Teilnahme Regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal

Was ist und macht eine Energiegemeinschaft?Einfach gesagt: Eine Energiegemeinschaft (EG) ist der Zusammenschluss von mindestens 2 Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Produktion und Nutzung von regional erzeugter Energie. Wer kann teilnehmen? Es können Privatpersonen, Klein- und Mittelbetriebe sowie sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts teilnehmen. Zur Teilnahme an der regionalen erneuerbaren Energiegemeinschaft Lainsitztal sind Zählpunkte in den 6 Kleinregionsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St.Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra berechtigt. Wichtig: Eine Energiegemeinschaft ersetzt keinen Energielieferanten! Bestehende Liefer- und Bezugsverträge bleiben weiterhin aufrecht! Die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ersetzt NICHT den bestehenden Energieliefer- bzw. Abnahmevertrag. Energiegemeinschaften bieten KEINE Vollversorgung - sie verteilen ausschließlich die innerhalb der Gemeinschaft erzeugten Energie. Das bedeutet: Der bestehende Vertrag mit dem Energieliferanten jeder EG-Teilnehmer:in bleibt aufrecht, EG-Teilnehmer können weiterhin ihren Energielieferanten frei wählen, es müssen nicht alle Teilnehmer denselben Energielieferanten haben. Der Energiegemeinschaft Lainsitztal liegt ein Verein zugrunde. Interesse bekunden: Sie können laufend Ihr Interesse bekunden. Ab 01.04.2026 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen. Zur Interessensbekundung: https://energiegemeinschaften.ezn.at/gemeindekooperationlainsitztal Anleitung zur Anmeldung: Zum Download Ersparnis-Annahmen: 3.500 kWh Jahresverbrauch, 40% Deckung durch die Energiegemeinschaft, Vergleich mit den Stromtarifen "Avia Waldviertel Strom Plus" (Neukundenpreis) und "EVN Optimal Garant Strom". Ersparnisrechner für Verbraucher ohne Photovoltaik-Anlage: EVU- & EEG Kostenrechner - EnergieHeros Hinweise zum Ausfüllen: - EEG-Form: Regional - Arbeitspreis EVU: Ihr derzeitiger Stromtarif brutto - Arbeitspreis EEG: derzeit 9 Cent FAQ Wie entstehen Preisänderungen? Der Preis wird halbjährlich angepasst. Die Entscheidung liegt beim Vorstand, der aus den 6 Gemeinden im Lainsitztal besteht. Abrechnungszeitraum: Die Verrechnung/Auszahlung erfolgt quartalsweise. Die Rechnung wird per E-Mail ca. 1,5 Monate nach Ende des Quartals zugesandt. Welche Bindung/Kündigungsfrist gibt es? Die Vereinbarung kann von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer 3-monatigen…

Energiegemeinschaft Lainsitztal ausgezeichnet

Bei der „e5- und EG-Auszeichnungsfeier“ am 26. November 2025 im Atrium Tulln wurde die Energiegemeinschaft Lainsitztal für ihre Vorreiterrolle in der regionalen Energiewende ausgezeichnet. Gemeinsam mit weiteren großen Energiegemeinschaften erhielt sie eine Ehrung der Energie Zukunft Niederösterreich (EZN) – insbesondere aufgrund der beeindruckenden Beteiligung von über 100 Mitgliedern. Mit inzwischen über 550 Zählpunkten und über 330 Mitgliedern zeigt die Energiegemeinschaft Lainsitztal eindrucksvoll, wie stark die Bereitschaft in der Region Lainsitztal ist, aktiv an einer nachhaltigen Energiezukunft mitzuwirken. Niederösterreich zählt mittlerweile 1.720 Energiegemeinschaften mit mehr als 30.000 Beteiligten – und die Region Lainsitztal trägt sichtbar zu diesem Erfolg bei. Bei der feierlichen Übergabe betonten LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und EZN-Geschäftsführer Bernhard Karnthaler, wie wichtig lokale Initiativen für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und mehr Energieunabhängigkeit sind. „Durch die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energie stärken wir nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Region.“, so Obmann der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal, Klaus Stebal. Weitere Informationen zur Teilnahme an der regionalen Energiegemeinschaft Lainsitztal unter: https://www.kem-lainsitztal.at/kem-lainsitztal/regionale-erneuerbare-energiegemeinschaft/ © Erich Marschik © Erich Marschik © Erich Marschik

Informationsveranstaltung Energiegemeinschaft und aktuelle Umweltförderungen

Über 100 interessierte Bürger:innen folgten am 17. November 2025 der Einladung der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Lainsitztal zur Informationsveranstaltung im Rathaussaal Weitra. Im Mittelpunkt standen die Energiegemeinschaft Lainsitztal sowie aktuelle Umwelt- und Sanierungsförderungen. KEM-Obmann Klaus Stebal zeigte sich erfreut über das starke Interesse: „Das große Publikum bestätigt, wie wichtig regionale, leistbare und nachhaltige Energielösungen für die Bevölkerung im Lainsitztal sind.“ Die Energiegemeinschaft präsentierte ihre neuen, deutlich günstigeren Tarife, die ab 1. Jänner 2026 gelten: 9 Cent netto/kWh für den Strombezug und 7 Cent netto/kWh für die Einspeisung. Die Besucher:innen informierten sich über Vorteile, Funktionsweise und den Anmeldeprozess der Gemeinschaft – insbesondere neue Verbraucher:innen werden für den weiteren Ausbau gesucht. Im zweiten Teil des Abends gab Energieberater Martin Zizka einen kompakten Überblick über die aktuellen Umweltförderungen, darunter die Förderungen für Eigenheimsanierung NÖ und Kesseltausch wie den Sanierungsbonus. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und individuelle Fördermöglichkeiten zu klären. Zur Nachschau: Informationsabend Energiegemeinschaft Lainsitztal und aktuelle Umweltförderungen - KEM Lainsitztal

Einladung Informationsveranstaltung Energiegemeinschaft und aktuelle Umweltförderungen

Lainsitztal. Die Regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal senkt ihre Energiepreise mit 1. Jänner 2026. Eine Informationsveranstaltung am 17.11.2025 im Rathaussaal Weitra informiert über die Energiegemeinschaft und über aktuelle Umweltförderungen. Die Energiegemeinschaft Lainsitztal hat in ihrer jüngsten Vorstandssitzung neue, deutlich günstigere Energiepreise beschlossen. Ab sofort gelten 9 Cent netto/kWh für Strombezug und 7 Cent netto/kWh für Einspeisung. „Wir freuen uns, vor allem für Verbraucher noch attraktivere Konditionen bieten zu können“, so der Vorstand der Energiegemeinschaft. Um interessierten Bürger:innen die Teilnahme zu erleichtern, lädt die Energiegemeinschaft zu einer Informationsveranstaltung am 17. November um 19:30 Uhr im Rathaussaal Weitra ein. Dort werden die Vorteile für Verbraucher, die Funktionsweise der Energiegemeinschaft sowie der Anmeldeprozess vorgestellt. Da für den weiteren Ausbau vorwiegend neue Verbraucher gesucht werden, richtet sich die Einladung an alle, die ihren Strom künftig günstig, nachhaltig und regional beziehen möchten. Im zweiten Teil des Abends informiert Energieberater Martin Zizka über die aktuellen Umweltförderungen, darunter den Heizkesseltausch und den Sanierungsbonus. Um Anmeldung bis 14.11. bei Verena Litschauer (kem@gross.schoenau.at oder unter 02815-77270-14) wird gebeten.

Starker Zulauf: Über 170 neue Mitglieder für Energiegemeinschaft Lainsitztal

März 2025 Lainsitztal. Die Energiegemeinschaft (EEG) Lainsitztal ermöglicht ab März 2025 den Stromaustausch für private Haushalte und Wirtschaftstreibende des Lainsitztals. Damit können Einwohner:innen sowie Unternehmen überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Netz einspeisen oder selbst regional produzierten Ökostrom zu meist günstigeren Tarifen als bei herkömmlichen Anbietern beziehen. Ein besonderer Vorteil der Energiegemeinschaft ist die enorme Ersparnis bei den Netzgebühren und Abgaben von über 5 Cent pro kWh für Strombezieher:innen. Seit vergangenem Jahr bereits tauschen die sechs Gemeinden innerhalb ihrer kommunalen Gebäude selbst erzeugten Photovoltaik-Strom. Das Ziel ist es, lokal erzeugte Energie dort zu nutzen, wo sie gerade benötigt wird. „Es war uns immer wichtig, dass alle Lainsitztaler:innen an einer Energiegemeinschaft teilnehmen und von den Vorteilen profitieren können!“, erklärt Klaus Stebal, Obmann der Energiegemeinschaft, der gemeinsam mit den zuständigen Gemeinderäten der Lainsitztal-Gemeinden die EEG strategisch leitet. Über 350 Zählpunkte bereits angemeldet Die EEG Lainsitztal hat bereits über 350 Zählpunkte zum Stromtausch angemeldet, was die enorme Nachfrage und das Interesse in der Region widerspiegelt. Aktuell zeigt eine erste Schätzung das Potenzial von 2.000 Megawattstunden an regionalem erneuerbarem Strom auf. „Die Resonanz ist überwältigend. Wir sind stolz darauf, dass sich so viele Bürger:innen sowie Gewerbetreibende aktiv an dieser nachhaltigen Lösung beteiligen“, erklärt Patrick Layr, Kleinregionssprecher. Interesse kann laufend bekundet werden “Wir laden alle Interessierten, ob Einspeiser oder Abnehmer, dazu ein, Teil dieser innovativen Bewegung zu werden“, betont Klima- und Energiemodellregions-Managerin und Ansprechpartnerin Verena Litschauer. Ab 01.07.2025 werden wieder neue Mitglieder aufgenommen, Interesse kann laufend online bis Ende April bekundet werden. Weitere Informationen unter www.kem-lainsitztal.at    Zur Interessensbekundung: Energiegemeinschaften Niederösterreich Kontakt: KEM Managerin Verena Litschauerkem@gross.schoenau.at02815/77270-14

Informationsveranstaltung Energiegemeinschaft Lainsitztal

Überwältigender Andrang bei Infoveranstaltung zur EnergiegemeinschaftÜber 200 Teilnehmer:innen informierten sich am 4. Dezember 2024 im GH Bauer in Bad Großpertholz über die regionale Energiegemeinschaft Lainsitztal.Teilnahme nun auch für Private, Landwirt:innen und Unternehmen möglichDie Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG) Lainsitztal ist auf Erweiterungskurs. Die Gemeindegebäude der Kleinregion tauschen bereits seit einigen Monaten erfolgreich Strom. Ab 1. März 2025 erhalten auch Privathaushalte, Landwirt:innen und kleine sowie mittlere Unternehmen die Möglichkeit, Teil der Energiegemeinschaft zu werden. So können sie Strom aus der Region beziehen oder in der Region verkaufen. Strom aus der Region für die RegionDie Mitglieder der EEG profitieren von transparenten Vertragsinhalten und fairen Strompreisen, die alle sechs Monate durch die Vorstandsmitglieder neu beschlossen werden. Obmann Klaus Stebal erklärt: „Ziel ist es, die regionale Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu steigern, die lokale Wertschöpfung zu sichern und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern voranzutreiben – und dabei auch für alle Teilnehmenden die Kosten zu senken.“Die EEG Lainsitztal wird in einem Verein von den Gemeinden der Kleinregion getragen und von der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal betreut. Fachliche und technische Unterstützung kommt von der Energiezukunft NÖ. Besonders für Strombezieher interessantErneuerbarer, günstiger Strom aus der Region: ein Strompreis von 12 Cent/kWh (für das 1. Halbjahr 2025) sowie eine Ersparnis bei den Netzgebühren von 28% machen die EEG besonders für Strombezieher interessant.Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich ab sofort online anmelden unter: Energiegemeinschaften Niederösterreich Zur Nachschau der Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=mnCr0EWDZ14

KEM startet Energiegemeinschaft ab Juli 2024

Die sechs Gemeinden im Lainsitztal arbeiten innerhalb der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal gemeinsam an der Erreichung der Energieautarkie in der Jahresbilanz 2030. Seit 2010 führt die KEM Lainsitztal daher kontinuierlich Aktionen durch, um Energie einzusparen und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Ein weiterer Schritt ist die regionale Energiegemeinschaft, mit der es möglich wird, Strom innerhalb eines Umspannwerkes gemeinsam zu produzieren, zu speichern, zu handeln und zu verbrauchen. Seit Sommer 2023 ist eine erneuerbare Energiegemeinschaft in der Gemeinde Großschönau mit 32 Gemeindegebäuden und -anlagen in Zusammenarbeit mit der Energie Zukunft Niederösterreich operativ tätig. Seitdem wurden 6 MWh Strom getauscht und mussten so nicht extern zugekauft werden. Im nächsten Schritt steht eine Ausweitung auf die Gemeindegebäude- und anlagen aller Gemeinden in der Kleinregion Lainsitztal ab Juli 2024 an. Ab 01.03.2025 wird die Teilnahme für die Bevölkerung möglich sein. Mit dieser Energiegemeinschaften kann in der KEM der regionale erneuerbare Energieverbrauch gesteigert, die Wertschöpfung in der Region gehalten und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern vorangetrieben werden. © Gemeinde St.Martin

Energiegemeinschaften gestalten die Zukunft

Strom lokal produzieren und verbrauchen: Erneuerbare-Energiegemeinschaften machen es möglich.GROSSSCHÖNAU. Wie unter anderem die richtige Herangehensweise an eine Energiegemeinschaft ist und was in der Region umgesetzt wird, wurde bei einer Informationsveranstaltung, die das Wirtschaftsforum Waldviertel organisierte, am Sonnenplatz Großschönau erläutert. Eine Energiegemeinschaft ist kurz gesagt der Zusammenschluss von mindestens zwei Teilnehmern zur gemeinsamen Produktion und Verwertung von Energie. Es gibt verschiedene Modelle solcher Gemeinschaften. In Großschönau läuft seit Februar eine lokale Erneuerbare-Energiegemeinschaft (EEG) zwischen einem Bio-Landwirt mit einer 25 kWp-Photovoltaikanlage, dem örtlichen Nahversorger, einem Seniorenehepaar und einer Familie. "Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt, mit dem evaluiert werden soll, wie überschüssige produzierte Energie bestmöglich an unterschiedliche Konsumenten verteilt werden kann", so Bürgermeister Martin Bruckner. Eine regionale EEG, initiiert von der Marktgemeinde Großschönau und der Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal, steht bereits in den Startlöchern. Im ersten Schritt werden alle Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen der Gemeinde und der Feuerwehr Großschönau verknüpft, um für die weitere Ausrollung zu lernen. Später sollen auch Gemeindegebäude und -anlagen der anderen fünf Kleinregionsgemeinden - Bad Großpertholz, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra - nachziehen. Quelle: Bezirksblätter Gmünd, Katrin Pilz

Photovoltaik-Spitzenreiter: Lainsitztal am Weg zur Energieautarkie?

NÖN, Bezirk Gmünd, Anna Hohenbichler Das Lainsitztal ist seit 2010 Klima- und Energiemodellregion, seit 2021 eine Klimawandel-Anpassungsmodellregion – und gilt als Vorreiter in Sachen Klima und Energie. Bis 2030 will man energieautark werden. Das heißt vor allem: weg von fossilen Quellen beim Heizen und Strom vorwiegend aus eigener Produktion. In der Anfangszeit als KEM-Region wurde auf Basis von Energiedatenerhebungen auf Information und Bewusstseinsbildung gesetzt. Diese Grundlagenarbeit trage nun große Früchte und habe den Aktionen eine hohe Glaubwürdigkeit verschafft, sind sich KLAR-Obmann Martin Bruckner und KEM-Obmann Klaus Stebal einig: „Die Bürger haben nicht den Eindruck, dass ihnen etwas verkauft werden will.“ Nominierung als „KEM Projekt des Jahres“ Bisher seien, rechnet Stebal vor, 210 Heizungen umgestellt worden. Knapp dreieinhalb Millionen Euro sind demnach investiert worden, heuer gab es dafür eine Nominierung zum „KEM Projekt des Jahres“. Der Fokus liegt freilich auch am Photovoltaik-Ausbau: Es gibt ein Bürgerbeteiligungsmodell – und 37 installierte Anlagen, die das Lainsitztal ins NÖ-weite Spitzenfeld der PV-Eigenproduktion beförderten. Das Lainsitztal kommt auf 0,7 kWp pro Einwohner, landesweiter Durchschnitt sind 0,4. „Es geht darum, dass wir für Eigenheimbesitzer auch ein Modell haben, das sie nicht überfordert“, sagt Martin Bruckner. Und meint: In den vergangenen Monaten wurde es schwierig, zu PV-Anlagen zu kommen. Man habe Energieberater Markus Hödl aus Schrems und Elektriker aus der Region als Partner gewinnen können, um Privathaushalten die eigene Anlage zu ermöglichen. Der Elektriker könne sich dadurch um die Installation kümmern und verliere keine Zeit für Bürokratie. Bald soll es losgehen. Energiegemeinschaft: Schon viel gelernt Seit Februar wird wie berichtet in einer lokalen Energiegemeinschaft Stromproduktion und -verbrauch getestet, mit dabei sind aktuell ein Produzent und drei…

Konzept gesucht: Projekt gegen die Strom-Abhängigkeit

Großpertholzer Gemeindedächer sollen Strom- Erzeuger werden. Auch Energiegemeinschaft Thema. Die Teuerungen am Energiesektor beschäftigen auch die Marktgemeinde Bad Großpertholz: Alleine für die Stromversorgung der Gemeindegebäude inklusive des Kurhauses erwartet der neue Bürgermeister Manfred Grill (SPÖ) für das kommende Jahr eine Verdreifachung der Kosten von zuletzt etwa 35.000 auf dann etwa 100.000 Euro. „Wir haben eindeutig Handlungsbedarf“, sagt Grill daher. Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss für die Bedarfserhebung und Konzeptionierung geförderter Photovoltaik-Anlagen auf Gemeindedächern inklusive Stromspeicher. Energieberater Markus Hödl aus Kleedorf bei Schrems soll in den nächsten Monaten bei der Erstellung eines förderwürdigen Projektes für die Verwendung gemeindeeigener Dächer inklusive Kurhaus helfen. Das müsste, so Grill, bis spätestens Ende März eingereicht werden. Auch das Thema „Gründung bzw. Beitritt zu einer Energiegemeinschaft“ ist Teil des Grundsatzbeschlusses. An sich sei man gewillt, der aus Großschönau ausgehenden „Energiegemeinschaft Lainsitztal“ beizutreten. Die Idee ist es, sie im Lauf des nächsten oder übernächsten Jahres auf alle sechs Kleinregions-Gemeinden auszurollen, um hier produzierten Strom tatsächlich hier zu verwenden – zuerst testweise, dann im Idealfall fix mit der Option, dass sich Bürger und Unternehmer an der Gemeinschaft beteiligen können. © NÖN