Elektroauto im Faktencheck

Elektromobilität spielt eine wichtige Rolle für eine umweltfreundlichere und klimafreundlichere Zukunft. Elektroautos verursachen während der Fahrt keine Abgase und können dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Obwohl der Anteil an Elektroautos bei Neuzulassungen bereits steigt, gibt es noch viele Menschen, die unsicher sind. Diese Unsicherheit entsteht häufig durch fehlende Informationen oder durch Mythen, die sich hartnäckig halten. Häufige Mythen über Elektroautos Ein oft genannter Kritikpunkt ist die Umweltbelastung durch die Batterieherstellung. Tatsächlich benötigt die Produktion von Batterien viel Energie und Rohstoffe. Betrachtet man jedoch den gesamten Lebensweg eines Fahrzeugs – von der Herstellung bis zum Betrieb –, schneiden Elektroautos besser ab als Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Der höhere CO₂-Ausstoß bei der Herstellung wird nach einigen Jahren ausgeglichen. Danach verursacht das Elektroauto insgesamt weniger Emissionen, besonders wenn es mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Batterien immer effizienter hergestellt werden. Nach dem Einsatz im Auto können sie oft noch weiterverwendet werden, zum Beispiel als stationäre Stromspeicher. Außerdem benötigen Elektroautos weniger Wartung, da sie weniger bewegliche Teile haben. Es gibt keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen und kein kompliziertes Getriebe. Das senkt die laufenden Kosten und spart Ressourcen. Auch die Reichweite wird häufig unterschätzt. Moderne Elektroautos können mit einer Ladung mehrere hundert Kilometer fahren. Für die meisten täglichen Wege, wie den Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen, ist das mehr als ausreichend. Effizienz und Fahrverhalten von Elektroautos Elektroautos arbeiten sehr effizient. Das bedeutet, dass ein großer Teil der eingesetzten Energie tatsächlich zum Fahren genutzt wird. Bei Verbrennungsmotoren geht ein großer Teil der Energie als Wärme verloren. Elektroautos nutzen die Energie deutlich besser und…

Elternvortrag „Bewegung und psychische Gesundheit von Kindern“ in der VS Großschönau

Am Donnerstag, den 16. Oktober 2025, fand an der Volksschule Großschönau ein inspirierender Vortrag zum Thema „Bewegung und psychische Gesundheit von Kindern“ statt. Referentin Katharina Janousek, MSc, Klinische und Gesundheitspsychologin, gab spannende Einblicke in die Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität, seelischem Wohlbefinden und gesunder Entwicklung im Kindesalter. „Bewegung ist unser eingebauter Psychotherapeut“, so Psychologin Janousek. Zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und Interessierte folgten der Einladung von Dir. Petra Zimmermann-Moser, BEd, und dem engagierten Lehrerteam der Volksschule Großschönau. Die Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) initiierte diese Veranstaltung, da Bewegung, Gesundheit und Nachhaltigkeit eng miteinander verbunden sind. „Wir möchten motivieren, mehr Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen“, betont KEM-Managerin Verena Litschauer bei der Begrüßung. Wer sich bewegt – sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder beim Spielen im Freien – tut damit nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch dem Klima etwas Gutes. Weiters wurde mittels eines Fragebogens durch die KEM erhoben, wie sicher Eltern die aktuelle Verkehrssituation vor der Schule empfinden und auf welche Weise ihre Kinder zur Schule kommen und wieder nach Hause fahren.

Bidirektionales Laden auf der BIOEM 2025

Das Auto als Energie-Drehscheibe Beim klassischen Laden eines Elektroautos fließt der Strom nur in eine Richtung: vom Stromnetz ins Auto. Doch mit bidirektionalem Laden geht das auch umgekehrt - der Strom kann vom Auto zurück ins Haus oder in das Stromnetz fließen. Besuchen Sie das Demo-Modell "e-Auto als Speicher" im Festzelt auf der BIOEM von 19.-22. Juni 2025 und entdecken Sie die bahnbrechende Technologie des bidirektionalen Ladens. Im Rahmen des Forschungsprojektes Storebility2Market zeigen wir Ihnen hautnah, wie bidirektionales Laden funktioniert - eine zukunftsweisende Technologie, die Elektroautos zu intelligenten Energiespeichern macht. Das Demo-Modell im Festzelt veranschaulicht live, das Zusammenspiel zwischen Stromerzeugung, Verbrauch und Fahrzeugen effizient gesteuert wird. So funktionierts: Wird mehr Strom erzeugt, als aktuell benötigt wird, wird das Auto automatisch geladen. Wird hingegen Energie benötigt, gibt das Auto Strom zurück - sei es für ein Gebäude oder das Stromnetz. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass Ihr Fahrzeug stets startbereit ist - mit dem gewünschten Ladestand zur gewünschten Zeit. Tägliche Vorträge um 14 und 14:30 Uhr bieten spannende Hintergrundinformationen und Einblicke in die Technik hinter dem Projekt. Quelle: BIOEM Messezeitung, S.20.

Radsternfahrt nach Weitra

Am Samstag, dem 3. Mai 2025, lud die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lainsitztal im Rahmen der 1. Waldviertler Radtage zur Radsternfahrt ein. Über 150 Radfahrer:innen folgten dem Aufruf und begaben sich aus den sechs Lainsitztal Gemeinden auf den Weg zum gemeinsamen Ziel: dem neuen Pumptrack-Areal in Weitra.Die Radsternfahrt führte über das 2023 eröffnete und beschilderte Alltagsradwegenetz der Region. Die Strecken sind so angelegt, dass sie gut für den täglichen Weg zur Arbeit, Schule oder zum Einkaufen genutzt werden können – also Wege, die viele auch im Alltag mit dem Rad zurücklegen könnten.Die Startpunkte lagen in Bad Großpertholz, Großschönau, St. Martin, Moorbad Harbach, Unserfrau-Altweitra und Weitra. Alle Gruppen trafen rund um 14:00 Uhr in Weitra ein, wo ein buntes Rahmenprogramm wartete: Die feierliche Eröffnung des Pumptracks und des neuen Kinderspielplatzes, zwei spektakuläre Trial-Bike-Shows, ein Mobilitätswürfelspiel sowie ein kostenloser Fahrradcheck durch den ÖAMTC. Ein Infostand von Mobilitätsmanagement NÖ und KEM informierten über klimafreundliche Mobilität.

Umfrage Elektroauto als Stromspeicher

Die Sonnenplatz Großschönau GmbH leitet das V2G-Network Projekt, in dem optimale Lösungen erarbeitet werden, um Elektroautos als Stromspeicher einsetzen zu können. Es ist nun Ihre Meinung für eine NutzerInnen orientierte Lösung gefordert: • Welche Anforderungen sind euch wichtig bei der Umsetzung? • Was ist euch wichtig? • Wofür wollt ihr es einsetzen? Mit dem Link kommen Sie direkt zur Umfrage: https://zfrmz.eu/WIfuS4CmuiXOTtGSun92?referrername=SPG

Neue Buswartehäuschen 2024

Weitra Drei neue Bushaltestellen für Weitra und die KG Reinprechts Rechtzeitig zur kälteren Jahreszeit wurden im Gemeindegebiet von Weitra Bushaltestellen modernisiert, die den Fahrgästen nun deutlich mehr Schutz und Komfort bieten. Gänzlich neu ist das Buswartehaus in der Siedlung Reinprechtsfeld, wo eine neue Bushaltestelle errichtet und jetzt mit einem überdachten Wartebereich ergänzt wurde. Bei der Haltestelle Am Berg wurde das alte Wartehaus erneuert, das hauptsächlich von den Kindern der Siedlungen Am Berg, Gansberg und Kühlhofberg genutzt wird. In der KG Reinprechts hat die Zimmerei Vogler ein neues Wartehaus gebaut, welche das bestehende ersetzt, nachdem es bei einem Unfall beschädigt wurde. Die neuen Bushaltestellen bieten jetzt moderne, überdachte Wartebereiche und Sitzgelegenheiten. Dies erhöht den Komfort für alle Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs. Die Stadtgemeinde Weitra bedankt sich bei allen Beteiligten, die zur erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts beigetragen haben, und freut sich darauf, dass die neuen Bushaltestellen von den Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt werden. Quelle: Stadtgemeinde Weitra ©Stadtgemeinde Weitra ©Stadtgemeinde Weitra ©Stadtgemeinde Weitra Altweitra Da das alte Buswartehaus in Altweitra einerseits schon sanierungsbedürftig war und andererseits wegen der Errichtung des neuen Radweges an der B41 im Weg stand, wurde es 2024 abgerissen und durch ein neues ersetzt.

Weitra wird fahrradfreundlicher: Neue Fahrradständer am Stadtplatz montiert!

Am Rathausplatz in der historischen Altstadt von Weitra wurden neue Fahrradständer montiert. Diese Maßnahme ist Teil unserer kontinuierlichen Bemühungen, die Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten, das Radfahren als touristisches Erlebnis in der Region und die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu fördern. „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Besuchern unserer Stadt das Fahrradfahren erleichtern und attraktiver machen“, erklärt Bürgermeister Patrick Layr. „Mit den neuen Fahrradständern bieten wir eine sichere und bequeme Abstellmöglichkeit direkt am Stadtplatz von Weitra.“ Die neuen Fahrradständer sind strategisch am Stadtplatz platziert, um den Zugang zu Geschäften, Lokalen, Schanigärten und anderen Einrichtungen zu erleichtern. Die ersten 6 Stück wurden montiert, weitere werden in den nächsten Monaten folgen. Die Besonderheit daran: Aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen in Weitra wurde ein System gesucht, das einerseits demontiert werden kann und andererseits dem optischen Anspruch des Stadtplatzes entspricht. Da am Markt kein passendes System gefunden wurde, wurden sogenannte Bodenanker der Firma FERRADIX® vom Bauhof einbetoniert und mit zeitlosen und dezenten Anlehnbügeln der Firma Ramharter Metalltechnik GmbH ergänzt. „Wir hoffen, dass diese Initiative mehr Menschen dazu ermutigt, das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel zu nutzen“, fügt Bürgermeister Layr hinzu. „Es ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt.“ Die Stadtgemeinde Weitra hat bereits zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs umgesetzt, darunter unter anderem das kleinregionale „Alltagsradwegenetz“. Weiters ist die Gemeinde Mitglied der ARGE Mountainbike. Durch die neuen Abstellmöglichkeiten wurde die Infrastruktur für Radfahrer verbessert und damit die Lebensqualität in Weitra erhöht. Die Anregung für mehr Fahrradständer am Stadtplatz kam von Gästen sowie von Bürgerinnen und Bürgern und wurde unter anderem auf deren Initiative umgesetzt. Am Foto: StR Wolfgang Walter, StR Joachim Fischer  BgmPatrick…

Lückenschlüsse Radwege

Gemeinde Unserfrau-Altweitra Im Zuge der Neugestaltung der Landesstraßen B 41 im Ortsgebiet von Altweitra wurde im Sommer 2024 ein Geh- und Radweg errichtet.Die schadhaften Gehsteige an der Landesstraße B 41 wurden saniert bzw. neu angelegt. Busbuchten wurden adaptiert und auf Stand der Technik gebracht. Im nordwestlichen Teil wurde ein neuer kombinierter Geh- und Radweg gebaut. Gemeinde Bad Großpertholz Die Gemeinde Bad Großpertholz verabschiedete einen Gemeinderatsbeschluss zur Errichtung eines Fuß-Radweges im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt B41. Geplant war die Umsetzung im Jahr 2024. Aufgrund vom schlechten Zustand des Kanals und des Ortsbaches entlang der B41 mussten diese vorrangig saniert werden. Die Detailplanung liegt vor, der kombinierte Rad- und Gehweg ist nun 2025 geplant.

Auszeichnung Radland NÖ erhalten

Am 12.06.2024 wurde die KEM Lainsitztal für außergewöhnliches Engagement im Bereich der Bewusstseinsbildung für aktive Mobilität von Radland NÖ ausgezeichnet. Das Lainsitztal hat die Jury mit dem Projekt „Gemeindeübergreifendes Alltags-Radwegenetz“ begeistert. ©Michael Kofler