Gemeindeworkshop Katastrophenschutz

Um für den Betrieb der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie der Kommunikation bei einem längeren Stromausfall vorbereitet zu sein, trafen sich Bürgermeister, Vertreter der Feuerwehren und Gemeindebedienstete der KLAR! Gemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin und Unserfrau-Altweitra am 2. November im Dorfhaus von Altweitra. Erarbeitet wurde, welche kritischen Infrastrukturen für die Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser) in den jeweiligen Gemeinden an welchem Ort vorhanden sind, für welche Ortsteile die einzelnen Anlagen arbeiten, wer derzeit verantwortlich ist und wie im Ernstfall der Betrieb personell und versorgungstechnisch aufrecht erhalten werden kann. Auch die geordnete Informationsweitergabe an die Bevölkerung, die Notwendigkeit der Versorgung Bedürftiger und die Treibstoffsicherung für Aggregate zur Notstromversorgung wurden erarbeitet. Dietmar Wurzer vom NÖ Zivilschutzverband referierte einleitend und stand dabei als Experte beratend zur Seite. Er führte aus, dass die Eigenvorsorge und Bevorratung durch die Bevölkerung ein zentrales Element ist und nicht durch Gemeinden, Feuerwehren oder andere Hilfsorganisationen ersetzt werden könne.

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© Gemeinde St. Martin

Wir für Bienen – unsere Volksschulkinder helfen mit

Das Wasserrückhaltebecken für die neuen Baugründe Reitgrabenstraße ist nun fertig gestellt. Im Besonderen Bedacht genommen wurde dabei auf die Naturschutzvorgaben.  Um unseren verschiedensten Tierarten ein optimales Zuhause zu bieten, wurde im Becken ein Filterkern errichtet und außerdem eine 15 m² große dichte Wanne für Amphibien geschaffen.  Das Wasser, das in Folge immer im Becken sein soll, bietet somit auch für die Vögel, Insekten und Bienen eine Wasserstelle. Für die Besämung der Flächen wurde ein besonderes Augenmerk auf Kräuter und Blütenpflanzen gelegt, damit sehr viele verschiedene Nahrungsquellen im Laufe des Jahres den Insekten zur Verfügung stehen. Es wurden auch Bäume im Becken und am Beckenrand gepflanzt, um den Vögeln Ansitzmöglichkeiten anzubieten. Rund um den großen Baum wurde ein Nützlings- und Bienenhotel aufgestellt. Die Kinder unserer Volksschule wurden eingeladen, die Samen der Landesaktion von Niederösterreich „Wir für Bienen“ selbst auszusäen.  © Gemeinde St. Martin Bienen brauchen Nahrung und Nistplätze. Um angesiedelte Bienen und andere Insekten nicht zu stören, und auch die Samenvermehrung für das nächste Jahr zu ermöglichen, werden auch die Mäharbeiten erst ab Mitte August erfolgen.  Die Samenmischungen, die gestreut wurden, sind so abgestimmt, dass es von März bis November unterschiedliche Blütezeiten gibt. Diese Flächen versorgen Bienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Bestäuber lange Zeit mit Nahrung.  Zur Aussaat der Blüten- und Samenmischungen wurde auch der Imkermeister Max Schuster aus der Gemeinde Langschlag eingeladen. Dieser erklärte den Kindern die Wichtigkeit der Bienen für unsere Natur. Einige Fotos von der Aussaat durch die Volksschulkinder finden sie hier in unserer Fotogalerie. © Gemeinde St. Martin

Heckentag im Naturpark Nordwald

Sonntag | 05. November 2022 | 09:00 bis 14:00 Uhr Bestellen Sie heimische Bäume und Sträucher und holen Sie diese direkt im Naturpark Nordwald ab. Der Heckentag 2022 des Vereins Regionale Gehölzvermehrung (RGV) steht vor der Tür und damit wie jedes Jahr ein vielfältiges Sortiment an Sträuchern, Hecken und Bäumen aus den schönen Regionen Ostösterreichs. Entdecken Sie wahre Prachtexemplare zu tollen Preisen im neuen Heckenshop, informieren Sie sich rund um heimische Gehölze und geben Sie Ihre Bestellung ganz bequem online auf. Beim Heckentag am 5. November können Sie Ihre regionalen Kostbarkeiten auch direkt beim Informationsblockhaus im Naturpark Nordwald abholen. Die Hütte ist in Betrieb und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den Garten verschönern, eine fruchtige Naschecke für die ganze Familie anlegen, Schmetterlinge und Vögel zum Beobachten anlocken oder einfach nur einen wunderschönen Sichtschutz pflanzen. Die garantiert heimischen Gehölze lassen keine Wünsche offen. Dank ihrer Anpassung an die lokalen Bedingungen sind sie außerdem besonders wüchsig und widerstandsfähig. Unter den mehr als 150 Wildgehölzarten, Fruchtsträuchern und Obstsorten befinden sich echte Raritäten, die nur beim Heckentag erhältlich sind. Also greifen Sie zu und lassen Sie uns gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt von Bestäuberinsekten leisten, die für unsere Natur und Umwelt von immenser Bedeutung sind. Und so funktioniert's ... Sie informieren sich direkt im Online-Heckenshop (https://noe.heckentag.at) und wählen Ihre Pflanzen aus. Bestellfrist:                01.09. – 14.10.2022Abholzeit:                  05.11.2022 von 09:00 – 14:00 UhrAbholort:                  Informationsblockhaus in Scheiben 40, 3972 Bad Großpertholz (Gastronomie geöffnet) Lieferung (alternativ): Anfang bis Mitte NovemberKontakt:                    Verein Regionale Gehölzvermehrung (RGV) Heckentelefon: (M) 0680 / 23 40 106 | (E) office@heckentag.at Weitere Infos und…

2. Humusstammtisch in der KLAR! Lainsitztal

Großschönau. Auf Einladung der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal ging es am 25. Oktober 2022 für die Landwirte auf den Acker. Das Thema „Regenerative Landwirtschaft“, also eine humusaufbauende und bodenbelebende Form der Landbewirtschaftung, stand im Mittelpunkt des Feldworkshops am Hof der Familie Ertl in Großschönau. Mit dauerhaft begrünten Feldern, schonender Bodenbearbeitung und großer Pflanzenvielfalt kann Humus aufgebaut und die Bodengesundheit verbessert werden. Dadurch können die Landwirte auch den Herausforderungen des Klimawandels am besten begegnen und die Folgen von Trockenheit und Starkregenereignissen abmildern. Neben dem Wissensaufbau wurden praktische Methoden zur Bodenbeurteilung wie die Spatenprobe, ein Salzsäuretest und ein pH-Bodentest in diesem Workshop behandelt. Durch den praktischen Erfahrungsaustausch am Feld, werden neue Impulse gesetzt und der Hof und schlussendlich auch der Boden belebt. Die HUMUS Bewegung wurde 2020 im Waldviertel gegründet und ist ein offenes Netzwerk von Landwirten und Beratern mit dem vorrangigen Ziel, Bodenwissen und praktische Erfahrung weiterzugeben.

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Bauhofmitarbeiter der Lainsitztal Gemeinden mit BGM Martin Bruckner und Organisatorin und KLAR! Managerin Verena Litschauer.

Bauhofmitarbeiter im Austausch

Am 04.10. machten sich die Bauhofmitarbeiter der Kleinregion Lainsitztal auf nach Großschönau, um sich auszutauschen. Diesmal lag der Schwerpunkt auf der biologischen Grünraumpflege. Stationen waren dabei die Pflege der Friedhofsanlage, die Blühflächen in der Gemeinde, die Grünfassade an der Erlebnisausstellung SONNENWELT, das Gründach mit Photovoltaik-Anlage auf der Tagesbetreuung und der Stromspeicher in der Volksschule. Es wurde über ökologische Unkrautregulierung und Pflege der öffentlichen Grünflächen diskutiert, verwendete Werkzeuge unter die Lupe genommen und Tipps ausgetauscht, wie der Pflegeaufwand so gering wie möglich gehalten werden kann. Der von der KLAR! Lainsitztal organisierte Austausch wurde sehr gut angenommen und wird beim nächsten Treffen in einer anderen Gemeinde stattfinden. Bauhofmitarbeiter der Lainsitztal Gemeinden mit BGM Martin Bruckner und Organisatorin und KLAR! Managerin Verena Litschauer.

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Teilnehmer des Waldworkshops mit Forstwirtschaftsmeister Josef Laier und Bürgermeister Otmar Kowar

Workshop Klimafitter Wald

Am 30. September fand ein Workshop „Klimafitter Wald“ veranstaltet von der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeister Laier statt. Lainsitztal. Wo lässt sich klimafitte Waldbewirtschaftung und Waldpflege besser erlernen und erleben als im Wald selbst. Auf Einladung der KLAR! Lainsitztal machten sich Waldbesitzer am 30. September 2022 zusammen mit Forstwirtschaftsmeister Josef Laier auf den Weg in das Waldgebiet von Oberlembach (Gemeinde Unserfrau-Altweitra).   Bei dieser Waldexkursion, welche an 3 Plätzen halt machte, gingen die Teilnehmer in Kleingruppen der Frage nach, was es braucht, um den Wald zukunftsfit zu gestaltet und welche Waldbewirtschaftungsmaßnahmen daher sinnvoll wären. Zur Diskussion standen die Themen Durchforstung, Flächenvorbereitung, Baumartenauswahl, Pflanzung und passendes Pflanzverfahren, geeignetes Werkzeug, Integration von Naturverjüngung bis hin zur Pflege der neuen Waldgeneration. Forstwirtschaftsmeister Laier stellte sich auf dem knapp 3-stündigen Workshop allen Fragen der Waldbesitzenden: „Unter welchen Umständen lohnt es sich aktiv zu pflanzen und unter welchen kommt Naturverjüngung in Betracht? Welche Baumarten kommen in Frage und was hat der Standort damit zu tun?“ Dieses lehrreiche Format ist in den nächsten Jahren auch in den anderen KLAR! Gemeinden (Bad Großpertholz, Großschönau, St. Martin und Moorbad Harbach) geplant. Teilnehmer des Waldworkshops mit Forstwirtschaftsmeister Josef Laier und Bürgermeister Otmar Kowar