Naturworkshop für Kinder 29.08.

Herzliche Einladung an alle Kinder zwischen 6-14 Jahren zu den Naturworkshops am 29.08.2026 um 10:30 Uhr und 13:30 Uhr im Rahmen des ersten Lainsitztaler Regionsfestes. Treffpunkt: Boulderoase St.Martin , 3971 St.Martin 2keine Anmeldung erforderlichkeine Teilnahmegebühr -> die Kosten übernimmt die KLAR! Lainsitztal

Landeshauptfrau zu Gast

Im Zuge der Waldviertler-Sommertour von Landeshauptfrau Mikl-Leitner besuchten sie gemeinsam mit Vertreter:innen des Waldviertels am 05.08.2026 auch die Erlebnisausstellung SONNENWELT in Großschönau und tauschte sich über aktuelle Forschungsprojekte des Sonnenplatzes sowie regionale Klimaschutzprojekte aus.

Vorbilder im klimafitten Garten gesucht!

Die KLAR! Lainsitztal ist auf der Suche nach deinem klimafitten Garten, der andere inspiriert! Sende uns deine Fotos (mind. 1 MB) mit Beschreibung, Name und Adresse per Email an klar@gross.schoenau.at Wir freuen uns auf deine Einsendung bis zum 31. Juli 2026! Teilnahmebedingungen Klimafitter Garten_finalHerunterladen

KLAR! Flussworkshops: Über 100 Kinder erforschten heimische Gewässer

Kleinregion Lainsitztal. Im Rahmen der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal fanden im Juni 2026 insgesamt sieben Flussworkshops mit Schulen aus der Region statt. Gemeinsam mit Umweltpädagoge Benjamin Herzog erkundeten mehr als 100 Kinder die heimischen Fließgewässer und lernten deren Bedeutung für Natur, Klima und Mensch auf spannende und praxisnahe Weise kennen. KLAR! bringt Kinder ans Wasser: Sieben Flussworkshops in der Kleinregion Lainsitztal Die Workshops führten die Schüler:innen zu verschiedenen Gewässerabschnitten in der Region – darunter die Lainsitz im Gabrielental und in Steinbach, das Rabenloch am Maißbach, der Hirschenwiesbach bei der Holzmühle in Lauterbach, sowie der Buschenbach in Altweitra. Teilgenommen haben Klassen der Volksschulen Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Weitra, Unserfrau-Altweitra sowie der Mittelschule Weitra. Im Mittelpunkt der Workshops stand das aktive Erleben des Lebensraumes Fließgewässer. Die Kinder bauten kleine Flöße aus Naturmaterialien, beobachteten die Strömung des Wassers und erforschten mit Keschern die Tierwelt der Bäche. Die gefundenen Wasserlebewesen wurden anschließend unter dem Mikroskop betrachtet und bestimmt. Dabei erfuhren die Schüler:innen viel über die Artenvielfalt in heimischen Gewässern und die wichtige Funktion naturnaher Bäche für das ökologische Gleichgewicht. „Mit den Flussworkshops setzen wir bewusst auf Umweltbildung direkt vor der Haustür. Die Kinder lernen dabei ihre Heimat aus einer neuen Perspektive kennen und entwickeln ein Verständnis dafür, wie wertvoll unsere Gewässer und natürlichen Ressourcen sind. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel ist es wichtig, schon junge Menschen für diese Themen zu sensibilisieren“, betont KLAR!-Managerin Verena Litschauer. Ein herzlicher Dank gilt den teilnehmenden Schulen und Lehrkräften sowie Umweltpädagoge Benjamin Herzog für die fachkundige Begleitung.

Renaturierung Pertholzer Moor: Vorbereitungen für Herbst 2026 angelaufen

Mai 2025 Mit dem Biodiversitätsprojekt „Renaturierung Pertholzer Moor“ setzt die Gemeinde Bad Großpertholz gemeinsam mit dem Bund und regionalen Partnern einen wichtigen Schritt zum Schutz eines ökologisch wertvollen Hochmoores. Ziel des Projekts ist es, den natürlichen Wasserhaushalt des Moores wiederherzustellen und damit die Voraussetzungen für langfristiges Moorwachstum, den Erhalt seltener Lebensräume sowie einen wirksamen Klima- und Wasserschutz zu schaffen. Die Umsetzung wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundes mit rund 120.000 Euro zu 100 % gefördert. Aktueller Projektstand Im Februar 2026 wurde das Ingenieurbüro für Biologie – Mag. Axel Schmidt mit der Umsetzungsplanung, Begleitung und Berichterstattung für das Biodiversitätsprojekt „Renaturierung Pertholzer Moor“ beauftragt. Damit starteten die Vorbereitungen für die baulichen Maßnahmen im Herbst/Winter 2026. Vor Ort wurden bereits die Positionen der geplanten Grabensperren festgelegt und ausgepflockt. Bodensondierungen sowie Torfbeprobungen lieferten hierfür wichtige Daten. Während ein digitales Höhenmodell die groben Abstände zwischen den Sperren vorgibt, werden diese im nächsten Schritt im Gelände exakt eingemessen und markiert. © Axel Schmidt © Axel Schmidt

Wasser clever nutzen

Haushalt und Garten Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen: längere Hitzeperioden, Trockenzeiten und gleichzeitig immer öfter Starkregenereignisse. Wasser wird dadurch zu einer immer wertvolleren Ressource. Umso wichtiger ist es bewusst und sparsam damit umzugehen sowohl im Haushalt als auch im eigenen Garten. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder einen Beitrag leisten. Wasser sparen im Haushalt - Im Alltag lässt sich oft mehr Wasser sparen, als man denkt und das ganz ohne großen Aufwand: Kurz duschen statt baden: Ein kurzer Duschgang verbraucht deutlich weniger Wasser als ein Vollbad. Wasserhahn zudrehen: Beim Zähneputzen oder Einseifen nicht unnötig Wasser laufen lassen. Sparsame Geräte nutzen: Moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler benötigen weniger Wasser, am besten immer im Eco-Programm. Wasch- und Geschirrspülmaschine nur voll beladen starten. Kleine Reparaturen ernst nehmen: Ein tropfender Wasserhahn kann über das Jahr mehrere hundert Liter Wasser verschwenden. Diese kleinen Änderungen im Alltag helfen nicht nur der Umwelt, sondern sparen auch Kosten. Wasser sparen im Garten - Bewässerung clever gestalten Der Garten bietet großes Potenzial Wasser zurückzuhalten, sinnvoll zu nutzen und Verschwendung zu vermeiden: Richtig gießen: Am besten früh morgens oder abends so verdunstet weniger Wasser. Seltener, aber dafür gründlich gießen: Das fördert tiefere Wurzeln und macht Pflanzen widerstandsfähiger. Heimische, klima- und hitzeresistente Pflanzen wählen: Sie kommen mit weniger Wasser aus und sind besser an unsere Bedingungen angepasst. Mulchen (z. B. mit Rindenmulch oder Grasschnitt): Hält die Feuchtigkeit im Boden. Regenwassersammlung und -nutzung Regenwasser ist kostenlos und ideal für den Garten: Gesammeltes Regenwasser aus Regentonnen oder Zisternen ist perfekt für die Gartenbewässerung. Die Sammlung von Regenwasser und Versickerungsmöglichkeiten im Garten oder auf dem eigenen Grundstück (wenig Versiegelung) kann die Kanalisation der Gemeinde…

Projektauftakt Renaturierung Pertholzer Moor

Bad Großpertholz. Am 11. März 2026 fand die erste Auftaktbesprechung des Kernteams zum großen Renaturierungsprojekt im Pertholzer Moor in der Gemeinde Bad Großpertholz statt. Das Projekt wird durch eine 100-prozentige Förderung des Bundes aus dem Biodiversitätsfonds finanziert. Das rund 2,8 Hektar große Pertholzer Moor ist ein ökologisch wertvolles Hochmoor. Der Großteil der Fläche wird von einem standorttypischen Rotföhren-Moorwald geprägt. Dazwischen befinden sich kleinere offene und feuchte Bereiche mit Übergangs- und Schwingrasenmooren, die zahlreichen spezialisierten Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten. Durch historische Eingriffe hat sich die hydrologische Situation des Moores jedoch deutlich verschlechtert. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Entwässerungsgräben angelegt und Torf abgebaut, zunächst als Brenntorf und später für die Gewinnung von Heilpeloid. Entlang der Entwässerungsgräben sowie in den Randbereichen findet heute kaum noch Torfwachstum statt. Gleichzeitig beginnt sich der Torfkörper in Teilbereichen zunehmend und unumkehrbar zu zersetzen, wodurch typische Moorlebensräume an Ausdehnung verlieren. Neben dem Rückgang wertvoller Lebensräume gehen dadurch auch wichtige Ökosystemleistungen verloren. Intakte Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff, tragen zur Klimaregulation bei und erfüllen eine bedeutende Funktion beim Wasserrückhalt und der natürlichen Filterung von Wasser. Ziel des Projekts ist es daher, durch gezielte Maßnahmen die Hydrologie des gesamten Moorkörpers zu stabilisieren und zu verbessern. Moorwachstum und Torfbildung sollen dadurch indirekt gefördert werden. Geplant ist der Einbau von 42 Lärchenspundwänden, mit denen bestehende Entwässerungsgräben deaktiviert und der Moorwasserspiegel dauerhaft angehoben werden soll. Ergänzend werden Geländeanpassungen in ehemaligen Abbaubereichen vorgenommen, um die Austrocknung und weitere Mineralisierung des verbliebenen Torfes zu stoppen und die Voraussetzungen für eine natürliche Regeneration zu verbessern. Langfristig soll dadurch wieder sekundäres Moorwachstum einsetzen, sodass sich standorttypische Moorlebensräume ausbreiten können. Gleichzeitig werden die Wasserspeicherfunktion…

9 Bildungseinrichtungen mit „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet

Vier Kindergärten und fünf Schulen im Lainsitztal mit „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet Auch Kindergärten und Schulen können sich in Niederösterreich mit der „Natur im Garten“ Plakette auszeichnen lassen. Die Initiative trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendliche mehr Zeit in naturnah gestalteten Freiräumen verbringen können, die als Lern- und Erlebnisorte ihre physische, mentale und soziale Entwicklung fördern sowie für Umwelt-, Klima- und Artenschutz sensibilisieren. Naturnah ist ein Schul- oder Kindergarten-Garten dann, wenn er ökologisch bewirtschaftet und gestaltet ist. Naturgartenelemente und heimische Pflanzenarten, unversiegelte Flächen und nützlingsfreundliche Strukturen müssen vorhanden sein. Darüber hinaus soll der Garten vielfältige Möglichkeiten für Forschen, Entdecken und Gärtnern sowie kindliches Naturerlebnis bieten und das Lernen im Freien unterstützen. Erfüllt der Garten die wichtigsten Kriterien, können sich Schulen und Kindergärten mit der „Natur im Garten“ Plakette auszeichnen lassen – die Kernkriterien sind auch hierbei der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf. In der Region Lainsitztal sind es gleich neun Bildungseinrichtungen, die diese Kriterien vorbildhaft erfüllen und dafür dieser Tage mit der „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet wurden: der Kindergarten Großschönau, die Volksschule Großschönau, der Kindergarten St. Martin, die Volksschule Unserfrau, die MS Bad Großpertholz, der Kindergarten Weitra-Gansberg, der Kindergarten Weitra-Kalvarienberg, die Volksschule Weitra sowie die MS Weitra. Wir gratulieren herzlich! VS Großschönau Kindergarten St.Martin Kindergarten Weitra - Gansberg Kindergarten Weitra - Kalvarienberg Mittelschule Bad Großpertholz Mittelschule Weitra VS Großschönau VS Unserfrau VS Weitra

Umsetzungsprojekte in der KLAR! Lainsitztal 2024-25

In den vergangenen Monaten wurden einige Umsetzungsprojekte in den verschiedensten Bereich in den KLAR!-Gemeinden umgesetzt: Großschönau: Optimierung des versiegelungsfreien Parkplatzes beim Gesundheitshaus In der Gemeinde Großschönau wurde 2023 ein versiegelungsfreier Parkplatz errichtet. Nach einjähriger Nutzung waren jedoch einige Adaptionen notwendig. Die Gemeinde Großschönau setzte bei der Gestaltung der neuen Stellflächen bei den Sportanlagen und der Ärztin auf eine klimafitte und zugleich kosteneffiziente Lösung. Anstelle herkömmlicher Asphaltflächen wurde die bestehende Parkfläche um einen begrünten (Rasengittersteine) Parkplatz erweitert, der den Grünanteil im Siedlungsraum deutlich erhöht. Bäume und Sträucher fördern nicht nur die Biodiversität, sondern spenden auch wohltuenden Schatten. Dank der versickerungsoffenen Bauweise kann Regenwasser direkt vor Ort aufgenommen und verdunstet werden – ein natürlicher Kühlungseffekt entsteht. Gleichzeitig wird die Kanalisation bei Starkregenereignissen spürbar entlastet. Moorbad Harbach: Integrierte grenzüberschreitende Waldbrandmanagementstrategie Die Gemeinde Moorbad Harbach liegt an der tschechischen Grenze und hat eine  grenzüberschreitende Zusammenarbeit hinsichtlich Waldbrandmanagement mit den tschechischen Nachbarn initiiert und diverse Aktivitäten organisiert. Es wurde eine Waldbrand-Übung durchgeführt, ein Film gedreht, ein Wörterbuch erstellt und darauf aufbauend ein Sprach- und Verständigungskurs durchgeführt. Das Projekt wird mit August 2025 abgeschlossen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen werden im Zuge der KLAR! an die anderen fünf Gemeinden weitergegeben. Copyright Gemeinde Moorbad Harbach (Quelle Präsentation 26. 05. 2025 Treffen Lainsitztal und CZ in am SP) Unserfrau Altweitra: Anlegen einer Pollinatorhecke beim Baseballplatz in Altweitra In der Gemeinde Unserfrau-Altweitra wurde eine Wildhecke als Sichtschutz beim Baseballplatz in Altweitra angelegt. Die neu gepflanzte Hecke aus u.a. Dirndl, Schwarzer Holunder, Felsenbirne, Traubenkirsche und Kreuzdorn hat neben der Funktion als Sichtschutz eine hohe ökologischer Bedeutung: Sie bietet Vögeln, Insekten und Amphibien das ganze Jahr über eine wertvolle Nahrungsquelle und…