondere auf die Energiegemeinschaft eingegangen. Marc Anderl von der EVN stellt das geplante Sonnenbeteiligunsmodell am Bauhof Wultschau vor, bei dem Bürgerinnen und Bürger künftig mitwirken können. Energiebeauftragter der Gemeinde Moorbad Harbach - Gottfried Pfeiffer - gab praktische Hinweise zum Thema Stromkosten und Einsparmöglichkeiten im Alltag. Ebenfalls bestand die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Text und Foto @Gemeinde Moorbad Harbach

Radsternfahrt nach Weitra

Am Samstag, dem 3. Mai 2025, lud die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal im Rahmen der 1. Waldviertler Radtage zur Radsternfahrt ein. Über 150 Radfahrer:innen folgten dem Aufruf und begaben sich aus den sechs Lainsitztal Gemeinden auf den Weg zum gemeinsamen Ziel: dem neuen Pumptrack-Areal in Weitra.Die Radsternfahrt führte über das 2023 eröffnete und beschilderte Alltagsradwegenetz der Region. Die Strecken sind so angelegt, dass sie gut für den täglichen Weg zur Arbeit, Schule oder zum Einkaufen genutzt werden können – also Wege, die viele auch im Alltag mit dem Rad zurücklegen könnten.Die Startpunkte lagen in Bad Großpertholz, Großschönau, St. Martin, Moorbad Harbach, Unserfrau-Altweitra und Weitra. Alle Gruppen trafen rund um 14:00 Uhr in Weitra ein, wo ein buntes Rahmenprogramm wartete: Die feierliche Eröffnung des Pumptracks und des neuen Kinderspielplatzes, zwei spektakuläre Trial-Bike-Shows, ein Mobilitätswürfelspiel sowie ein kostenloser Fahrradcheck durch den ÖAMTC. Ein Infostand von Mobilitätsmanagement NÖ und KEM informierten über klimafreundliche Mobilität.

Energieeffizient Heizen mit Wärmepumpen auf der BIOEM 2025

Nachhaltiges Heizen wird immer wichtiger nicht nur wegen steigender Energiepreise, sondern auch, weil der Klimaschutz uns alle betrifft. Wärmepumpen zählen dabei zu den modernsten Heizlösungen, da sie Energie aus der Umwelt wie Luft, Erde oder Wasser nutzen und diese effizient für Heizung und Warmwasser einsetzen. Sie kommen ohne fossile Brennstoffe aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen. Warum Wärmepumpen eine zukunftssichere Lösung sind Wärmepumpen gelten als besonders energieeffizient, da sie mehr Wärme erzeugen, als sie an elektrischer Energie verbrauchen. Dadurch eignen sie sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen und lassen sich ideal mit Photovoltaik-Anlagen kombinieren. In Österreich werden Wärmepumpen außerdem durch Förderungen unterstützt. BIOEM 2025 Die BIOEM 2025 findet von 19. bis 22. Juni 2025 in Großschönau in Niederösterreich statt und zählt zu den bedeutendsten Messen für nachhaltiges Bauen, Wohnen und Energie in Österreich. Zahlreiche Aussteller präsentieren innovative Lösungen rund um erneuerbare Energien, energieeffiziente Gebäude und moderne Heizsysteme. An den Messeständen können sich Besucher:innen direkt vor Ort informieren und beraten lassen. Wärmepumpen-Aussteller auf der BIOEM 2025 Folgende Unternehmen mit Fokus Wärmepumpen und nachhaltige Energielösungen finden Sie auf der BIOEM 2025: EVN AG – Wärmepumpen, Energieberatung, Photovoltaik, Sanierung FIDA Installationen GmbH – Wärmepumpe, Wohnraumlüftung, Wand - und Fußbodenheizung, Kühlung Herz Energietechnik GmbH – Wärmepumpen, Holzvergaserkessel, Pelletsanlagen, Hackgutanlagen Weissinger Roland Installationen WRI GmbH – Photovoltaik und Luft-, Erdwärmepumpen Wisgrill GmbH – Wärmepumpen, Holzvergaserkessel, Pelletsanlagen, Hackgutanlagen Informieren Sie sich über aktuelle Technologien, stellen Sie Fragen direkt an Fachbetriebe und lernen Sie nachhaltige Lösungen für das eigene Zuhause kennen. Weitere Informationen unter: BIOEM - Messe für eine lebenswerte und sichere Zukunft

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen

Umwelt-Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Lainsitztal: Jetzt auf nachhaltige Energie umsteigen! 🌍💡 Möchten Sie in Ihrem Unternehmen Energie einsparen, auf nachhaltige Energieformen zur Wärmeerzeugung umsteigen oder Ihr Gebäude thermisch sanieren? Als Service der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal möchten wir einige Informationen zu Förderungen im Bereich Umwelt & Energie für Unternehmen auflisten: Bundesförderungen für Umwelt und Energie durch KPC (Kommunalkredit Public Consulting) DIE Haupt-Förderstelle für Förderungen im Bereich Umwelt & Energie. Auf der Website www.umweltfoerderung.at finden Sie alle Förderungen des Bundes für Unternehmen im Bereich Umwelt & Energie. Förderfähig sind unter anderem Energiesparmaßnahmen, betriebliche Wärmeerzeugung und thermische Gebäudesanierungen. Wichtig: Antragstellung im Normalfall vor Bestellung! Meist wird eine nicht rückzahlbare Beihilfe von max. 35% der umweltrelevanten Investitionskosten gewährt. Für weitere Informationen können wir ein Video von einem Vortrag von DI Dr. Klaus Frühmann von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH empfehlen. (https://www.youtube.com/watch?v=AztWcM31H_s) Bis zu 100% geförderte Beratungsangebote durch WKNÖ ökologische Betriebsberatung zu folgenden Themen:Betriebliche Energieeffizienz, erneuerbare Energie, Mobilität, KreislaufwirtschaftNeubau, CSR, Nachhaltigkeit, Biodiversität (naturnahe Firmengelände), Abfall, Blackout Nähere Infos im Anhang und unter www.wko.at/noe/noe-oeko/noe-oeko Weitere mögliche interessante Punkte: Förderung für die PV-Überdachung von Parkplätzen durch das Land NÖ (Einreichung bis 30.09.2025) (www.noe.gv.at/noe/Energie/PV-Ueberdachung_Parkplaetze.html) Förderung Energiemanagementsysteme für KMU durch AWS (Einreichung bis 30.06.2025) (https://www.aws.at/aws-energie-klima/energiemanagementsysteme-fuer-kmu/) steuerliche Begünstigungen: Investitionsfreibetrag im Umweltbereich Für weitere Informationen zur ökologischen Betriebsberatung sowie weiteren Förderungen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten können wir ein Video von einem Vortrag von Mag. Manuela Krendl von der Wirtschaftskammer Niederösterreich empfehlen. (https://www.youtube.com/watch?v=kxBmSP9iUcI)   Als Download finden Sie hier zudem ein kompaktes Infoblatt über Förderungen zu Umwelt und Energie. Bei Fragen rund um Förderungen bzw. bei konkreten geplanten Projekten dürfen wir auf das Förderservice der WKNÖ unter 02742 851-8080 bzw. foerderservice@wknoe.at…

Umfrage Elektroauto als Stromspeicher

Die Sonnenplatz Großschönau GmbH leitet das V2G-Network Projekt, in dem optimale Lösungen erarbeitet werden, um Elektroautos als Stromspeicher einsetzen zu können. Es ist nun Ihre Meinung für eine NutzerInnen orientierte Lösung gefordert: • Welche Anforderungen sind euch wichtig bei der Umsetzung? • Was ist euch wichtig? • Wofür wollt ihr es einsetzen? Mit dem Link kommen Sie direkt zur Umfrage: https://zfrmz.eu/WIfuS4CmuiXOTtGSun92?referrername=SPG

Starker Zulauf: Über 170 neue Mitglieder für Energiegemeinschaft Lainsitztal

März 2025 Lainsitztal. Die Energiegemeinschaft (EEG) Lainsitztal ermöglicht ab März 2025 den Stromaustausch für private Haushalte und Wirtschaftstreibende des Lainsitztals. Damit können Einwohner:innen sowie Unternehmen überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Netz einspeisen oder selbst regional produzierten Ökostrom zu meist günstigeren Tarifen als bei herkömmlichen Anbietern beziehen. Ein besonderer Vorteil der Energiegemeinschaft ist die enorme Ersparnis bei den Netzgebühren und Abgaben von über 5 Cent pro kWh für Strombezieher:innen. Seit vergangenem Jahr bereits tauschen die sechs Gemeinden innerhalb ihrer kommunalen Gebäude selbst erzeugten Photovoltaik-Strom. Das Ziel ist es, lokal erzeugte Energie dort zu nutzen, wo sie gerade benötigt wird. „Es war uns immer wichtig, dass alle Lainsitztaler:innen an einer Energiegemeinschaft teilnehmen und von den Vorteilen profitieren können!“, erklärt Klaus Stebal, Obmann der Energiegemeinschaft, der gemeinsam mit den zuständigen Gemeinderäten der Lainsitztal-Gemeinden die EEG strategisch leitet. Über 350 Zählpunkte bereits angemeldet Die EEG Lainsitztal hat bereits über 350 Zählpunkte zum Stromtausch angemeldet, was die enorme Nachfrage und das Interesse in der Region widerspiegelt. Aktuell zeigt eine erste Schätzung das Potenzial von 2.000 Megawattstunden an regionalem erneuerbarem Strom auf. „Die Resonanz ist überwältigend. Wir sind stolz darauf, dass sich so viele Bürger:innen sowie Gewerbetreibende aktiv an dieser nachhaltigen Lösung beteiligen“, erklärt Patrick Layr, Kleinregionssprecher. Interesse kann laufend bekundet werden “Wir laden alle Interessierten, ob Einspeiser oder Abnehmer, dazu ein, Teil dieser innovativen Bewegung zu werden“, betont Klima- und Energiemodellregions-Managerin und Ansprechpartnerin Verena Litschauer. Ab 01.07.2025 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen, Interesse kann laufend online bis Ende April bekundet werden. Weitere Informationen unter www.kem-lainsitztal.at    Zur Interessensbekundung: Energiegemeinschaften Niederösterreich Kontakt: KEM Managerin Verena Litschauerkem@gross.schoenau.at02815/77270-14

Modellregion Lainsitztal geht in die 6. Runde

Lainsitztal. Die seit 2010 bestehende Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal setzt ihre Arbeit unter dem Motto „Übermorgen selbst versorgen – Jeder Schritt zählt“ für weitere drei Jahre fort. Die Gemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra bilden gemeinsam die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal. Bereits seit 2010 engagieren sich die sechs Gemeinden für Klimaschutzprojekte in der Region. So sind mittlerweile alle öffentlichen Gebäude in der Region ölfrei und bereits 40 % der kommunalen Fahrzeuge werden elektrisch betrieben. Durch das Pilotprojekt „Raus aus Öl“ konnten allein in den Jahren 2019 bis 2022 mehr als 200 Ölheizungen ersetzt werden, was einer Reduktion von rund 55 % entspricht. Im Bereich erneuerbarer Energien hebt sich die Region ebenfalls hervor: „Mit 1,37 kWp installierter Photovoltaik-Leistung pro Einwohner liegen wir im Lainsitztal klar über dem niederösterreichischen Durchschnitt von 0,93 kWp.“, so Obmann Klaus Stebal. Zusätzlich wurden zwei erneuerbare Energie-Gemeinschaften (EEEG) gegründet, um die regionale Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu fördern. Auch im Bereich Mobilität wurden Fortschritte erzielt, darunter der Aufbau eines gemeindeübergreifenden Radwegenetzes und die Förderung der Elektromobilität. So waren 2023 28 % der Neuzulassungen in der Region E-Autos – deutlich mehr als der niederösterreichische Durchschnitt von 17 %. Zur Förderung regionaler Wertschöpfung wurde ein Informationsfolder erstellt, der alle Direktvermarkter der Region übersichtlich darstellt. Gleichzeitig entstanden Sanierungspläne für öffentliche Gebäude, und in allen Gemeinden wurden Grundsatzbeschlüsse für den Klimaschutz verabschiedet, die eine klare Prioritätensetzung im Sinne der Energiewende zeigen. Die erfolgreichen Projekte der vergangenen drei Jahre wurden in einem Video zusammengefasst und können auf YouTube eingesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=0Ik33Qn8gWM KEM erreichte 73,4% – KEM Lainsitztal ist eine der besten Regionen Österreichs Die KEM…